Zitat von Piper2603: Na da hast Du dann Glück gehabt, dass Deine Ex unterschrieben hat, wenn Sie es jedoch nicht tut, dann zählt die Zugewinngemeinschaft, es wird beim Scheidungsprozess auch nicht mehr ermittelt wer Schuld hat, sondern nur ob die Ehe noch zu retten ist oder nicht, kann sogar passieren, dass der Richter die Ehe nicht scheidet, weil er Potential sieht, dass das Ehepaar wieder zusammenfinden kann, braucht nur einer "Nein" zur Scheidung sagen und glaubwürdig verkaufen, dass er einen Fehler gemacht hat und diesen bereut, dann wird es schon kritisch
Bezüglich der Folgeverinbarung: Ein bißchen Glück gehört immer dazu, aber man muss auch anfangen diesen Weg zu gehen, um dem Glück auf die Sprünge zu helfen. Das Zeitfenster ist klein für gute Erfolge.
Ich kenne übrigens mehr geschiedene Paare mit einer solchen Vereinbarung als ohne. Die Möglichkeit noch miteinander zu sprechen ist allerdings eine große Voraussetzung. Mir taten diese Gespräche auch nicht gut, aber ich wusste ja wo ich hin will. Es einfach wie ein Business Meeting halten, war das was mir geholfen hat. Gefühle und Emotionen haben bei solchen Gesprächen nichts zu suchen und das ist sooooo schwer, wenn man so wie der TE hintergangen wurde.
Der TE muss dazu natürlich auch den Kontakt zu seiner Ex suchen, sonst geht das nicht.
Das es keine Schuldfrage mehr in Deutschland gibt, sollte sich auch schon mehr als herumgesprochen haben.
Deine weitere Anmerkung, dass es unter Umständen dazu kommen kann, dass es nicht zu einer Scheidung kommt, hilft dem TE denke ich derzeit kaum.
Vielmehr sollten wir hier doch dem TE bestärken, seinen Weg zu gehen, ihn positiv bestärken und zu unterstützen wo wir können.
Szenarien auszumalen die sehr unwahrscheinlich sind gehört meiner Meinung nach nicht dazu.