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Mein Mann hat Stress mit dem Sohn und zieht erstmal aus
Nicht das Kind muss es wollen und um seine Eltern betteln, um Wahrnehmung und Akzeptanz, sondern es hätte schon viel früher seitens der Eltern etwas geschehen müssen, weil ihnen das Wohl ihres Sohnes am Herzen liegt.
An Aufstellungen muss man glauben. Oder einen ausgebildeten Psychologen/ Psychiater haben, der einen begleitet bzw der das macht.
Die wachsen doch nicht auf Bäumen.
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x 1#61
N
n-ever Gast
Ich möchte die TE ein bisschen in Schutz nehmen; der Tonfall hier ist stellenweise zu angreifend, das hilft ihr kaum weiter.
Sie schrieb hier aus Sorge um die Beziehung zum Mann. Dieser lässt sie in der wichtigen Erziehungsarbeit hängen. Er wiederholt damit ein bekanntes Muster, nur diesmal aus anderem Anlass. Der Sohn leidet (depressiv, exessiv Alk. und Verweigerungshaltung gegenüber äußeren Erwartungen, beeinträchtigtes Selbstwertgefühl. Was tut ihr um ihn zu ermutigen?).
TE fühlt sich verständlicherweise von der Situation überlastet, kann sich aber aus Verantwortungsgefühl nicht wegducken.
Ich denke an diesem Punkt ist es wirklich wichtig sich Hilfe zu suchen. Undzwar: 1. Einen Jugendpsychologen für den Sohn (idealerweise männlich, denn hier fehlt die liebevolle/gutgemeinte Anleitung durch ein männliches Vorbild) 2. Unterstützung im Alltag jetzt für dich, TE. Wie kann man dich entlasten? Wen kann man einbeziehen?
Wenn du so unter Strom stehst, fehlt dir der klare Kopf um deine familiären Beziehungen zu durchleuchten..
3. Bitte deinen Mann von deiner Schwiegermutter zurück zu kommen. Um seine Verantwortung in der Familie wahr zu nehmen. - Es mag eine schwierige Zeit sein - aber ihr werdet alle gestärkt daraus hervor gehen, wenn ihr gemeinsam im Familienverband diese Situation wieder einrenkt.
Das Zauberwort dafür heißt RESPEKT. Den sollte Jeder von euch bekommen und erweisen.
Vielleicht wäre es für den Anfang gut eine Positivliste zu sammeln, zu Jedem von Euch.
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x 2#62
A
Mein Mann hat Stress mit dem Sohn und zieht erstmal aus
x 3
I
Isabella1995 Gast
Ich finde das sich in dem Text einiges vermischt, geht es um euch als Paar oder um euch als Eltern ? Ich denke du siehst es aus der Partnerebene und er fühlt sich überfordert, sowohl als Partner auch als Vater. Ich weiß aus Erfahrung,als Kind, das oft die Vorwürfe und die Wut die auf einen projiziert werden, wo ganz anders her kommt. Wie verhält man sich als Teenie der sich nicht verstanden fühlt und denkt die Welt ist gegen ihn ? Noch heftiger, noch aufbrausender. Unterschätzt die Antenne eurer Kinder nicht, sie spiegeln das was sie gelernt haben nur sehr heftig. Wenn es lange zwischen euch unruhig war, hat auch er es mitbekommen und reagiert.
damit will ich nicht die Verantwortung eures Sohnes nehmen und sagen ihr seid schuld, ich will nur einen anderen Blickwinkel öffnen. Versuche es vielleicht in einem Dreieck zu sehen, ihr habt untereinander einzelne Beziehung und seit ein ganzes. Vielleicht sucht sich jeder den Teil an dem er arbeiten und für den er die Verantwortung übernehmen kann.
Ich wünsche euch nur das beste.
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#63
DieSeherin Mentorin
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Zitat von Scheol:
Weil Emotionen bei sind.
ja, und zwar bei allen beteiligten! und deswegen bin auch ich deer meinung, dass wir hier nicht mit der dampfwalze rum-klugschei.s.sern sollten.
wie geht es eigentlich den jüngeren geschwistern in der momentanen situation?
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x 3#64
Vicky76 Mitglied
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Zitat von DieSeherin:
dass wir hier nicht mit der dampfwalze rum-klugschei.s.sern sollten.
Naja....., aber man sollte doch seine Bedenken äußern können. Vielleicht bin ich auch ein bisschen grob, weil ich mir oft Kritik, bei meinen Kindern anhören musste. Natürlich ist es sehr ungünstig, wenn sie nicht konstruktiv ist, da gebe ich dir Recht.
