Zitat von Kuraina:Hätte ja sein können, dass es dazu belegbare Expertenmeinungen gibt. Aber das sagt dann auch nichts weiter zu dem Punkt aus, ob Dinge anerzogen sind oder nicht.
Dazu passend: Sagt dir das Baby X- Eperiment was? Neutral gekleidete Babys wurden Fremnden in die Hand gedrückt. Die Studie zeigte deutlich, dass Fremde neutrale Babys ganz anders als weiblich bzw . männlich gekleidete behandeln.
Die Studie zeigt zwar nicht, wie Eltern sich mit dem eigenen Kind dessen Geschlecht sie kennen, beschäftigen, es zeigt aber deutlich, dass wir schon Babys anders behandeln, wenn sie rosa oder blau anhaben.
Komm, das ist ne Studie von 1975 und die hat schon diverse Kritiken bekommen, weils n Laborexperiment war, in denen Leute ca. 3 (?) Minuten mit einem Kind verbracht haben. Die Ableitung daher sie entschieden sich für die Puppe kann genau so gut entstanden sein, weil sie es einfach für das bessere Spielzeug hielten als den Football. Und wenn mich nicht alles täuscht, räumt Katz das sogar ein. Maccoby und Jacklin haben 1974 auch festgestellt, dass Jungen deutlich häufiger geschlagen werden, weil Männer in der Gesellschaft eben keine Sissies sein dürfen. Und ja, sie benutzten in der Arbeit das Wort "Sissies". Also wenn Du das ändern willst, gern nur zu.
Zitat:Nee, Mattel hat bloß zwei weitere, Barbie-Ähnliche Marken geschaffen, Monster High und Ever After High, erstere sogar explizit als Konkurrenzmarke zu Barbie. Wenn man diese Zahlen heranziehen will, müsste man auch deren Umsatz mit einbeziehen, dann könnte man sehen, ob Mattel tatsächlich weniger Puppen im allgemeinen verkauft. Ich schätze mal, diese Zahlen sind da sehr nichtssagend.
Aha, da spielt also jemand mit Monster High. Find ich gut. Allerdings ging der Gesamtumsatz bei Mattel runter und Barbie wurde per se gesehen. Das hat schon Hand und Fuß.
Zitat:Nu könnte man mit Bronys ankommen - die Internet-Fangemeinde der Kinderserie My little Pony, zu 85% aus erwachsenen Männern um die 30 rum bestehend, welche den Hype maßgeblich fördern dürfte.
Aber klar, Hypes kommen und gehen. Ob man das aber mit einem über Jahre andauernden Trend vergleichen kann?
Also erstens: Woher nimmst Du die 85%? Das wage ich zu bezweifeln. Ich denke eher, dass die "Bronies" eine besonders laute Minderheit sind, aber viele sind sie deswegen noch lange nicht. Und 1000 Jahre? Geh mal zurück ins 19. Jhd. Da gabs nichts dergleichen. Da wurden Kinder wie junge Erwachsene behandelt. Das ist vielleicht. Dein Eindruck, aber der stimmt einfach nicht. Das wäre ungefähr so, als würdest Du sagen: "Ja, Santa Claus war immer rot". Nö, der ist erst seit Coca Cola rot.
Zitat:In erster Linie, du sagst es. Und trotzdem gibt es genug Männer und Frauen, die diesen Witz sehr ernst nehmen. Männer, die Frauen abwerten, die öfter den Partner wechseln.
Und das finde ich dann halt nicht mehr witzig.
Jo, es gibt halt viele Mu. heutzutage. Es gibt auch etliche andere Witze bei denen Männer schlecht darstehen. Die sind dann auch nicht besser. Aber das wirst Du nicht ändern, egal wie Du Dich darüber empörst.
Zitat:Es kommt mir schlicht logischer vor *shrug*
Und es gibt ja auch weit mehr als nur diese eine Studie, die in diese Richtung geht. Letztlich ist die Wissenschaft sich hier schlicht und einfach uneins.
So uneins sind sie sich nicht. Es gibt halt nur immer wieder die Leute, die gern an dem Gendering *beep* festhalten wollen, weil sie es nicht verkraften können, dass manche Dinge nunmal so sind wie sie sind. Soll ja auch Leute geben, die globale Erwärmung für Blödsinn halten und Gegenstudien erstellt haben. Die können halt auch nicht akzeptieren, dass der Mensch da viel Nonsens gebaut hat.
Zitat:Extrem ausgedrückt - ja. ich bezog mich hierbei aber eben auch explizit auf die frühkindliche Entwicklung, zu einem zeitpunkt, wo Erziehung noch gar nicht mit Begriffen wie Weltoffenheit oder Rassen arbeitet.
Auch hier wieder: Welchen Vor- oder Nachteil siehst Du eigentlich darin? Was ist denn so schlimm daran, dass man Männchen und Weibchen unterscheidet? Fehler wirst Du IMMER machen. Das ist gar nicht vermeidbar. Und Deine Argumentation bzgl. Mathe ist da halt total auf Sand gebaut, weil Dir das immer mit Deinem Kind passieren kann, dass Dinge nicht so funktionieren. Dieses "Oha, wir prädestinieren unsere Kinder und deshalb können wir nie aus unseren Rollen raus, weil wir das ja müssen. " Warum müssen wir das eigentlich?
Zitat:Genau DAS ist die Frage

Eben. Also.
Zitat:Es gibt tatsächlich einige Studien, die belegen, dass Frauen in Männerberufen deutlich mehr Stress ausgesetzt sind, als andere Männer, aufgrund von sozialer Isolation und auch S. Belästigung.
Eine gleiche Studie zu Männerberufen habe ich auf Anhieb nicht gefunden, erinnere mich aber zumindest an einen Artikel, der sich explizit mit männlichen Kindergärtner und deren schweren Stand (nicht bei den Kindern, sondern bei anderen Erziehern und Eltern) auseinandergesetzt hat.
Und dann gibt es da ja noch den 'gender pay gap'.
Nein! Den "Gender Pay Gap" gibt es nicht. Das habe ich hier im Forum schon laaaang und breit ausgeführt. Und wer die aktuellste Studie dazu gelesen hat, die den angeblichen "Pay Gap" auf 2% runter geschraubt hat, wird ganz schnell erkennen, wodurch diese 2% Unterschied nämlich zu Stande kommen. Deshalb ist dieser Blödsinn ein Mythos. Und wurde uns schön 20 Jahre lang aufs Butterbrot geschmiert. Ne klare Lüge, die nur dazu da war, Kohle an anderen Stellen zu machen.
@Urmel_
Ich glaube in Deinen Links ist was schiefgelaufen. Da hat wohl das Forum wieder zensiert.