DonaAmiga
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Ich war die Betrügerin, und es war ein einmaliger Seitensprung, von mir nicht geplant, sondern aus der Situation heraus. Er kam ans Tageslicht, weil mich das Gewissen biss und ich damit selbst herausrückte.
Wie verhielt sich mein ach so bedauernswerter armer betrogener Ehemann einer ach so mannstollen und sexuell dermaßen verwahrlosten Frau?
Genau so. Er hängte das Opfer heraus und suhlte sich genüßlich in dieser Rolle. Zur Abwechslung gefiel er sich dann in der Rolle des Sittenrichters, der mit erhobenem Zeigefinger "Rechenschaft" und "die Wahrheit" von mir einforderte, dabei jedoch nie versäumte, mir zu versichern, dass er mir "ja sowieso nicht glaubt" und ich mich "anstrengen" müsse, um mir sein "Vertrauen" zu "verdienen", was jedoch in den Sternen Stunde usw. usf.
Meinem Seitensprung hingegen (einem Kumpel von ihm) verzieh er sehr schnell, weil er meinte, dass dieser lediglich von mir verführt und somit ebenso "Opfer" war wie er selbst. Die Männerfreundschaft der beiden bekam nicht den kleinsten Riss.
Was glaubst du wohl, @LeonardoDV , was ich angesichts dieses Psychoterrors irgendwann gemacht bzw. wen oder was ich zitiert habe? Genau: 'n Klassiker. Den "Götz von Berlichingen".
Und glaube mir: Das ist inzwischen gut 30 Jahre her. Aber dieses Herumgeopfere bei Betrogenen und das demonstrative Mitleid Außenstehender für sie k@tzt mich immer noch dermaßen an ...