Hallo ihr Lieben,
sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde - aber die letzten beiden Tage waren wieder 8terBahn.
Das volle Gefühlsspektrum - von "ganz, ganz traurig" über ein "schöner Abend" bis hin zu "ich will nicht mehr". Aber irgendwie habe ich es überstanden, und schreibe wieder.
Ein Resümee Euerer Antworten war ja u.a. geduldig sein mit sich selbst. Mir war gar nicht bewusst, dass ich so ungeduldig bin. Faszinierend, insbesondere da es hier eine Person gibt, die genau das als Baustelle für sich erkannt hat.
Mmmh ich jetzt auch?
Und wie ich sehe, fühlt Ocram ja ähnlich.
Zitat von Ocram:aber da fehlt der Mensch den man Liebt und den man alles anvertrauen konnte, ich vermisse die gemeinsame Zeit.
Das liegt daran, dass wir geliebt haben - so richtig - nicht nur ein bisschen, nicht nur oberflächlich...
@juliet :
Es hilft tatsächlich, die Sichtweise zu ändern. Danke dafür.
Warum erkennt man in einer Situation wie dieser nicht selbst, dass Tage mit einer 1 schon viel mehr wert sind, als die mit 0? Vielleicht weil man von einer 100 gekommen ist?
Das mit dem Trauerjahr passt ganz gut wie ihr ja wisst, habe ich zeitgleich zwei Verluste zu verarbeiten auch wenn meine Frau natürlich noch lebt aber es ist vergleichbar:
Der Verlust eines geliebten Menschen.
@Mischka :
Zitat von Mischka:Die berühmte Frage, ob *da noch was kommt im Leben*.
Ja, so wird es wohl sein. Ich habe mir die Frage auch öfter gestellt, allerdings mit einer ganz anderen Antwort: Ja, da kommt noch ganz viel im Leben, dass WIR GEMEINSAM noch alles erleben werden. Darauf freu ich mich!
da hat nichts gefehlt und auch der Reiz nach etwas Neuem (als Person) war nicht da
Es wird bei mir ähnlich werden wie bei Dir. Wir beiden werden noch lange nicht abschließen können.

Ja, jeder hat sein eigenes Leben aber nach einer so langen Beziehung wird der Mensch, mit dem man einen großen Teil seines Lebens verbracht hat, immer ein ganz wichtiger Mensch im Leben bleiben. Ich denke schon, dass man sich insgeheim immer mal wieder die Frage stellt, wie wäre es wohl gewesen, wenn,
Auch wir legen großen Wert darauf, selbst in der schwierigen Phase der Trennung, respektvoll mit einander umzugehen. Klappt nicht immer aber meistens.
Wir haben immer mal wieder Kontakt, telefonieren und sehen uns ab und an.
Nach vorne zu schauen, fällt schwer da ist nichts.

Aber dank Euch weiß ich ja, dass ich Geduld haben muss und das sich der Schleier eines Tages wieder lichten wird.
Wie gut es dann sein wird keine Ahnung.
Aber auch eine 2 wäre ja schon besser als eine 1 um es mit Juliets Worten zu sagen.
@DieSeherin
Aufgrund deines Nicks hättest Du es sehen müssen:
Zitat von DieSeherin:tu mir den gefallen, und such dir keine 20jährige, die deinem ego kurzfristig schmeichelt
Du hast mich damit so richtig zum Lachen gebracht. Dafür und auch für Deinen Beitrag danke ich Dir:
Es wird keine 20jährige sein. (Ich muss schon wieder lachen, dass würde ich nicht überleben). Nichts gegen diese Altersgruppe (und hübsch anzusehen sind sie allemal) und Achtung: ich spreche auch niemanden in dieser Altersgruppe ab, dass er nicht auch Werte vertreten kann, die mir z.B. wichtig sind. Aber ihr Lieben, lebt und geniest Euer Leben. Der Ernst kommt früh genug und dann ist es hilfreich einer Person zu begegnen, die aus Lebenserfahrung weiß, wie sich Schmerz, Verlust, Trauer, Leben, Glück, Zukunft, Sicherheit, und Sehnsucht anfühlt. Und dazu bedarf es schon einer gewissen Biografie
Zitat von DieSeherin:glück anstrebt, sondern erst einmal die zufriedenheit?
War es nicht so, dass Glück etwas kurzfristiges / momentanes ist?
Habe ich aber eh nie richtig verstanden denn ich war dann
kurzfristig 16 Jahre so drauf.
Zufriedenheit ist doch gerade ein Zustand, in dem man sich wohl fühlt eine Ehe, eine Beziehung, und dann gibt es diese Glücksmomente.
Hier brauch ich noch mehr Input merke ich gerade...