@Isely
@Löwin45
gute Argumente gabt ihr angeführt...da bleibt die Frage, wie lange eine Annäherung dauern darf.
Mal "dauert" es....und mal geht es schneller. Und wenn ein Partner Zeit braucht, wird diese gewährt
werden müssen - vorerst zumindest.
Räumlichen UND zeitlichen Abstand suchen/nehmen - das ist DAS Zauberwort....dieses ist in vielen Situationen des Lebens (manchmal) unerlässlich. Geduld aufzubringen...das klingt immer so nach
"aushalten" sollen/müssen. "Sich Zeit geben"....und nicht zu drängeln versuchen. ist in solch schwierigen Momenten eine große Herausforderung. Klar werden viele Alternativen die Gedanken
"beanspruchen" - das ist aber auch der Sinn. Oder doch nicht? Geht es um RUHE zu finden? Natürlich geht es auch darum, die eine relative Ruhe darstellt.
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mehrfach ist es angeklungen, solch wichtige Gespräche anzukündigen: "Es gibt etwas zu besprechen. Ich habe dir etwas zu sagen! Und du mir sicher auch!" Dass das aufreibend werden kann, bis es soweit ist, etwas loszuwerden und AUCH, etwas zu hören zu bekommen (nicht negativ gemeint), ist klar.
Vorwürfe - auch das klang mehrfach an - machen überhaupt keinen Sinn. Und doch passiert es, dass der Partner es als Vorwurf auffasst, obwohl evtl. lediglich Tatsachen angesprochen worden sind.
Und... BEIDE Partner müssen "wollen" - zumindest Gespräche führen, anfangs auch ergebnisoffen.
Auch auf Gesprächen zu bestehen - @Löwin45 - das ist eine gute Maßnahme....und auch darauf
zu bestehen, WER "den Ton" für die Gespräche vorgibt. Es ist leider so, dass Männer sich lieber drücken, als sich schwierigen Situationen zu stellen. "Heute geht nicht, war ein stressiger Tag!" "Was du schon wieder zu bereden hast - ist doch alles besprochen!" Das ist es eben nicht. Und ja, eine Richtung vorzugeben, dass und wann geredet wird, halte ich für eine gute Idee. Denn - auch dem Partner muss die Möglichkeit gegeben, sich vorzubereiten.
Reue zeigen...ja und unbedingt. Aber ... NIEMALS sich 1.000 mal zu entschuldigen. Eine "reicht". Jede weitere Entschuldigung halte ich für verwässernd.
Und ja - @Isely - "da muss etwas kommen"! Will heißen....die Hosen runterzulassen. Auch das - niemals als Einbahnstraße. Im Grunde sind beide Partner in einer Bringschuld - nur unter anderen Voraussetzungen. Denn eine Affäre hat "Vorläufer", für die nicht allein die Betrüger/innen verantwortlich sind. Ja...auch das kommt vor, dass Betrüger/innen allein verantwortlich sind.
Zitat @Löwin45
Zitat:Ja - und ganz wichtig. Es bedarf Liebe - damit meine ich die Fähigkeit seinen Partner zu lieben - wirklich zu lieben.
..."In guten, wie in schlechten/schwierigsten Zeiten!"
Liebe ist NICHT nur Sonnenschein - Liebe ist auch Gewitter, Blitz, Hagel. DANN erst zeigt sich meist, was Liebe wirklich bedeutet. "Sonnenschein" hält jeder für eine Selbstverständlichkeit. Wer Gewitter, Blitz, Donner und Hagel...und, und, und....und das AUCH als Selbstverständlichkeit sieht (Polarität des Lebens), weiß eher, was Liebe bedeutet. Auch Liebe ist keine Selbstverständlichkeit - dafür muss AUCH gekämpft werden.
@Gartenfee17
doch - das geht, ohne Vorwürfe auszukommen. Dass das schwierig ist, ist klar. Denn - Vorwürfe lassen Gespräche meist eskalieren. Also... ich stehe generell auf und gehe, wenn mir Vorwürfe gemacht werden. Das ist meine Reaktion auf alle Bereiche meines Lebens bezogen. Allerdings...es wird LEIDER viel zu oft etwas als Vorwurf aufgefasst - das muss ich gerechterweise anfügen.
"Ich, ich, ich" (als "Kanonade") - das halte ich auf gar keinen Fall für angebracht. Mit einem "Du hast....", "Du bist..." ist es natürlich noch komplizierter. So hat jeder seine eigenen Vorstellungen
einer solchen Gesprächsführung.