Zitat von Giraffenmädchen: Ich habe jetzt oben die negativen Dinge herausgefasst.
Eltern eben
machen Fehler
Gravierende - zum Teil.
*Meine Eltern kamen beide noch mit dem 3ten WK in Berührung, denen war für mich wichtig - versorgt zu sein - mit wem, egal, Hauptsache, ich bin versorgt.
Mein Bruder hätte studieren dürfen, war auf einer Privatschule, übernahm den Betrieb, mir wurde gesagt, du bist nur n Mädchen, für dich reicht das Minimum.
Ich hab Ihnen vergeben, sie wussten es nicht besser, sie lebten auch, zum Teil, jenes - was Ihnen ihre Eltern antaten.
Wir als - jetzt Eltern - versuchen Dinge zu tun, es nicht so zu machen, wie unsere Eltern - und doch erklärte mein Sohn, mir - wo ich ihm, scheinbar was "angetan" hab - nur mit dem kleinen aber feinen Unterschied, das er zu Psychologen ging, was sein Weltblick, auf mich wohl, auf meine Eltern, wesentlich früher zurecht rückte.
Wenn ich heute noch erlebe, wie unterschiedlich Jungs und Mädels, erzogen werden..und scheinbar ist das auch eine geografische Frage.
Wir müssen aushalten, bis zum bitteren Ende; ertragen, mittragen;
Wir müssen retten, vor allen unrettbares;
Wir bekommen eine Lebensaufgabe, an der unsere Eltern schon scheiterten. Und das Beste - unsere Belohnung - winkt im Himmelreich.
Wie passend, wenn wir tot sind - dann dürfen wir "leben".
Egal - was mein Bruder machte - es war immer
👍 Egal - was ich machte, es war immer
👎 Und mir wurde "Angst" geimpft.
Angst zu scheitern, zu versagen, da ich ja eh immer alles falsch machte. An mir war auch alles falsch, Haare, Klamotten, Berufswunsch.
Und irgendwann - dachte ich, wenn ichs sowieso falsch mach, dann ist das eben so, dann darf ich da auch bezüglich mehr Erfahrung machen.
Alles, was vor allem, meine Mutter, mir (als Kind) wünschte, ging irgendwie nicht in Erfüllung, mir blieb nicht der Ehemann, auch war ich da nicht versorgt - und nicht Sie hat Ihn ausgesucht, das war ich schon selber. Ging aber immerhin 2 Jahrzehnte
gut.Soweit ich das "gut" beurteilen kann, als er mich verließ, war ich ein Schatten meiner selbst.
Erst als er weg war, ging es mir sehr langsam besser, weil der blöde Liebeskummer war ja zusätzlich zu überwinden, Sich selbst finden, sich lernen gut zu finden, sich selbst richtig zu mögen, und dann versuchen dem flügge werdenden Sohn nicht die Angst aufzubürden, die man selbst bekam, nicht die Freude zu nehmen, das er sein Leben nicht auf die klassische Art lebt, ihn zu stärken und ihn zu begleiten, da zu sein, wenn er strauchelt.
Heute witzeln wir beide, wenn wir über seinen Vater reden, weil da vieles ist, wo mein Sohn sagt, Papa hat... und ich sag, willkommen in meiner Welt - und er versteht.
GM - du kannst bestimmt weiter mit deinem Mann leben, so wie jetzt auch - ob es dich glücklich macht, deine Brause. Aber wenn er das bisschen "Stress" (Schwangerschaft -> P-Filmchen, Palme wedeln, usw.) weniger Heimsex, nicht aushält, sich dafür n Ventil sucht (Gschreibsel mit anderen), dich damit quasi allein lässt, dann ist er der Schwache von Euch beiden.
Und Du - die Starke.
mental, weil du ziehst den Karren aus dem Schlamm, hast Haus und Hof, Kinder, gehst arbeiten - und er? Leistet was exakt?
Er ging fremd, er brachte dir was mit heim, du musstest zum Arzt. Es hätte auch HIV sein können.
Er hat ungeschützt gefogelt. Ob da ein Kind entsprungen? Ihm - egal. Er konnte das bisschen Stress nicht aushalten.
Es hätte auch was sein können, was er über dich an eure/deine Kinder ..
Verstehst?
Es war ihm egal - nur die Befriedung seiner Triebe stand und steht im Vordergrund. Du und die Kinder, ihr purzelt hinten runter. Er sagt - er liebt, ja was denn? Du rockst die Bude, du kümmerst dich um die Kids, du rettest ihn todesmutig, wenn er Männerschnupfen hat - und dein Lohn ist - er geht fremd, nicht einmal - nein öfter.
Hat er da je daran gedacht, wie es dir damit geht?
Nö hat er nicht.
Erst jetzt, wo ihm die Felle davon schwimmen, fällt ihm ein, das er dich doch liebt. Wie passend.
Und noch viel passender, er erwartet von dir, das du zur Tagesnorm zurück kehrst.
Normal sollte er dich "erobern", nicht du ihn erretten. Normal sollte er seinen Konsum verarbeiten, mit dir zusammen, denn dein Vertrauen ist ja weg, deine Liebe zum ihm schwankt in den Bereich =0=.
Das reißt kein blinder Aktionismus raus - das ist harte Arbeit - zum Teil über Jahre, Betrug macht was mit uns - und es ist nichts gutes.
Aber er redet da ja nicht drüber - und wenn doch, dann irgendwie so, das er dir dafür die "Schuld" gibt, er konnte ja nicht anders..
Das arme Hascherl.
Wenn du erkennst, das er dein Muster sehr gut kennt, und er weiß, das er dich damit sofort im Sack hat - sagt das was über ihn aus? Das es ihm schnurzpiepe ist, ob du daran und deswegen leidest.
Wenn du zurück kehrst zum Schema F, dann leidest du zwar, aber nicht für ihn sichtbar, somit was er nicht sieht - ist auch nicht da.
Wenn er keine Empathie hat, dann bekommt er auch keine, wenn er ne Therapie macht, was man als Kind nicht lernt, lernt ein Erwachsener nimmer.
Uns lief ein Kätzchen zu, es war verfiltzt, verhungert, verstört. Es war schon Dezember als es zu uns kam, es flitze herein, an unseren Katzen vorbei, ins Bad und da blieb es, es kuschelte mit der Heizung. Er wollte es sofort raus werfen, ich lies es im Bad, gab ihm zu fressen, zu trinken, legte ihm ein weiches Handtuch aus, ich setze mich dazu auf dem Boden und sprach mit ihm, es kam zu mir, lies sich streicheln, kroch auf meinem Schoß.
Er sagte - nur eine Nacht, dann muss es gehen - und ich (blöde Kuh) lies es zu.
Ich war damals auch noch naiv und dumm.
Es kam dann bei unseren direkten Nachbarn unter. Später erfuhren wir, sein Besitzer war gestorben und die Erben setzten es bei uns in der Straße aus.
Empathie - kann man nicht als Erwachsener "lernen".
Und wir machen Alle Fehler, wir können daraus etwas lernen - und es besser machen, wenn es uns bewusst wird.
Ich würde ein Kätzchen heute meinem Dings jederzeit vorziehen