Zitat von Gwenwhyfar:Die Argumentation wird nicht schöner.
Sie hätte auch sagen können, was sie wirklich bewegt. Die Tür ist nun sowieso zugeknallt, damit vergibt man sich nichts.
So führt man keine guten Beziehungen mit Menschen, generell nicht. Weder beruflich und privat schon gar nicht.
Das Problem ist hier eher, dass er nicht redet und sie auch nicht. Pure Zufälle ziehen sich nämlich sehr selten an.
Die Frage ist, ob man etwas lernen und verändern will oder lieber alle anderen doof findet.
Um das Treffen geht es mir nicht, das ich übrigens nicht vergessen habe.
Warum soll ich sagen was ich fühle? Wie schon oft erwähnt, wir haben uns nie getroffen.
In dem Moment habe ich nur gedacht, okay, die Ex, da will ich mich nicht zwischendrängen. Wie auch?! Ich bin ja bis dato noch eine "unreale" Person. Ganz ehrlich hätte ich wahrscheinlich sogar an seiner Stelle genau so gehandelt und die Ex der unbekannten Person vorgezogen.
Richtig ist, dass er mir nichts hätte sagen müssen. Kann man nun positiv sehen (aufrichtig) oder negativ (Psychospielchen).
Fakt ist, und da habt ihr alle Recht, dass diese Geschichte, sofern sie denn zum Laufen gekommen wäre, wohl mit viel Kraftverlust einhergegangen wäre. Insofern kann ich mich schon fast bei der Ex bedanken.
Trotzdem wurmt es mich und ich werde sicher noch ein paar Tage ein komisches Gefühl haben.
@gwenwhyfar: was soll ich nun genau daraus lernen?! Dass ich fremden Menschen zukünftig mein Herz ausschütte, wenn mir etwas nicht passt?! Dass ich nicht auf Abstand gehe, wenn die Ex ins Spiel kommt sondern alles dafür gebe, dass er mich toller findet?!
Das finde ich etwas albern