Zitat von willan:Und ich würde nicht um einen Mann kämpfen der mich nicht will.
Zu einer Partnerschaft gehört nicht nur nehmen und einfordern. Wenn ich das richtig gelesen habe, sagte ihr Mann während der Paarberatung, er
fühle sich nicht mehr so beachtet und die TE habe aufgehört, ihm zuzuhören. Da kein dementi der TE hierzu vorliegt, nehme ich an, dass sie reflektiert hat, dass es diese Anteile ihrerseits auch
tatsächlich gegeben hat.
Und nun wenden wir uns nochmals dem hier gängigen Leitsatz "
Worten müssen Taten folgen" zu. Ja, unbedingt, aber nicht
einpolig, liebe @willan

ein Fehler, der immer wieder gemacht wird, die Taten vom Partner zu fordern und selbst mit Argusaugen auf jede Abweichung zu starren.
Wenn die TE ihren Anteil reflektiert hat, dann ist sie
ebenso in der Pflicht sich danach zu verhalten, unabhäng davon, ob der Partner gleich schnell die eigenen Verhaltensweisen reflektiert und auch zeitgleich im Sinne der Abmachung auf Augenhöhe angekommen ist. Das bedeutet, natürlich muss die TE sich entsprechend ihrer Aussage, dass sie die Ehe fortführen möchte, auch
verhalten. Das kann man kämpfen nennen, muss man aber nicht, man kann es auch
authentisch nennen. Jetzt aber schon bockig zu reagieren, weil er nicht simultan lebt und handelt, ist egoistisch und unfair.
Abgerechnet wird zum Schluss, setzt Euch Fristen gemeinsam - diese müssen auch eingehalten werden, mit allen Konsequenzen. Aber dieses Durcheinander "
ich will, aber Du hast nicht, darum schmoll ich jetzt und bestrafe Dich" ist kontra-produktiv in einer Partnerschaft und erst Recht in einer Krise.
Am Ende des Tages muss ich mir selbst treu geblieben sein und kann nicht anfangen mit Förmchen werfen, "ja, aber Du hast ja. ". Das ist keine
erwachsene Einstellung.
Alles Gute für Dich @SchwarzeZeiten und viel Kraft, bleibe Dir selbst treu.
Simply