RegenWein
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Zitat:Die Irrationalität der Liebe haben nicht nur Teenager für sich gepachtet. Das kann jedem passieren, der sich extrem verliebt. Ob Männlein, Weiblich, alt, jung ... das ist egal. Hier im Forum tummeln sich alle Altersklassen.
Das war ja darauf bezogen, dass es (zumindest nach dem Klischee) meistens Teenagern passiert, sich völlig seinen Gefühlen hinzugeben, ohne dass der Verstand noch ein Wörtchen mitzureden hat. Ich habe die rosarote Brille aufgesetzt und mir geistige Luftschlösser aufgebaut, zu einem Zeitpunkt, als (zumindest für Außenstehende) deutlich erkennbar war, dass ihre Emotionen mir gegenüber deutlich nachzulassen schien. Ich ließ mich von den verliebten Blicken und den Intimen Erlebnissen mit ihr blenden und glaubte noch eine Minute bevor sie Schluss machte daran, dass eine schöne gemeinsame Zukunft auf uns warten würde. Ich sah nur diese Luftschlösser ohne mir Gedanken darüber zu machen, wie eine echte Beziehung (mit all den Höhen und Tiefen) geführt werden müsste. Wenn man Streng mit mir sein möchte, könnte man mich einen "verliebten, träumenden Trottel" nennen
Ach, was habe ich diese kurze, 5 Monatige "Beziehung" schon rauf und runter analysiert. Was habe ich schon viel darüber gesprochen und geschrieben. Ich mache mir auch viele Gedanken über Dinge, die sich nicht beantworten lassen, es gibt ja keine Hellseher (z.B. was sie wann wohl über diese und jene Situation gedacht haben mag)... oder auch über Dinge die ich gar nicht beeinflussen konnte (warum zum Teufel musste dieser neue Typ ausgerechnet in der selben Klink eine Kur machen?!). Für mich sind all diese Gedanken ein Teil meines Heilungsprozesses. Aber es sind eben alles Dinge die sich mit der Vergangenheit beschäftigen. Und sie ist und bleibt für mich "nur" noch Vergangenheit, sie wird für mich nur noch in meinen Erinnerungen existieren. Ich muss versuchen mich darauf zu konzentrieren, was ich aus all dem mache. Welche Lehren ich daraus ziehe. Ich muss meinen Blick in Zukunft lenken. Es muss einfach klappen! Ich muss irgendwann lernen, nicht mehr von ihrem Lächeln zu träumen.
Gruß