Sadgoetzy
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ich bin erst seit kurzem hier, auch nach zwei Jahren schwerstem Liebeskummer mit ca. 500 nächtlichen Weinkrämpfen, heute durchwachter Nacht und ähnlichem "Leidensprogramm" wie Du, wegen einer "bloß" 6-monatigen Geschichte, aber die mit der"Frau meines Lebens"(sie hatte wenigstens Klasse); mir "hilft" Deine Geschichte aus einer ojektiven Betrachtunsweise. Vielleicht kann ich Dir in den nächsten Tagen einige ungewöhnliche Tipps geben. Die erste Erkenntnis einer durchwachten Nacht, die ich Dir aber heute geben möchte, ist: Du bist (fast ausschließlich) DEIN Leben und es ist DEIN Leben, das DU DIR selbst traurig machst. Wer mit Eifer noch an das denkt und das sucht, was ihm Schmerzen macht, handelt letztlich gegen SICH selbst. Alle Vorwürfe gegen ihn (er ist sicher ein Riesena..... und ein Charakterschw...) mögen berechtigt sein, aber das bringt DIR jetzt nichts. Meine Mam sagt "Gott vergisst keinen - im Guten wie im Schlechten".
Entsorge den gedanklichen Müll aus Deinem Kopf, räum den Schrott weg (denken sie nicht an den "blauen Elefanten"). Tipp aus "Saboteure des Glücks" (google mal): Es ist so einfach: denk an etwas, das Dich deprimiert, dann fühlst Du DICH eben deprimiert. Lerne (was für Dich und auch für mich) schwieriger ist, GUTE Gedanken zu machen, und es geht Dir besser. Du (und auch ich, d.h. "wir" haben) hast in diesen zwei Jahren genug geweint für ein ganzes Leben. Das müsste eigentlich reichen, um für den Rest des Lebens nicht mehr weinen zu müssen.
