@willan
Und nun sind wir bereits bei der Formulierung von der Du nicht einmal weisst, ob sie von ihm oder der TE stammt.
Zitat:er kann nicht aufhören mit ihr zu schreiben", NEIN, ganz klares NEIN! Er will es gerade nicht sein lassen
Vollkommen richtig, ändert aber nichts an dem, was ich schrieb, auch das
steht ihm zu auf seinem Weg.
Zitat:Er will sich gerade nicht an die Vereinbarung der Paartherapie halten
Und da gehst Du zu weit @willan Du
formulierst es so, dass er den schwarzen Peter hat. Dann müssen wir das gerecht verteilen und dann sage ich: die TE
wollte ihm nicht zuhören,
sie wollte die Ehe nicht mehr.
Ist es deswegen wahr, nur weil ich es so formuliere? Nein, ist es nicht.
Wir müssen aufpassen, dass wir die Dinge so lassen, wie sie sind im Leben, besonders in einer Partnerschaft. Sonst werden wir immer wieder unbewusst mit Dynamiken konfrontiert, die uns Verletzungen und Enttäuschungen bringen und wir fragen uns immer wieder, warum ich?
Also zurück zum Handyverhalten. Egal wie er, oder die TE es formulieren, im Moment hört er nicht auf.
Und nicht mehr. Dass er es nicht will, ist noch zu früh und allein
Deine Bewertung, die aber
noch nicht an der Reihe ist. Auch meine, oder die Bewertung der TE nur bedingt. Solange beide noch in der Phase der Krisenbewältigung stecken, ist es nicht angebracht, das Ergebnis vorwegzunehmen, um schonmal den schwarzen Peter verteilt zu wissen.
Ganz schnell sind wir nämlich genau hier
Zitat:Der ver.ar.sch.t sie doch, sorry.
Woher willst Du das wissen? Du weisst es nicht. Warum sagst Du es dann? Deine Gedanken und Deine Meinung sind nicht statisch, sie ändern sich immer wieder und eventuell kommen noch neue Infos dazu. Dann hast Du schon ausgeteilt und den Partner verletzt, denn es ist durchaus möglich, dass er an sich arbeitet und soetwas zu hören, zeugt von
Misstrauen und Abwehr. Das hilft jetzt nicht. Bisher ist es nur ein Eindruck, ich habe auch meinen Eindruck, aber ich werde den Mund halten um die Dynamik nicht ungewollt zu beeinflussen.
Gedanken sind ungefährlich,
Worte bleiben @willan - Worte bleiben! Das ist ganz wichtig zu verinnerlichen.
Ich verstehe Deine Haltung, durchaus möglich, dass Du Recht hast. Aber Du hast offenbar bereits schmerzhafte Erfahrungen gemacht, die Dich vorsichtig, insbsondere aber sehr ängstlich gemacht haben. Das ist aber Dein B. in einer neuen Beziehung und wenn Du Deine Schwächen versuchst als Stärken zu präsentieren, indem Du bereits alles schlechte unterstellst und auch gleich schonmal kommunizierst, was glaubst Du, wieviel Chancen die Beziehung dann noch hätte?
So funktioniert einfach keine Beziehung, weder unter Vertragspartnern, noch zwischen Freunden, oder Ehepartnern. Also nochmal: miteinander reden, fragen was der andere braucht, was ich tun kann, was er vermisst. Natürlich gegenseitig. Nach Strategien suchen, wie man auch an diese Ziele gelangt,
nichts ist schwieriger als fest gefahrene Muster aufzulösen. Und Etappenziele mit Fristen eingrenzen.
Allerdings hat @willan Recht, wenn die Etappenziele nicht eingehalten werden, auch nicht, nachdem in Folge von Gesprächen noch verlängert wurde, dann muss auch die
Konsequenz folgen und zwar ohne weiteres "ja, aber. " - denn dann
will er in der Tat nicht, egal was er
sagt.Also, liebe TE, ich drücke fest die Daumen
Simply