Che
Mitglied
- Beiträge:
- 29
- Themen:
- 1
- Danke erhalten:
- 23
- Mitglied seit:
lange war es ruhig. Ich hab mich eingelebt und wie aus dem Nichts bekomme ich eine E-Mail.
Sie begrüßt mich mit Hey und fragt, ob das die richtige Begrüßung sei und dass es doch eigentlich egal sei?
Ich hab damit nicht mehr gerechnet und es wirft mich mehr aus der Bahn, als ich dachte.
Sie hat mir geschrieben, dass sie lange gebraucht hat, um meine Zeilen zu lesen. Sie musste immer wieder abbrechen und weinen.
Ich hätte recht mit dem, was ich schreibe und dass es sie mir dankbar sei für die offenen Worte. Sie findet aber keine Worte dafür, wie sie sich fühle. Sie hofft, dass es mir gutgeht und denkt oft an mich.
Ich denke mir: Gut, aber was soll sich geändert haben? Du lebst dein Leben. Ich lebe meins. Ich gehe grade voll in meinem Job auf, bin privat sehr gut ausgelastet und sehe gerade nicht mal ansatzweise das Bedürfnis, mich wieder auf sie einzulassen, geschweigedenn, ihr mitzuteilen, dass es mir phasenweise mehr als dreckig ging.
"Ich hoffe, es geht dir gut", wie ich diesen Satz hasse.
Ignorieren wird das Beste sein, denke ich? Aber das ist immer dieser kleine Restzweifel...
Ich würde ihr maximal mitteilen, dass ich sehr gut klarkomme und wenn sie mir etwas sagen möchte, dann soll sie das bitte tun. Ich will nicht wieder wochenlang warten. Ein Wort der Entschuldigung ist das für mich nämlich nicht und irgendwie ist es komisch, dass ich nicht weiß, ob sie eine Antwort erwartet oder nicht.
Grundsätzlich ist eine sehr nichtssagende Nachricht, aber ich will ihr auch nicht vorlügen, dass sie mir völlig egal sei.
Wie verhält man sich?
