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Meine Freundin akzeptiert meine Eltern nicht

Irrlicht

Irrlicht


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Elfe sag mal hast du derartige Erfahrungen nach der Geburt gemacht?

Wozu braucht eine Mutter 3 Monate nach der Geburts so viel Schonung?
Abgesehen davon fĂ€hrt er (leider will sie nĂ€mlich nicht) ohne sie und außerdem ist eine Mutter nach einer (normalen) Geburt keine Kranke.

Ich bin noch am Tage der Geburt aufgestanden und rumgelaufen und hab mich pudelwohl gefĂŒhlt.
Mit meinem 3 Monate altem Baby war ich viel unterwegs und es wurde viel herumgereicht und auch geknuddelt von der Verwandtschaft. Es reagierte darauf meistens mit fröhlichem Lachen oder guckte interessiert.
Wenn es ihm zuviel wurde konnte es sehr deutlich darauf aufmerksam machen. Das zu erkennen traue ich auch dem TE als Vater zu.

Soziale Kontakte sind fĂŒr die Entwicklung eines Babys sehr wichtig und sie profitieren davon.

Hier ist eine Mutter, die ihr Kind dazu benutzen will ihre eigene Unsympathie den Eltern des Vaters gegenĂŒber zu untermauern.
Ich sehe in ihr eine Frau, die Intoleranz und Hartherzigkeit in Vollendung auslebt und keine sorgende Mutter die ihr Kind schĂŒtzen will.

Gestern 11:49 • x 4 #61


jaqen_h_ghar

jaqen_h_ghar


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Zitat von Irrlicht:
Soziale Kontakte sind fĂŒr die Entwicklung eines Babys sehr wichtig und sie profitieren davon.

Ohne soziale Kontakte, Bindung und Entwicklung ist ein Kind gar nicht erst in der Lage, die Art von Resonanz zu bekommen, die es unbedingt braucht, um ĂŒberhaupt erst sein eigenes Selbstsystem entwickeln zu können. Diese These von Joachim Bauer kann ich vorbehaltlos unterschreiben.

Zitat von Irrlicht:
Ich sehe in ihr eine Frau, die Intoleranz und Hartherzigkeit in Vollendung auslebt und keine sorgende Mutter die ihr Kind schĂŒtzen will.

Vielleicht will sie sich einfach gegen das expanded self des TE schĂŒtzen? Schon mal auf die Idee gekommen?

Gestern 11:55 • x 1 #62



Meine Freundin akzeptiert meine Eltern nicht

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Gwenwhyfar

Gwenwhyfar


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Das hatte ich auch gerade im Kopf. Sie sieht ja schon eine Weile zu, dass er sich nicht wirklich löst und kÀmpft möglicherweise sogar als Stellvertreter.

Gestern 12:01 • x 2 #63


Irrlicht

Irrlicht


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Zitat von jaqen_h_ghar:
Vielleicht will sie sich einfach gegen das expanded self des TE schĂŒtzen? Schon mal auf die Idee gekommen?

Was sie will weiß ich nicht, ich kenne weder sie noch ihre Intentionen.
Aus dem was ich ĂŒber sie lese forme ich mir aber ein Bild.
Ich lese von einer Frau, die nicht bereit ist einen Schritt auf eine sterbenskranke 'Schwiegermutter' zur Versöhnung zuzugehen, ihr am liebsten das Enkelkind vorenthalten will und hĂ€ssliche Bemerkungen ĂŒber die behinderte Schwester des TE macht.
Das genĂŒgt mir. Alles andere wĂ€re fĂŒr mich vor diesem Hintergrund nicht mehr von Bedeutung.

Gestern 12:08 • x 1 #64


jaqen_h_ghar

jaqen_h_ghar


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Zitat von Irrlicht:
Das genĂŒgt mir. Alles andere wĂ€re fĂŒr mich vor diesem Hintergrund nicht mehr von Bedeutung.

Dann lies doch einfach mal, was der TE selbst ĂŒber seine Familie sagt.
Er verlangt von ihr die gleiche Einstellung, die er seiner Familie gegenĂŒber hat.
Und jetzt wird so ein Theater darum gemacht, dass die Partnerin sich weigert, dem Folge zu leisten?
Sollen Frauen folgerichtig dann auch wieder das EinverstĂ€ndnis ihrer MĂ€nner einholen mĂŒssen, wenn sie arbeiten wollen?

Gestern 12:12 • #65


Irrlicht

Irrlicht


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Zitat von jaqen_h_ghar:
Sollen Frauen folgerichtig dann auch wieder das EinverstĂ€ndnis ihrer MĂ€nner einholen mĂŒssen, wenn sie arbeiten wollen?


