Zitat von Kern:Hallo @Neocortex Ich hoffe du bekommst schnell Hilfe hier. Es tut mir unendlich leid für dich, das was du gerade erlebst ist für mich das schlimmste was einem der Partner antun kann. Ich könnte das nicht ertragen, dass sie vor meinen Augen ins Auto steigt, und zu ihrem Neuen fährt. Du machst grad schlimmes durch, ...
Auf mich kommt vielleicht eine Trennung zu. Wie soll ich mich verhalten?
"Besser nachgeben, bevor es zur Trennung oder gar einem Trennungskrieg kommt". Falsch: Sich trennende Frauen kann man nicht zufrieden stellen, indem man ihnen nachgibt. Das ermutigt sie zu weiteren Forderungen. Es ist typisch männliche Logik zu glauben, Vorwürfe seien durch Nachgeben besänftigt. Kompromissbereitschaft des Mannes wird dann von der geistig bereits weit im Trennungsprozess befindlichen Frau als Schwäche ausgelegt, eine hingehaltene Hand wird nicht ergriffen, sondern in der nächstbesten Tür festgeklemmt, um aus der momentanen Bewegungslosigkeit möglichst schnell und viel Profit zu schlagen. Wer auf Gespräche setzt, darf keinesfalls den zügigen Aufbau einer starken Rückversicherung vernachlässigen.
Typische Fehler von Männern vermeiden, die von Vorstellungen herrühren wie:
"Vielleicht renkt es sich wieder ein, "abwarten" oder "Ich will erst um meine Partnerin kämpfen". Falsch: Frauen sind im Trennungsvorgang fast immer weiter wie Männer. Während Frauen bereits ihre ersten Ziele erobern, glauben Männer sehr oft noch, sie könnten mit aussitzen, Gesprächen oder gar Zugeständnissen etwas retten. Anzuraten wäre stattdessen radikale Akzeptanz der Tatsachen, um falsche eigene Erwartungshaltungen und den Blick auf die Dinge zu verändern. Stattdessen werden Problemsignale nicht gesehen oder nicht ernst genommen.
Bei zwei von drei Trennungen geht die Trennungsinitiative allein von Frauen aus, ist generalstabsmässig vorbereitet und in 72% aller Fälle sind die Männer davon völlig überrascht. Freundeskreis, Jugendamt, Anwälte, Nachbarn wurden oft längst von Frau informiert und einseitig ins Bild gesetzt.
Man sollte schon lange bevor überhaupt eine Trennung im Raum steht hilfreiche Informationen sammeln.
Insbesondere Frauen wird auch von grossen staatlich gesponserten Organisationen wie Familienhandbuch.de geraten, auf jeden Fall frühzeitig zu engagierten Anwälten zu gehen, die Kontrolle im Trennungsprozess zu behalten, einen Schritt weiter wie der Partner zu sein, keine Kompromisse beim Unterhalt einzugehen. Als Expartner erst einmal abzuwarten wäre fatal! Die Vielzahl der Hinweise und Tipps werden von fragenden Neu-Trennungsvätern nicht ernst genommen, sondern fürs erste verschoben und verdrängt, weil ihre Befolgung ungewohnte Aktivitäten erfordert und die unangenehme Akzeptanz, dass die Trennung sehr strittig werden könnte. Dieses Spiel wiederholt sich bei der nächsten unweigerlich eintreffenden Eskalationsstufe, bis der Vater schliesslich bei Handlungsspielraum Null ankommt.
Mit Anstand und Ehrlichkeit werde ich das überstehen". Falsch: Familie mutiert oft im Augenblick ihres Untergangs zur Schlangengrube, zu einer Brutstätte von Hass mit Verdeckung, Manipulation, Lüge und Vernichtungsgift; Opfer sind ahnungslose Väter. Ehrgefühl wird zur Stolperfalle, da es leicht ausgenutzt werden kann. Wer zuerst vollendete Tatsachen schafft, gewinnt; wer niemandem traut fällt nicht herein. Lügnerinnen erwecken Vertrauen und lassen den Gegner dann am langen Arm verhungern.