Das sind ganz furchtbare Geschichten, die ihr erlebt hat und das tut mir unendlich leid!
Ich denke, dass jemand, der einen anderen Menschen vergewaltigt oder auf andere sexualisierte Weise Gewalt antut, ein grundsätzlich gestörtes Triebverhalten hat und seine Lust aus Macht und Unterwerfung zieht. Demsntsprechend wird es den Ort, an dem eine Frau, ein Mann, ein Kind ohne Angst woauchimmer unterwegs sein kann, leider nie geben- weil es immer völlig gestörte Individuen geben wird.
Was ich als einzelner aber tatsächlich machen kann, ist es eben, gegen die 'Normalität' an Gewalt an Frauen anzugehen.
Da gibt es eine ziemlich krasse Grenze, an der sexualisierte Gewalt auf der einen Seite, zu Recht, aufs übelste angeklagt wird und auf der anderen Seite erst geklärt werden muss, was die geschädigte Person an hatte, warum sie zu der Zeit dort und dort unterwegs war oder ob Alk. im Spiel war.
Und
darauf kann man aufmerksam machen, man kann jungen Menschen beibringen, dass es
nicht okay ist, andere aufgrund ihrer Aussehens oder Geschlechts oder Verhaltens zu verurteilen oder es als Freifahrtsschein zu betrachten.
Mann kann seinem Kumpel oder Kollegen schon sagen, dass es
nicht[b][/b] okay ist, frauenverachtende Witze zu erzahlen oder dass 'Urgh, die Alte hat bestimmt ihre Tage' nicht der richtige Kommentar auf eine Kritik ist.
Wenn die gesellschaftliche Wahrnehmung sich in diese Richtung ändert, wird es zukunftigen Tätern im idealfall schwerer gemacht, weil das Auge der Menschen um sie herum geschärft ist und allen voran wird es Frauen und Mädchen einfacher gemacht, Missbrauch anzuzeigen- die größte Errungenschaft dorthin ist bisher, dass seit...2017...? ein 'Nein' ausreicht, um klarzumachen, dass man nicht möchte, bis dahin war ein Nein nicht ausreichend- irre.
Und selbst dort, deswegen passt der Thread so gut, kommt gerne die Kleiderfrage. Das ist tatsächlich etwas, was sich nur Frauen anhören müssen.
Das hat einen Grund, den man gemeinsam ändern kann.
Ich finde ein kleiner Anfang ist ein guter Anfang.