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#65
DieSeherin Mentorin
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Zitat von Vicky76:
Naja....., aber man sollte doch seine Bedenken äußern können.
mir ging es auch gar nicht darum, dass keine kritik geäußert werden soll, nur wissen doch gerade diejenigen, die kinder haben, dass das ein sehr "intimes" thema ist, bei dem einem eh schon zu viele dreinreden wollen. vor allem jene, die keine kinder haben, wissen oft sehr vieles sehr viel besser
und gerade, weilö das ein so sensibles thema ist, finde ich es wichtig, kritik nur dann zu äußern, wenn sie konstruktiv ist, fragen zu stellen, die der analyse dienen und nicht zynisch gemeint sind und immer zu unterstellen, dass doch (fast) alle eltern ihr bestes geben und ihre kinder mit all ihrer liebe und angst begleiten.
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x 1#66
Räubertochter00. Mitglied
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Zitat von DieSeherin:
vor allem jene, die keine kinder haben, wissen oft sehr vieles sehr viel besser
ich nicht
ich ziehe den Hut vor allen Müttern, die mit Herzblut ihr Bestes geben... auch wenn der Erfolg manchmal ausbleibt und irgendwann "Erziehungsfehler" offenbar werden. That's life
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x 2#67
Vicky76 Mitglied
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Zitat von DieSeherin:
alle eltern ihr bestes geben und ihre kinder mit all ihrer liebe und angst begleiten.
Ja, ich kenne das aber auch, aus meiner Familie. Manche Kinder, können mit Druck gar nicht umgehen und dann geht der Schuss meist nach hinten los. Ich habe noch überhaupt keine Erfahrung, mit Jugendlichen, in dem Alter. Ich glaube aber, die Schwelle, zwischen dem, was das Kind braucht und dem, was zu viel ist, ist fließend. Viele Eltern wollen einfach zu viel von ihren Kindern. Dadurch entwickeln sie dann Depressionen oder fühlen sich minderwertig, weil sie den Druck nicht aushalten. Das ist doch schade, finde ich.....
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#68
CaveCanem Mitglied
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Zitat von Vicky76:
Viele Eltern wollen einfach zu viel von ihren Kindern.
Dass sich das Kind am Familienleben und eben an den Familienpflichten beteiligt halte ich nicht für zu viel.
Dass ein 16 Jähriger seine Schule macht, auch nicht.
Aber jo... wir scheinen TE mal wieder im Galopp verloren zu haben.
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#69
L
LoveForFuture Gast
Zitat von Vicky76:
Viele Eltern wollen einfach zu viel von ihren Kindern. Dadurch entwickeln sie dann Depressionen oder fühlen sich minderwertig, weil sie den Druck nicht aushalten.
Nicht nur durch "zu viel wollen", hier geht es mM nach in eine andere Richtung. Wir können ja auch nur mutmaßen, aber es scheint ja einiges nicht rundzulaufen in dieser Familie, vieles wird sicherlich im Verborgenen bleiben. Wenn aber der Hausherr rumpoltert und ständig abhaut, ist das eben kein gesundes Umfeld für den Nachwuchs.
Und irgendwann werden diese depressiv oder brechen aus oder beides.
Vergiftetes Umfeld und es liegt immer noch in der Pflicht der Eltern, als gescheite, erwachsene Menschen, seine "Brut" bestmöglich zu pflegen und großzuziehen.
Ich dachte auch an die jüngeren Kinder, es wird so weitergehen und die anderen Kinder werden auch unter der Situation leiden, natürlich, sollte sich seitens der Eltern nicht drastisch etwas ändern, das Gefühl hatte ich hier einfach nicht, da der Ursprung allen Übels auf den 16 jährigen Sohn geschoben wurde und das ist mM nach nur das Ende der Fahnenstange, die Ursache liegt doch ganz woanders.
Mir hätte mein Mann in meiner Gegenwart nur ein Mal gesagt, dass mein Sohn sich "die Lasagne quer in die Fresse schieben soll".
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#70
M
Maja84 Mitglied
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Nein, ich bin noch da. Ich hab mir alle eure Antworten durchgelesen und danke euch dafür. Für konstruktive Kritik bin ich jederzeit offen. Es ist immer einfach Theorien aufgestellt, wenn man selbst nicht betroffen ist,davon...
Jetzt zu behaupten, man hätte nie seinem Kind zugehört,oder hätte ständig Druck ausgeübt, finde ich schon anmaßend anhand der wenigen Nachrichten,die ich schrieb.
Aber alles ist begrenzt, ich habe immer einen guten Draht zu meinem Sohn gehabt. Und es ist auch nicht verwerflich, Pflichten im Haushalt zu übernehmen...nur so funktioniert eine Familie. Gut, mein Mann ist nicht so emphatisch meinen Söhnen gegenüber. Er kannte das von seiner Kindheit her nicht, (was keine Ausreden oder Entschuldigungen sein sollen) Aber er ist kein schlechter Vater. Er ist bemüht und macht auf viel für die Jungs. Die anderen beiden sind sehr zufrieden... Ich würde sagen, er gibt sein Bestes. Jedoch scheint er momentan sehr überfordert zu sein, wir sind am Bauen, haben Haus, Haustiere, Garten usw. Seine Nerven sind überstrapaziert momentan. Natürlich war es sch.. und so geht man nicht mit seinem Kindern um... aber wir sind keine Roboter und auch nur Menschen... Ich weiß, dass er auch anders sein kann.
