Hansim
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meine Frau und ich sind knapp 5 Jahre verheiratet, beide 29 und haben zwei knapp 2 jährige Söhne (Zwillinge). Sie ist jetzt im letzten Monat ihrer Elternzeit, im April geht sie wieder arbeiten.
Meine Frau ist mit den Kindern völlig überfordert und lässt sich gleichzeitig nicht helfen. es ist leider kein gemeinsames Tun, sondern sie ,,macht ihr Ding". Neben den Kindern ist sie sehr belastet, da ihre Eltern beide an MS leiden, im Rollstuhl sitzen und nicht helfen können. Seit einem halben Jahr geht sie nicht arbeiten, ich bring sozusagen das Geld rein, die Kinder sind bis Mittags bei der Kindertagespflege.
Bei mir sehen die Tage zum größten Teil so aus, dass ich nach der Arbeit mich bis Abends um die Kinder kümmere und häufig auch Nachts die Kinder berühigen muss, weil meine Frau ständig ausrastet. Die Nummer mache ich seit fast 2 Jahren so mit, mit der Konsequenz, dass ich meine Arbeit nicht mehr richtig machen kann und körperlich/psychisch völlig erledigt bin. Hinzu kommt eine wahnsinnige Belastungssituation, weil die Kinder immer angeschriehen, beleidigt und grob angefasst werden. Das nimmt mich sehr mit, aber ich kann halt auch nicht mehr machen, als ich gerade mache und es kommt dann immer zum Streit, weil ich möchte, dass mit den Kindern halt gut umgegangen wird.
Ich habe schon überall Kontakte versucht aufzubauen: Familienhilfe der Johanita, MS-Angehörigen-Gruppe, psychologische Beratungsstelle, Paarberatung, aber jegliche Hilfe lehnt sie ab, oder geht zeitweise hin (z.B. Familienhilfe) und geht dann nicht mehr hin, Vorschläge bei der Beratung werden nicht umgesetzt.
Letzendlich habe ich alles versucht, aber meine Kraft ist irgendwann auch am Ende und es muss sich was verändern, weil ich sonst auch irgendwann nicht mehr unterstützen kann.
Was gibt es sonst noch für Handlungsoptionen für mich, was kann ich machen?
Danke!