paulaner
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Zitat von Karili:Vielleicht bin ich zu einfach gestrickt.
Mag sein. Will ich nicht beurteilen.
Die Ratschläge bzgl. der Ehrlichkeit bezogen sich auf den untragbaren Zustand des Mitwissens der Kinder während die Affäre lief.
Jetzt ist die Affäre beendet. Das ist ein komplett anderer Zustand.
Ich persönlich finde ja: wenn eine Affäre vollständig beendet ist. Und wenn sie keinerlei Rolle, im Sinne von Nachwirkungen auf die Ehe, mehr spielt. Wenn also der Betrüger keinen Liebeskummer oder Ähnliches hat. Und wenn der Betrüger tatsächlich wieder zu 100% in und zu der Ehe steht...dann sehe ich keinen wirklichen Sinn darin, dem Partner das jetzt nachträglich noch um die Ohren zu hauen.
Die EF hier muss dann eben allein mit ihrem schlechten Gewissen und der Angst, dass es vielleicht doch irgendwann rauskommt zurechtkommen. Naja...umsonst gibt's halt nichts.
Wenn man so etwas nachträglich beichtet, dann muss man aber auch mit den Konsequenzen leben, und dann muss auch alles auf den Tisch. Nicht nur die Affäre, sondern eben der ganze Zustand der Ehe, und damit auch die Zukunft.
Einfach nur den "Müll beim Partner abladen" halte ich für keine gute Idee.