Nachtlicht
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Ich habe bisher nur sehr interessiert mitgelesen. Ich mag es, wie du das Forum als lebendigen "Spiegel" für deine Aufarbeitung nutzt und nur wenigen, punktuell bei dir sehr wirksamen Input benötigst, um z. B. kleinere Richtungskorrekturen bei dir selbst vornehmen zu können. So kommt es mir jedenfalls vor.
Und das machst du für mein Empfinden auch sehr gut, liebe wolke99, zumindest aus dem, was ich in deinem Thread bisher von dir gelesen habe. Du bist klar und reflektiert und jetzt gerade in der Phase der Verarbeitung, in der die rosa Brille endgültig gefallen ist und du mit dem ganzen Ausmaß der Ent-Täuschung (!) konfrontiert bist. Hier betrachtest du seine Anteile daran, wie es soweit kommen konnte, und die sind ja offensichtlich echt nicht ohne. Er scheint ja doch ein eher unreifer, schwieriger Charakter zu sein mit einem Hang zu Szenen und Drama. Oft haben solche Männer ja eine besonders romantische, charmante Seite (was aber ja eigentlich nichts anderes ist, als die schöne Seite des Dramas!).
Wenn du das Erkennen und Akzeptieren seiner negativen Persönlichkeitsanteile hinter dir hast, kann eine Phase einsetzen, in der du deine eigenen Anteile klarer siehst und in der auch Scham nochmal eine größere Rolle spielt. Das ist aber tatsächlich eine besonders wertvolle Phase der Verarbeitung, weil das eben auch diejenige ist mit dem Potential, sich wirklich seine eigenen Baustellen genauer anzuschauen. Da wirst du dann auch, wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist, deine Erklärungen finden warum es von deiner Seite aus soweit kommen konnte.
Ich finde es völlig normal und gesund dass du da jetzt noch eine Weile auf deiner Geschichte mit diesem Mann herumkaust, umso gründlicher gelingt hoffentlich in der Folge die weitere Verdauung dieser Episode deines Lebens. Auch wenn du jetzt verfluchst deine Zeit verschwendet zu haben - so einseitig solltest du es nicht sehen. Es gab ja auch viel Schönes auf der anderen Seite dieser Medaille, sonst hättest du den Mist nicht in Kauf genommen. Vor allem aber ist das, was dir jetzt Arbeit und schlechte Gefühle bereitet, so eine Art Wachstumsschmerz - du wirst aus dieser Erfahrung wertvolles Wissen über dich selbst und über Partnerwahl mitnehmen, die für dein zukünftiges Beziehungsleben von großem Nutzen sein können.
Zitat von wolke99:Ich will wohl auch für mich verstehen wieso es soweit kommen konnte.
Und das machst du für mein Empfinden auch sehr gut, liebe wolke99, zumindest aus dem, was ich in deinem Thread bisher von dir gelesen habe. Du bist klar und reflektiert und jetzt gerade in der Phase der Verarbeitung, in der die rosa Brille endgültig gefallen ist und du mit dem ganzen Ausmaß der Ent-Täuschung (!) konfrontiert bist. Hier betrachtest du seine Anteile daran, wie es soweit kommen konnte, und die sind ja offensichtlich echt nicht ohne. Er scheint ja doch ein eher unreifer, schwieriger Charakter zu sein mit einem Hang zu Szenen und Drama. Oft haben solche Männer ja eine besonders romantische, charmante Seite (was aber ja eigentlich nichts anderes ist, als die schöne Seite des Dramas!).
Wenn du das Erkennen und Akzeptieren seiner negativen Persönlichkeitsanteile hinter dir hast, kann eine Phase einsetzen, in der du deine eigenen Anteile klarer siehst und in der auch Scham nochmal eine größere Rolle spielt. Das ist aber tatsächlich eine besonders wertvolle Phase der Verarbeitung, weil das eben auch diejenige ist mit dem Potential, sich wirklich seine eigenen Baustellen genauer anzuschauen. Da wirst du dann auch, wenn du ganz ehrlich zu dir selbst bist, deine Erklärungen finden warum es von deiner Seite aus soweit kommen konnte.
Ich finde es völlig normal und gesund dass du da jetzt noch eine Weile auf deiner Geschichte mit diesem Mann herumkaust, umso gründlicher gelingt hoffentlich in der Folge die weitere Verdauung dieser Episode deines Lebens. Auch wenn du jetzt verfluchst deine Zeit verschwendet zu haben - so einseitig solltest du es nicht sehen. Es gab ja auch viel Schönes auf der anderen Seite dieser Medaille, sonst hättest du den Mist nicht in Kauf genommen. Vor allem aber ist das, was dir jetzt Arbeit und schlechte Gefühle bereitet, so eine Art Wachstumsschmerz - du wirst aus dieser Erfahrung wertvolles Wissen über dich selbst und über Partnerwahl mitnehmen, die für dein zukünftiges Beziehungsleben von großem Nutzen sein können.