Jedes Kind ist auch anders, mein Ältester ist das genaue Gegenteil. Der hat nie in diesem Ausmaß seine Grenzen gesucht, er macht jetzt eine Ausbildung und geht seinen Weg. Bei unserem jüngsten ist auch alles paletti.
Ganz so zerüttet kann meine Familie ja gar nicht sein?!
Unser mittlere Sohn, um den es hier geht, ist impulsiver, sucht mehr seine Grenzen und möchte alles ausprobieren, Dro., Alk... Das ist sehr anstrengend für mich. Aber warum sollte ich ihm weniger lieben?
Ich weiß manchmal nicht wie ich handeln soll, deshalb hatte ich mir hier Hilfe erwartet und keine Anprangerungen, dass ich bisher "versagt " habe...
An die schlauen Pädagogen möchte ich noch mitgeben, dass nicht alles vom Elternhaus ausgeht.. Umwelt machen 50% aus. Man kann noch so viel geben, wenn falsche Freunde kommen und das Kind empfänglich dafür ist, kommt man nicht an. Nur in diesem Fall stehen die Chancen besser, dass die Kids iwann wieder eher zu den Eltern den Draht finden...
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#71
O
Offspring78 Mitglied
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Das mit dem falschen Umfeld (schlechte Freunde) ist so nicht korrekt. Dafür ist Kind nur empfänglich, wenn vorher was schief lief. Es ist gar nicht so ungewöhnlich, dass ein Kind ausbricht und die Geschwister nicht. Einer ist oft das schwarze Schaf. Oftmals der, der dem Vater am ähnlichsten ist? Das kann dann sehr triggern. Und schon kommt eine ungünstige Dynamik rein. Oder der Junge war vorher extrem brav und holt nun was nach? Aber ich stimme zu, das Problem ist nicht der Junge. Er ist nur das Symptom.
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x 1#72
L
LoveForFuture Gast
Zitat von Maja84:
An die schlauen Pädagogen möchte ich noch mitgeben, dass nicht alles vom Elternhaus ausgeht.. Umwelt machen 50% aus.
Das Elternhaus, das Vertrauen in den Nachwuchs, ein gesundes Familienleben sind aber ausschlaggebend dafür, ob deine zitierten ungesunden 50% (falsche Freunde, "no Future" Einstellung, Dr*gen, Alk, etc meinst du sicherlich) an den Nachwuchs herantreten können oder nicht.
Zitat von Offspring78:
Das mit dem falschen Umfeld (schlechte Freunde) ist so nicht korrekt. Dafür ist Kind nur empfänglich, wenn vorher was schief lief
Ups ^^ Ja, so ist es.
Zitat von Maja84:
dass die Kids iwann wieder eher zu den Eltern den Draht finden...
Drehe es andersherum. Ihr solltet Draht zu euren Kindern finden. Es ist nicht ihre Aufgabe um euch kämpfen zu müssen.
Das Elternhaus, das Vertrauen in den Nachwuchs, ein gesundes Familienleben sind aber ausschlaggebend dafür, ob deine zitierten ungesunden 50% (falsche Freunde, "no Future" Einstellung, Dr*gen, Alk, etc meinst du sicherlich) an den Nachwuchs herantreten können oder nicht.
Ups ^^ Ja, so ist es.
Ja, dies wurde erforscht. Je stärker der Nachwuchs im Elternhaus gemacht wurde, desto widerstandsfähiger ist er gegen ungesunden Druck der Peergroup.
Nun ist der Junge hier offenbar das schwächste Gli.ed seiner Familie. Und ein System ist nur so gut wie sein schwächstes Mitglied.
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x 1#74
M
Maja84 Mitglied
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Bei der Schwiegermutter wohnt er ja gar nicht, es gibt zwei Wohnungen im Haus seiner Mutter, in diese ist er gegangen. Er hat nicht sonderlich viel Kontakt zu seiner Mutter und nicht die beste Beziehung.
Das er dauernd abbaut stimmt auch nicht. Es war insgesamt 2x.. Natürlich finde ich es blöd, dass er mich hier alleine lässt, aber wenn er jetzt in einer Kur wegen Burnout wäre, wäre er auch nicht da.. aber gut, da hätte er Therapie etc. aber ich kann ihm ja nicht zwingen hier zu sein.
@ LoveForFuture: Du würdest dich direkt von deinem Mann trennen,wenn er sowas zu deinem Kind sagt?! Auch wenn die Beziehung sonst sehr innig ist? Dann scheinst du deinen Mann nicht sonderlich zu lieben...
Ich möchte hier nicht falsch rüber kommen...es ist definitiv nicht in Ordnung was er gesagt hat! Ich würde mir auch wünschen, wenn es viel harmonischer ablaufen würde... Aber es ist nunmal gesagt..