Zitat:Ich persönlich glaube, Oldie, dass dein Komplementär-Narzissmus dir gerade einen gewaltigen Streich spielt, indem du weiterhin ausharrst, Wege suchst in dieser Ehe zu verbleiben. Wieso umgibst du dich nicht mit dir nahen Menschen, die dir gut tun, sondern mit einem Mann, der kalt, abweisend, abwertend und egoistisch ist? Ich lese bei dir immer unglaublich viel Resignation zwischen deinen Zeilen.
Du lernst gute Selbstfürsorge in einem unbelasteten Umfeld viel leichter und nachhaltiger als in einer belasteten und belastenden Situation.
Das Problem ist ja, dass man wirklich so lange in der Situation verbleibt und immer und immer wieder zurückfällt, bis man es geschnallt hat. Was der leere Spiegel, der Narzisst, einen so alles lehren soll eben:
sich so anzunehmen wie man ist,
Frieden mit seinen eigenen Unzulänglichkeiten schließen, mit all seinen eigenen Farben eben.
(puh datt kann ja 40-80 Leben dauern, mal so Karmamäßig betrachtet

)
Dann erst wird man frei von all dem weswegen wir in diesen Konstellationen sind:
davon, nur durch Anerkennung oder Zuwendung von außen meint existieren zu dürfen.
Oder nur existieren zu dürfen wenn man jede Sekunde des Tages gibt, weil man kein Recht hat zu nehmen.
Und diese Mechanismen in uns Komplentär-Komplettierer sind ja so alt wie wir.
Das dauert und vor allem ist es sehr mühsam und schmerzhaft seinen eigenen Untiefen auf die Schliche zu kommen, die wehren sich mit allen Mitteln die Untiefen, die sind cleverer und können sich unsichtbar machen und sind leider schneller als der Rest, und -zack- hat man sich wieder selber was in die Tasche gelogen - z.B. weswegen es eine total mega famose und sehr schlüssige Idee ist, in der Situation zu verharren.
Und kommt aus dem Wundern nicht heraus was man mit sich selber veranstaltet. Verunstaltet.
Alle unseren alten Programme und Glaubenssätze werden auf laut gestellt und wie in verzerrter Karikatur überzeichnet
abgerufen und benutzt. Und wir benutzen den N.Partner um unsere inneren Glaubennsätze zu bestätigen.
Sehr befriedigend. Also für die alten Glaubenssätze (von wem auch immer die ursprünglich sind; nicht unsere eigentlich, sonst würden sie uns nicht so weh tun glaube ich), nicht für uns.
Würde bedeuten dass wir erst neue nämlich unsere Glaubenssätze wiederfinden müssen. Ich glaub die haben wir eigentlich, wir haben sie uns nur untersagt. Irgendwo ( Stefanie Stahl? E.M. Zurhorst? weiß nicht mehr) stand dass man die findet indem man seine
WERTE,
seine und nur seine eigenen ureigenen Werte,
mal richtig beleuchtet. So richtig mit Stunde Zeit nehmen, Zettel und Stift und dann los.
bis dahin... wir "dürfen" lt unserem Programm nur geben, der N. muss nehmen.
Ich sach ja.. da iss man dann wie Pumukl der an Eder's Leimtopf festklebt.
in weniger ausgeprägter Stärke finde ich das alles auch irgendwie nicht schlimm, ein 100%iges Gleichgewicht gibt es nicht, und ich glaub auch das wechselt immer, und meist ist einer da der weniger geben kann als der andere. Mal liebt der eine mehr, mal der andere, man verändert sich andauernd, geht und denkt andere Wege im Lauf einer Beziehung. Die Menge macht das Gift.