Zitat von Mylife:Er hat sich gemeldet, anlässlich meines Geburtstags letzte Woche mit einer langen Mail. In der er nochmals schreibt, dass es ihm leid tut, dass ich das Wichtigste bin, was er hat, dass er ständig an mich denkt, usw.
Liebe Mylife, das sind nur Worte. Ja, liebevolle Worte! Aber in deinem Kopf weißt du ganz genau, dass es nur "Gesülze" ist. Sein Ego ist gekrängt und er schaut, ob er dich doch wieder herum kriegen kann. Hat ja immer gut funktioniert. Lies diese Worte und dann denk daran, wie er mit O auf Familienfeste geht, wie er mit ihr in den Urlaub fährt, wie er ihr sagt, dass er sie liebt und die Frau seines Lebens ist, wie er mit O sein Leben mehr und mehr aufbaut.
Und dann versuche wütend zu werden, dass er nicht aufhört, dich anzulügen, dass er mit dir spielt, dass er dich benutzt. Und du darfst auch wütend auf dich selbst sein, dass du so mit dir spielen und dich benutzen lässt, dass du seinen Worten glauben willst, obwohl du weißt, dass es nur Phrasen sind.
Mach dir bewusst, dass er dir nichts geben kann, außer Lügen, außer betrügen, dich benutzen. Und dann sag dir, dass du mehr wert bist, als so kleinem Münchhausen als Marionette zu dienen. Du hast nämlich dein Leben und du kannst es dir selbst gestalten. Gestalte es dir schön, ohne Menschen, die dich aussaugen, ausnutzen, mit deinen Gefühlen spielen. Versuche Kraft und Stärke zu finden. Mach dir Etappenziele, was du in den nächsten Jahren erreichen willst. Neue Sportart (tanzen vielleicht

), Männer daten - um zu sehen, dass es auch Männer gibt, die ihm durchaus überlegen sind, die warmherzig und nicht verlogen sind, an deinem Selbstbewusstsein arbeiten, einen schönen Urlaub machen, etc., pp.
Für dein Leben brauchst du nicht so einen unstetigen Typen. Halte dir vor Augen, was er dir angetan hat, wie er dich versteckt hat, wie er dich seelisch missbraucht hat.
Hole dir heute einen Champagner, setz dich gemütlich auf deine Couch und stoße mit dir selbst auf dein neues Leben an. Sag dir als Matra, ich brauche ihn nicht! Es war verschenkte Lebenszeit, jetzt beginnt mein Leben.
Nochwas zu den Möbeln. Wenn sie dich nicht stören und du sie nicht ständig im Blick hast, lass sie erstmal da. Ein Besuch seinerseits scheint mir in deiner momentanen Verfassung keine gute Idee.