Es geht hier einfach nur um die Familie und nicht um Grundsatzdiskussionen.
In einer Familie mĂŒssen nicht alle die gleichen Einstellungen haben und sich auch nicht alle immer lieb haben.

Dennoch darf auch in einer Familie in der nicht immer alles perfekt lief und lĂ€uft gerade im Angesicht des Todes gerne mal ein Auge zugedrĂŒckt werden. Das nennt sich dann Toleranz und Milde.

Aussöhnung und WiederannĂ€herung sind gerade dann ein wichtiges Thema weil dieser Zug sehr schnell abgefahren sein kann. Dazu gehört auch das Enkelkind und dazu darf dann auch gerne mal ĂŒber den eigenen Schatten gesprungen werden.

Zumindest ist es in meiner Welt so. Über das Enkelkind wurde aus einem distanzierten VerhĂ€ltnis zu meiner Schwiegermutter ein herzliches. Leider ist auch sie bald darauf verstorben.

Gestern 12:31 • x 7 #66


jaqen_h_ghar

jaqen_h_ghar


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Zitat von Irrlicht:
Dennoch darf auch in einer Familie in der nicht immer alles perfekt lief und lĂ€uft gerade im Angesicht des Todes gerne mal ein Auge zugedrĂŒckt werden. Das nennt sich dann Toleranz und Milde.

Aussöhnung und WiederannĂ€herung sind gerade dann ein wichtiges Thema weil dieser Zug sehr schnell abgefahren sein kann. Dazu gehört auch das Enkelkind und dazu darf dann auch gerne mal ĂŒber den eigenen Schatten gesprungen werden.

Sorry, das sind mir definitiv ein paar zuviel "dĂŒrfte" und "sollte".

Zitat von Irrlicht:
Zumindest ist es in meiner Welt so.

In meiner nicht.

Gestern 12:39 • x 1 #67


hojaki

hojaki


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Zitat von Irrlicht:
In einer Familie mĂŒssen nicht alle die gleichen Einstellungen haben und sich auch nicht alle immer lieb haben.

Dennoch darf auch in einer Familie in der nicht immer alles perfekt lief und lĂ€uft gerade im Angesicht des Todes gerne mal ein Auge zugedrĂŒckt werden. Das nennt sich dann Toleranz und Milde.


Deine heile Welt habe ich nicht erlebt.... lass dir einmal die Erlebnisse eines Kindes im Jugendheim erzÀhlen. Ich denke erst dann bist du im Leben angekommen. Es gibt --leider--- Menschen die haben ein Trauma erlebt das kommt wohl nicht einmal in deiner Scheinwelt vor. Du hast ein Wunschdenken und bist am realen Leben noch weit entfernt.

Die Schwiegermutter sollte sich besser auf ihre letzte Stunde vorbereiten oder in sich gehen, warum sie eine herzliche Unterhaltung vermieden hat als das Enkelkind zu herzen. Was bezweckt sie eigentlich damit? Sich nach Monaten und jetzt in den letzten Stunden als die doch so GUTE da zustehen?

Gestern 13:10 • x 1 #68


Florentine


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Zitat von jaqen_h_ghar:
Er verlangt von ihr die gleiche Einstellung, die er seiner Familie gegenĂŒber hat

Habe ich nicht gelesen.
Er hat geschrieben, dass er es verstehen kann, wenn sie genervt ist und dass man eben Menschen nicht Àndern kann.
Er hat auch geschrieben, dass er selbst manchmal genervt ist und es der Gewohnheit und den Jahren geschuldet ist, dass er damit (besser) umgehen kann.
Er möchte VerstĂ€ndnis von seiner Partnerin fĂŒr die schwierige Situation - einen Wunsch, den ich verstĂ€ndlich und angemessen finde.

Zitat von hojaki:
lass dir einmal die Erlebnisse eines Kindes im Jugendheim erzÀhlen. Ich denke erst dann bist du im Leben angekommen. Es gibt --leider--- Menschen die haben ein Trauma erlebt

Ja.
Was hat das mit dem TE zu tun?
Das FamilienverhĂ€ltnis war nicht super eng, fĂŒr ihn war das ok.
Jetzt haben sich Parameter geÀndert und die neue Situation verlangt, dass Handlungen neu ausgerichtet werden.
Das muss der TE mit seiner Freundin aushandeln.

