@Giraffenmädchen
mir persönlich geht es nicht (!) darum, daß Du Dich trennst. Das ist ein Schritt, der irgendwann zu einem späteren Zeitpunkt einer Erkenntniskette kommen k ö n n t e.
Mir geht es darum Dir zu helfen ein paar Deiner eigenen Verhaltensweisen zu reflektieren, damit eine Chance auf Erkenntnis vorhanden ist.
Dafür sind meine Rückfragen und Beobachtungen gedacht.
Solltest Du Dich jetzt trennen, dann nimmst Du Dich in Deinem Zustand mit. Denn Du fragst andere - hier: ein Forum - und es wirkt ein wenig wie Abgabe der Verantwortung, die Du dann doch nicht möchtest.
Also hier ist noch einiges an "verträumtheit" bzw Flucht in Traumwelten vorhanden. Das ist nicht böse gemeint sondern als Status quo.
Von daher bin ich sehr bei @thegirlnextdoor
Zitat von thegirlnextdoor: Ich denke das Problem ist, dass noch einen extrem langen Weg vor sich hat und ziemlich am Anfang steht, in jeder Hinsicht.
Ich denke eine gute Therapie mit regelmäßigen Sitzungen könnte am meisten helfen... für "gelegentlich, nach Bedarf" würde ich den Fall als zu festgefahren einschätzen.
Zitat von thegirlnextdoor: Bei Menschen, die schon von kleinstauf in ihren Mustern und Ängsten feststecken, geht es leider meistens einfach nicht so schnell.
Du mußt gar nichts übers Knie brechen und jetzt entscheiden, was Veränderungen in der Familie zur Folge hätte.
Du darfst aber erkennen, daß eure Beziehung im Moment ordentlich feststeckt. Daran habt Ihr beide Eure Anteile. Diese können sich zusammensetzen aus Verletzungen in der Kindheit, eingefahrene Verhaltensweisen, falsche bzw ungesunde Erwartungshaltungen an sich selber als auch an den anderen von beiden. Und noch so manches was seither dazu kam.
Es wird von keinem von Euch wirklich angepackt. Beide steckt Ihr in Aktionen die der Flucht oder des Ausweichens dienen.
Da gibt es auch nicht viel gegeneinander aufzurechnen.
Damit würdet Ihr weiter stecken bleiben.
Es geht um erkennen Eurer Dynamiken. Einzeln. Zusammen.
Aber das ist ein echt langer Weg. Das muß man wollen. Veränderungen kommen nur langsam, Schritt für Schritt, da sie "ans Eingemachte" gehen, bei jedem von Euch.
Alles weitere kommt dann eh von selber.