oldie
Gast
Deine Beschreibung der Schwierigkeiten 'auf diesem Sektor auf dem wir lernen' tut mir auch sehr gut.
Tankstelle sein und aktiv betanken, echt gut bezeichnet !
Überempathisch versuchte ich auch noch die hässlichste Äußerung des anderen zu 'verstehen' und versuchte sie durch meine Hilfe zu 'heilen' und das vermeintliche 'Bedürfnis' des anderen zu erfüllen ... .
Es tut mir schon mal soo gut, den Durchblick in meinen Entscheidungen zu haben. Und für mich zu entscheiden, egal was z. B. mein Mann dazu dann sagt oder macht bzw. nicht, es spielt für mich keine Rolle mehr, ich lass es vorüberziehen.
Und, wenn ich meines mache, werde ich lebensfroh und kann gesunde Distanz zu ihm einhalten. Wenn dann sonnenklar ist, dass ich nicht mehr über 'ihn Betanken und seine Tankstelle sein' nachdenke, respektiert er mich sogar.
Liebe ist Ich selber zu sein, und den anderen loszulassen, beides vor Gott im Guten, dieser Gedanke hilft mir.
'Tankstelle' zu sein, ist keine.
Nach meinem langen Weg auf der wahren Selbstliebe und Liebe,
erkenne ich nun leichter, dass Gemei sames zu tun, FREIWILLIG ist, und EIGENES mit anderen zu tun, ebenfalls mit meinem freien Willen möglich wird.
Meine Prägung, ohne die Anerkennu ng als 'Tankstelle' nicht leben zu können, bringt mich zum Lachen.
Hilf Dir selbst, so hilft dir Gott ...,
solche Slogans sind für mich hilfreich um mich für mich oder mit anderen zu freuen, bei individuellen oder gemeinsamen Dingen.
Und Äußerungen im Sinn von -Früher warst du so eine nette Tankstelle ... - beachte ich nicht mehr.
