@BernhardQXY
Zitat von BernhardQXY: Weißt du, bei Burnout ist ne Affäre genau das richtige.
Sorry .
Also.
Ich kann nicht beurteilen, ob diese Selbstdiagnose zutrifft, ich würde aber meinen, das in diesem Fall es hilfreich sein könnte, einen Arzt zu konsultieren.
Ja, ich war schon beim Arzt und dieser hat eine massive Überlastung auch bestätigt.
Ich war dann auch 2 Wochen krank geschrieben (er hätte mich auch länger krank geschrieben), aber ich wollte mich einerseits nicht hängen lassen und andererseits auch kein Aufsehen in meinem Job erregen.
Ich möchte nicht, dass beruflich jemand von meinen Problemen erfährt.
Was möchte ich eigentlich... Leider kann die Vergangenheit nicht geändert werden. Die Affären meines Mannes haben mich offenbar innerlich - ich will nicht sagen zerstört - aber zumindest ist viel zerbrochen. Und ich dachte längere Zeit, dass ich darüber hinweg bin, aber ich bin es nicht und der Schmerz kommt immer wieder hoch.
Ich wollte immer nur ein ruhiges Familienleben. Kein Stress, keine Krisen.
Jetzt könnte ich das auch wieder haben, weil mein Mann wieder "normal" ist und ich (zumindest es so fühle und empfinde) nicht denke, dass noch einmal ein Fremdgehen von seiner Seite vorkommen wird.
Leider bin ich dennoch nicht sehr glücklich.
Den Musiker mag ich und ich habe mich jetzt auch schon emotional verstrickt, wenngleich ich weiß, dass ich mich nicht scheiden lassen werde. Ich möchte nicht alleinerziehend sein.
Mich 1x im Monat mich mit ihm zu treffen hält mich irgendwie gerade am Laufen. Ich WEISS, dass das Blödsinn ist, aber es FÜHLT sich gut an.
Dass er mich jederzeit fallen lassen kann, weiß ich.
Nachdem wir noch nicht körperlich geworden sind, bin ich emotional noch gut auf Abstand, wenngleich schon ein wenig verstrickt.
Scheidung, Alleinerziehend sein, Haus Streits etc - das alles kommt für mich nicht in Frage (zumindest aktuell). Meinen Mann wieder körperlich begehren können ist aktuell schwierig, weil ich dazu auch die emotionale Ebene benötige. Wenngleich mein Mann durchaus sehr attraktiv ist.
Ich sehe es mittlerweile auch, dass man mir nicht wirklich helfen kann. Ich bin nur froh, wenn ich ab und an meine Gedanken hier nieder schreiben darf.
Es tut mir leid, wenn diese oft unstrukturiert sind.
Ich weiß auch was mein Problem ist. Vom Kopf her weiß ich alles, aber im Gefühlsleben spüre ich die Kopfentscheidung nicht.