Zitat von Freddie:Das stimmtso nicht. Sie hat geschrieben, dass sie bereits einen Tag diszipliniert das darüber Reden mit ihrer Umwelt gelassen hat. Anstatt sie aber weiter hier im Forum darin zu bestärken, hat sie hier weitere Anwürfe und Vorschläge zur Trennung bekommen.
Konsequent ist das auch von den Foris nicht. Änderungen vorschlagen, die TE versucht es und sie dann mit Anwürfen und Trennungsforderungen zu verunsichern. Vielleicht erst einmal die TE in kleinen Schritten begleiten und bestärken? Fände ich jetzt sinnvoll.
@freddie
das sehe ich auch so - in ähnlicher Weise.
Diese Dinge von "sich trennen (müssen)"... das ist eh immer völliger Mumpitz. Niemand der Leser
weiß, wie es tatsächlich um die Dinge bestellt ist - weder bei der TE als Paar mit dem Freund im
Einzelnen - noch bei ihr selbst im Besonderen.
Was sie selbst angeblich "will" und "braucht" - von dem Freund...was will sie damit zum Ausdruck bringen? Wen stellt sie damit in den Fokus - sich selbst, ihre Erkrankung? Beides gehört meiner Ansicht nach zusammen. Den MENSCH von seiner Erkrankung abzukoppeln - ein Unding...so
wie sie ihre Situation beschrieben hat. Wie soll ein Außenstehender - ihr Freund - wissen, wann
die TE "als Frau" daherkommt....und wann "ihre Erkrankung"? Sie sieht sich doch selbst so - zweigeteilt.
@Spiegel
die "quer sitzenden" Pupse sind es, die ein Forum zu erzeugen vermag....aber auch "zu lösen" vermag. Nicht jeder quer sitzende Pups ist hinderlich - er kann beim "sich lösen" etliches in Wallung bringen, indem sich sprichwörtlich LUFT verschafft wird. Über verschiedenste Dinge Eindrücke zu gewinnen - darum geht es doch in einem Forum. Es gibt NICHT nur das eine, was richtig oder falsch sein kann....es gibt immer mehrere Faktoren, die stimmig sein können...oder auch nicht.
Ein Hammer ist indes, dass sich die TE von ihrem Freund trennen sollte - eher ist es umgekehrt der Fall, sie davor zu warnen, dass der Freund sich von IHR "verabschiedet". Das klingt hart...ich weiß. Wie das ist, wenn Angehörige Erkrankte verlassen, weil....! Ja... weil Betroffene evtl. viel zu viel von Angehörigen (hier der Freund der TE) fordern und abverlangen und erwarten. Und...die TE versteckt
sich z. T. hinter ihrer Erkrankung. Sie entschuldigt sich für ihr Verhalten MIT der Erkrankung - schiebt sie aber gleichzeitig vor, damit der Freund bei ihr bleibt. Der Freund soll "liefern"...nix da! Die TE
wird sich mit dem zufriedengeben müssen, was der Freund ihr zu geben in der Lage ist.
Dass die TE auf so gut wie NICHTS (mehr) näher eingeht - warum wohl? Erfährt sie hier evtl. Wahrheiten und Tatsachen von ihr fremden Menschen, die ihr "den Zahn" gezogen haben - Wahrheiten über sich UND ihren Freund, weil DESSEN Verhalten durchaus verständlich ist?
Kann es nicht auch sein, dass sich der Freund hoffnungslos überfordert sieht - aber das nicht zum Ausdruck bringt - warum auch immer? Er will ihr vllt. mehr beistehen, schafft es aber nicht, weil
der Druck auf ihn zu hoch ist? Und die TE erkennt, evtl. das Bemühen des Freundes gar nicht?
Soll der Freund vollkommen selbstlos werden? Muss sich der Freund aufopfern - das wäre der
vollkommen falsche Ansatz.
Und auch DAS sind Dinge, mit der sich die TE zu beschäftigen hat, was auch Inhalte eines Gespräches von IHR ausgehend mit den Therapeuten sein könnte....die TE geht mich sich ggf.
offen um - aber nicht mit der Situation um ihren Freund. Sie zeigt IHREN Anteil am Zusammensein
mit dem Freund gar nicht auf - für mich jedenfalls nicht explizit genug.
@freddie hat sehr wohl Ansätze von Veränderungen bei der TE angemerkt - Ansätze sehe ich auch. Und da der stete Tropfen den Stein höhlt - da wird sich die TE Zeit geben müssen....und alle in ihrem Umfeld. Und sie wird dem Freund ebenso Zeit geben müssen.
Aber... ob sie das verknüpfen kann - es knallt ihr hier im Forum etwas um die Ohren, was sie in dem Umfang sicher nicht vermutet hatte, Das war ein Gemisch "Erbauendes", aber auch etwas dabei,
was gegen sie sprach. Und...dass der Schlüssel NUR bei ihr liegt - ist es "erbauend", so etwas zu lesen? Und daher... der stete Tropfen bei IHR ist es, wenn SIE etwas erreichen möchte.