Gestern 13:14 • x 6 #69


jaqen_h_ghar

jaqen_h_ghar


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Zitat von hojaki:
Es gibt --leider--- Menschen die haben ein Trauma erlebt das kommt wohl nicht einmal in deiner Scheinwelt vor. Du hast ein Wunschdenken und bist am realen Leben noch weit entfernt.

Schöner hÀtte man das kaum formulieren können. - Spricht mir aus der Seele!
Der Mythos der heiligen Familie ist eine Illusion.

Gestern 13:17 • x 1 #70


jaqen_h_ghar

jaqen_h_ghar


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Zitat von Florentine:
Habe ich nicht gelesen.

Schon interessant, wie selektiv hier teilweise gelesen wird.

Dann also hier nochmal der Verweis:
meine-freundin-akzeptiert-meine-eltern-nicht-t61598-s15.html#p2310365

Gestern 13:19 • #71


hojaki

hojaki


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Zitat von Florentine:
Was hat das mit dem TE zu tun?



Zitat von Florentine:
Das muss der TE mit seiner Freundin aushandeln.


So hart wie das klingt.... er sollte sich entscheiden, zwischen seiner Mutter die nicht immer soooo gut war und seiner Freundin.

Gestern 13:20 • #72


jaqen_h_ghar

jaqen_h_ghar


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Zitat von Florentine:
Das muss der TE mit seiner Freundin aushandeln.

Und diese Verhandlung hat momentan ziemlich asymmetrischen Charakter, weil es das gute Recht der Partnerin ist, selbst zu entscheiden, was sie fĂŒr sich und ihr Kind möchte, statt es sich ĂŒberstĂŒlpen lassen zu mĂŒssen.

Gestern 13:25 • x 1 #73


Shakur

Shakur


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Ich frage mich, woher ihr die Insiderinfo ĂŒber die böse, uninteressierte Oma habt. Ich lese das:

Zitat von Elmator:
Seit 3 Monaten haben wir eine Tochter, zeitgleich zur Geburt unseres Kindes ist meine Mutter ins Krankenhaus gekommen

Zitat von Elmator:
Zwar war unserer VerhĂ€ltnis nie richtig tief aber ich habe das BedĂŒrfnis sie in ihrer letzten Lebensphase trotzdem zu begleiten, denn sie war immer fĂŒr mich da und ich empfinde dennoch nur liebe fĂŒr meine Mutter(ist bei meinem Vater leider bisschen anders).


Edit:

Anscheinend hat aber der TE nicht ein Trauma erlitten, sonst wĂŒrde er sich den Kontakt ja nicht wĂŒnschen.

Das Problem ist ja viel mehr der Vater, im Sterben liegt aber die Mutter.

Übrigens traue ich meinem Mann doch zu, die Situation zu seinen Eltern richtig einzuschĂ€tzen.

Gestern 13:34 • x 2 #74


Charla

Charla


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Zitat von hojaki:
er sollte sich entscheiden, zwischen seiner Mutter die nicht immer soooo gut war und seiner Freundin.

Ich finde das zu verlangen ist nicht der richtige Weg, und finde es bewundernswert wenn es ihm gelungen ist sich mit der Mutter auszusöhnen und zu vergeben fĂŒr das was sie getan oder versĂ€umt hat. Das Stillschweigen seiner Mutter lĂ€ĂŸt ahnen, daß ihr selbst einmal der "Hals gestopft" wurde und sie vieles geschluckt haben mag in ihrem Leben, fĂŒr ein behindertes, viel Raum einnehmendes Kind zu sorgen und dann noch fĂŒr vieles andere auch, dazu scheint der Vater auch kein einfacher Mann zu sein, mag sie ĂŒberfordert haben, jetzt geht ihr Leben zu Ende, vielleicht mag sie es bereuen, daß sie einiges nicht so gut hinbekommen und versĂ€umt hat - keine Ahnung was in ihr vorgeht.

Es ist auch nicht ok, die Menschen zu vergleichen und zu verurteilen wenn sie anders ticken.
Empathie ist bei der Freundin nicht zu erkennen, vielleicht triggert sie etwas, was sie selbst noch nicht auf die Reihe bekommen hat?

@Elmator
gehe den Weg, den dein Herz dir vorgibt, du brauchst dich nur fĂŒr dich selbst entscheiden, denn du bist es der mit den Auswirkungen deines Verhalten klarkommen muss.

UnabhĂ€ngig davon wie es die Freundin sieht gibst du der Tochter die Chance ihre Oma noch kennenzulernen und dessen Energien aufzunehmen und sie in sich abzuspeichern, auch wenn sie um die Bedeutung noch nicht weiß.
Alles Gute !

Gestern 13:49 • x 3 #75



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