hallo lou!
Meiner Meinung nach ist noch nichts verloren. Er hat dir, wenn auch verspätet, gesagt, was passiert ist, nämlich, dass beim letzten Treffen bei ihm was kaputt gegangen ist:
Zitat von Lou33:Darum bist du heute gekommen obwohl du Nachtschicht hast,, weil du das schon wusstest das wir uns dieses WE wieder nicht sehen.
Das ist schon eine Unterstellung, die ihn sicher verletzt hat. Ich kann verstehen, dass du enttäuscht warst so von seinen Plänen zu erfahren. Der Fehler ist allerdings in meinen Augen, diese Planänderungen auf Dich zu beziehen. Du wirkst unsicher, vielleicht aufgrund vergangener Erfahrungen, aber es ist keine gute Idee, diese dem neuen Partner hinzuknallen. Deine Unsicherheiten gehören nicht zu ihm, sondern zu dir.
Ich-Botschaften sind meiner Ansicht nach besser, um Deine Bedürfnisse zu kommunizieren: z.B. "ich fühle mich überrumpelt, wenn ich durch nachfragen erfahre, dass wir uns nicht sehen. Bitte sag mir gleich, wenn sich deine Pläne ändern, das fühlt sich für mich viel besser an."
Wenn Dir Bilder nicht gefallen, dann sag bzw. schreibe das auch: "ich vermisse dich und ich wünsche mir ein liebes Wort." Wenn er das nicht umsetzt, dann würde ich mich zurückziehen und ihm nichts mehr schicken. Nicht nur du hast Fehler gemacht, er auch. Nur du siehst im Gegensatz zu ihm über seine Fehler hinweg, respektierst deine Grenzen nicht und formulierst deine Bedürfnisse nicht. Und wenn, dann verpackt mit Vorwürfen, Unterstellungen (siehe deine Reaktion auf seine Absagen im Dezember und Jänner), anstatt liebevoll zu sagen, was
du dir wünscht und dann zu sehen, ob er darauf eingeht, künftig mit Absagen anders umgeht.
Mein Rat jetzt wäre: Rückzug. Lass ihn kommen. Ihr kommuniziert nach wie vor, er schreibt dir, was ihn gestört hat, macht dir Komplimente. Schau, ob er sich bemüht. Sei nett, aber überstürze nichts. Und bitte keine Unterstellungen mehr. Stichwort: gewaltfreie Kommunikation.
Alles gute für dich!