E-Claire
Mitglied
- Beiträge:
- 10448
- Danke erhalten:
- 26875
- Mitglied seit:
Zitat von FiFaFischi:Deiner Katze?
Zitat von ElGatoRojo:Das Leben mit einem Tier und die Verantwortung für es kann deinen seelischen Zustand durchaus positiv verändern
Ja genau, wobei das nur der Anfang ist. Aber klar, Verantwortung für zB eine Katze zu übernehmen bedeutet auch, daß man ein gewisses Maß an Struktur und Planung einhalten muß. Vielleicht mag man nicht vor die Tür gehen und einkaufen, aber wenn dann morgen kein Katzenfutter im Haus ist, ist das blöd. Vereinfacht gesprochen. Das waren alles eher nicht so meine Schwierigkeiten.
Die Katze empfand ich unglaublich lehrreich bei Fragen der Selbstliebe und Akzeptanz. Außerdem hat sie mir etwas über bedingungslose Liebe beigebracht, nicht unbedingt weil ich glaube, daß sie mich bedingungslos liebt, das ist schon sehr abhängig vom Futterstand im Napf, aber mir weil ich sie bedingungslos liebe.
Und jetzt gerade, die Katze ist inzwischen sehr, sehr alt und krank und wir haben schon die Bonusphase der gemeinsamen Tage erreicht, ist sie eine Lehrmeisterin in Lektionen des Loslassen.
Ich habe immer gut und intensiv mit meiner Therapeutin arbeiten können, aber niemand hatte so einen direkten Draht zu meinen Gefühlen ohne Umwege wie diese Katze. Und das wiederum war sehr oft in der Therapie hilfreich.
Die Therapeutin, die ja nun auch nicht doof ist und selbst großer Katzenfan, hat das dann durchaus auch genutzt und entweder mit Vergleichen zu meiner Katze gearbeitet oder ihre mit in die Therapie gebracht.
Mag sicher nicht für jeden funktionieren, aber Tiere in der Therapie sind ja jetzt nichts neues und bei mir hat es total gut funktioniert.