Zitat von Giraffenmädchen: Ich reflektiere täglich...
Nö. Du grübelst. Das ist wie Schaukeln, fühlt sich nach Bewegung an, aber Du kommst nicht weiter.
Zu Deinen letzten Posts. Wie beendet man was? Na in dem man etwas tut. Oder lässt. So aus eigenem Antrieb heraus.
Du hast es Dir in Deiner Rolle als arme, getriebene Frau, als Opfer der Umstände massiv bequem gemacht. Eigenverantwortung ist für Dich immer noch ein absolutes Fremdwort. Deine Kinder kommen immer noch in keiner Überlegung, in keinem Satz vor. Du drehst Dich einzig um Dich und Deine kleine Welt. Die Du natürlich gar nicht gestalten kannst, obwohl Du doch sooo gerne möchtest. Was für ne erbärmliche Show Du da vor Dir selbst abziehst. Was für ein erbärmliches Bild als Mutter, als erwachsener Mensch Du abgibst? Stört nicht. Es ist ja bequem.
Der Musikmann deckt Dich, ähm, einen Teil Deiner Bedürfnisse, der Ehemann deckt den Teil "Ich will ein zuhause". Oder den Schein eines Zuhauses. Dass beides absolut beschissen läuft und ist? Da bist Du dann nur Zuschauerin. Und kannst nix für.
Alles wird so gedreht und schöngebabbelt, dass Du keine Verantwortung hast. Du nur tust was Du halt nicht lassen kannst. Jammern. Das kannst Du. Das Opfer der Umstände spielen. Das auch. Aber etwas tun? Für Dich? Deine Kids? Deine und ihre Zukunft in die Hand nehmen und gestalten? Fehlanzeige. Totales Versagen.
Prognose:
Iwann wird der Musikmann Dir die Entscheidung abnehmen und weg sein. Denn Affären haben ein Ablaufdatum. Und Du stehst genau da, wo du vor ihm standest. In einem kalten, ungemütlichen Heim. Dann wird der nächste AM am Horizont auftauchen. Degen den Du Dich so gar nicht wehren können wirst, denn... Du kannst nix selbst verantworten.
Und so lebte sie unzufrieden, von den Umständen getrieben bis ans Ende des bescheidenen Konstrukts. Wenn der eigene EM nämlich auf eine Frau trifft, die nicht nur neben ihm her leben will. Die nicht lieber mit anderen als ihm das Bett zerwühlt. Gegen die er sich so gar nicht wehren kann. Und warum sollte er auch?