Moin! Vermutlich wird das hier meine Abschiedspost…:-)
Zumindest was mein eigener Thread angeht.
Vor ziemlich genau einem Jahr lag meine heile Welt in Trümmern, als ich alleine im Haus war. Viel ist in 2021 passiert, das Verhältnis zu meine NF wurde besser und besser, wir haben mittlerweile ein sehr freundschaftliches Verhältnis. Alles läuft wunderbar, es gibt 0 Ärger, alles bzgl der Kinder wird abgestimmt, was im Wechselmodell ja auch Grundvoraussetzung ist.
Den Kindern geht es blenden, sie sind glücklich, entwickeln sich prima, sind froh, wenn sie bei mir sind, aber freuen sich auch auf die Mama. Vor 2 Wochen musste unsere große einmal kurz ins Krankenhaus, war ein kleiner Notfall, da sind wir zusammen hingefahren. Wenn wir die "Übergabe" mal nicht in der Schule / Kiga haben, schnacken wir immer zusammen, erzählen uns was so passiert ist und was so ansteht.
Ich ist mir mittlerweile völlig wumpe, dass sie nun eine andere Partnerin hat, da gibts auch null Konflikte.
Ich habe das Jahr 2021 mit diversen Dates zwischendurch gefüllt, aber auch die Zeit "mit mir alleine" genossen, bin meinen Hobbys nachgegangen und Sachen gemacht, die man eben mit der ganzen Familie eher nicht so kann.
Die Dates waren allesamt interessant, das ein oder andere endete "aufregend"

aber es war auch nie eine dabei, die mich von den Socken gehauen hat.
Fand ich aber nicht weiter tragisch, denn das Singleleben sagte mir auch zu!

Nun ja, bis ich vor 1 1/2 Monaten jemanden getroffen habe, bei der es komplett eingeschlagen hat.
Wir waren sofort auf einer Wellenlänge, gleicher Humor, völlig entspannt, unglaublich gut aussehend, intelligent. Im Grunde bisher die eierlegende Wollmilchsau.
Ich bilde mir ein, einen gesunden Menschenverstand und Menschenkenntnis zu haben, ich finde einfach rein gar nichts, was mich stört. Einige meiner Freunde haben sie auch schon kennengelernt und die fragen mich auch schon, wie ich die denn Bitteschön abbekommen habe!
😂Ihr gehts wohl genauso, es passt wie der Ar.. auf Eimer.
Es gibt ein einziges "Manko": sie ist 10 Jahre jünger als ich…
Nicht von der Hand zu weisen ist, dass sie schon gesagt hat, dass sie mal irgendwann gerne eigene Kinder haben möchte, zumindest bis vor 2 Jahren hatte ich das für mich kategorisch ausgeschlossen und hatte Vorkehrungen getroffen, die das zunächst unmöglich machen.
Sie weiß davon, hat sich aber trotzdem auf mich eingelassen.
Ich gehe demnächst erstmal zum Urologen um in Erfahren zu bringen, ob man das wieder zusammen löten kann bei Bedarf.
Bin nun aber 42, wenn ich überhaupt noch Kinder in die Welt setze, will ich die Frau mind 2 Jahre kennen, damit ich weiß, wie es mit ihr ist ohne Hormonrausch und halt im Alltag. Dann bin ich Mitte 40… hm, nun ja, die Gedanken kreisen natürlich jetzt ein wenig über mich.
Drüber gesprochen haben wir natürlich, sie kennt meine Einstellung, aber sie weiß auch, dass ich es nicht mehr komplett ausschließe. Momentan ist es für sie überhaupt kein Thema, aber mir ist bewusst, dass es irgendwann mal Thema wird.
Jedenfalls genieße ich die Zeit sehr mit ihr, ich habe aber auch schon vorher gesagt: die Trennung war das einzig richtige! Erst im Nachgang stellt man fest, dass eben doch nicht alles so toll war, ich war zwar "zufrieden" richtig glücklich mit ihr aber auch nicht. Und da sie sogar unglücklich war, vielleicht, weil sie mich nie richtig geliebt hat und vielleicht weil sie sich doch zu Frauen hingezogen fühlte, ist es gut so, wie es ist!
Ich habe sehr viel gelernt fürs Leben, aus dem ganzen bin ich gestärkt rausgegangen und vielleicht ist es mit der neuen Freundin der Beginn einer wunderschönen neuen Liebe!
🥰Und wenn nicht, dann weiß ich, dass es auch so weitergeht!
Danke für die Unterstützung hier im Forum!