Hallo honigmelone,
danke! Bei uns gab es - offenbar im Gegensatz zu euch - sehr offensichtliche Konflikte/ unterschiedliche Vorstellungen, was ganz grundsätzliche Dinge angeht. Ich glaube nur, dass wir die irgednwie ausgeblendet haben. Insbesondere ich! Deshalb, und nach meinem Auszug erst Recht!, kann ich objektiv wirklich keine Hoffnung mehr haben. Das scheint bei euch ja noch ein bisschen anders zu sein, von der Ausgangslage.
Hey Laurana,
danke. Ach quatsch, ich freue mich immer, deine Antworten zu lesen. Mein Leben ohne ihn weiterzuleben - da bleibt mir garnichts anderes übrig. Ich bin grad nach dem Studium im totalen Umschwung, was Beruf etc angeht. Und das läuft (gott sei dank) voran, ob er dabei ist oder nicht.Ich wohne momentan wieder bei meinen Eltern, was mir auch viel Kraft gibt. Gleichzeitig hab ich unwahrscheinlich Angst davor, wieder irgendwo hinzuziehen - also in "unsere" Stadt, egal wohin. Weil ich möglicherweise dann erst RICHTIG realisiere, dass ich nicht mehr in unsere Wohnung zurückkomme, sondern etwas Neues hab. Unter Umständen geht es mir bis dahin aber auch schon viel besser. Das hat nämlich alles noch ein paar Monate Zeit.
Erlaubnis, mir anzusehen, was mir nicht gefiel... ja, da hast du recht. Das mache ich schon - einfach deshalb, dass mir klar wird, weswegen er trotz vieler schönen Sachen vielleicht doch nicht der Richtige war. Ich kenne auch die Dinge, von denen ich weiß, dass er sie mir wahrscinelich nie "erfüllen" könnte. Und trotzdem erwisch ich mich bei den Gedanken: "Das würd ich hinnehmen für dich". Aber ob das Sinn der Sache ist, mit 23, so zu denken? Zumal das ja alles garnicht zur Debatte steht, weil wie gesagt, ER nicht auf mich zukommen wird.
Wir werden in den nächsten Wochen zwangsläufig nochmal wegen der Wohnung Kontakt haben, und in manch schwachen Momenten ertappe ich mich dabei, dass ich denke, dass wir dann zumindest irgednwas voneinander hören. Das ist doch irre

Wenn ich gut drauf bin, will ich die Gelegenheit mit der Wohnung einfach nur ganz schnell hinter mich bringen. Das Schlimme ist, es gibt wenige Gründe, ihm böse zu sein.