Zitat von RÜDIGER123:@Felica2024 niceman wollte damit nur zum Ausdruck bringen, dass im Falle von elterlicher Entfremdung bei Kindern in Trennungsfällen, Kinder, wenn sie gegen einen Elternteil manipuliert werden, normalerweise nicht nur den Kontakt zu dem anderen Elternteil abbrechen, sondern zu der gesamten Familie des anderen ...
Hallo zusammen, ich habe jetzt nicht alles gelesen, aber das bringt es schon etwas auf den Punkt.
Hier schreiben einige Geschichten von ihren Eltern oder einem Elternteil, die wirklich als Grund plausibel sind. Dazu gehören jede Art von Missbrauch, Lieblosigkeit, Durchsetzung der eigenen Interessen, Unterdrückung..... man suche sich eine ausreichend negativer Eigenschaft des Menschen raus, zu dem der Kontakt abgebrochen wurde. Da macht es dann auch keinen Unterschied, ob derjenige ein Fremder oder der Vater/die Mutter war. Eben viel schlimmer noch, weil das Kind hilflos und abhängig war, das macht einen Missbrauch, emotional oder körperlich, beides unakzeptabel noch schlimmern.
Mit meiner "dieganzeFamilie" Tröterei wollte ich genau darauf raus. Es ist für mich irgendwie wie dieser Geisterfahrer, der sagt: "alle anderen sind Geisterfahrer, aber ich bin auf dem richtigen Weg".
Ich hatte zu meinen Kindern, wenn ich mich nicht wirklich stark irre seit jeher ein liebevolles Verhältnis, ebenso die verstorbene Oma. Es wurde nicht manipuliert (zumindest nicht wissentlich), nicht unterdrückt. Im Nachhinein, wenn ich so den Erzählungen der Restfamilie Glauben schenken darf (und ich gehe mit den Aussagen wirklich vorsichtig um, denn es steht natürlich immer die Vermutung dahinter, dass sie mir nach dem Mund reden wollen, mich trösten, bestärken, rechtfertigen) war es während der Ehe sogar eher so, dass die Kinder mit ihrer Meinung eher Furcht vor der Mutter hatten und deren Zustimmung grundsätzlich einfordern musste, um zu gefallen. Ich selbst habe mich in der Ehe eher konfliktscheu gezeigt, nachgegeben in fast devoter Art und Weise, ein Fehler, den die Kinder wahrscheinlich trotzdem wir sie immer raushalten wollten doch sehr gut mitbekommen haben und der sie geprägt hat.
Wahrscheinlich habe ich genau in dieser Art in der Erziehung versagt trotz eigenem guten Willens.
Und ja, die Kinder sind während der Trennung doch teilweise (wieder entgegen meines guten Willens, aber die Konfliktsituation war seinerzeit dermaßen anspruchsvoll und ich nicht geschult darin) zu Kollateralschäden verkommen. Wie hätte ich die Einsicht in Anwaltskommunikation verhindern können, wie, dass die Kinder die üblen Beleidigungen der Mutter mir gegenüber mitbekommen. Selbst, wenn du den Raum verlässt, sie haben es mitbekommen. Genauso wie die körperlichen Angriffe auf mich (ja, so etwas soll es geben). Der Schlag ins Gesicht kam schnell und unerwartet und nein, ich habe mich nicht gewehrt.
Das ist all das, was ich einfach nicht verstehe, was niemand versteht, was ich noch nicht einmal jemandem glauben würde, wenn er es mir erzählen würde. Dass die Kinder zu dermaßen manipulierten Wesen geworden sind. Dass sie im Jugend- oder Teenageralter, weil sie bei der Mutter geblieben sind, unter ihrer Dauerbeeinflussung standen, es für sie natürlich wahnsinnig schwierig gewesen wären, dort auszubrechen (wobei ich ihnen einen anderen Weg leider nie aufgezeigt habe), das ist für mich verständlich und das tut mir unendlich leid. Ich kann nur vermuten, ob und wie sie unter der Situation gelitten haben.
Jetzt sind beide erwachsen und ich bin tatsächlich der Meinung, dass sie jegliche Anschuldigung, die die Mutter je gegen mich vorgebracht hat, sei sie noch so obskur als Tatsache und Wahrheit sich eingeprägt haben, selbst, wenn sie objektiv doch genau von dem Gegenteil überzeugt sein müssten. Dass sich das selbst auf den Freundeskreis meiner Tochter ausgeweitet hat, der mich nicht kennt und gar dieselben Formulierungen reproduziert, wie ich sie von der Mutter kannte.
Und ja.... das kreide ich ihnen wirklich irgendwie an, nicht zu hinterfragen. Verstehen kann ich es umso weniger. Es macht natürlich traurig und auch verbittert....