Also, bei uns ist es auch nicht leicht, obwohl ich quasi "eine Bilderbuchtrennung" durchlebe. Wir haben ziemlich neutrale SMS geschrieben am Montag, als er fragte, ob er Donnerstag morgen seine restlichen Sachen abholen könnte. Wir haben uns mal vor vielen Jahren versprochen, uns nicht im Weg zu stehen, wenn es einmal auseinandergeht und wir halten uns beide daran. Ich liebe diesen Mann und wünsche ihm auf seinem Weg nur das Beste. Das hab ich ihm auch in einer SMS mitgeteilt: Dass ich will, dass es ihm gut geht und hoffe, dass er unsere gemeinsame Zeit nicht vergisst, dass er mir jeden Tag fehlt und es mir schwer fällt, ihn gehen zu lassen. Er hat dann nur zurückgeschrieben, dass es kein "Leben'" ist, was er gerade führt und dass ich immer noch ein ganz wichtiger Mensch für ihn bin. Es tröstet mich, dass ich mich doch nicht all die Jahre in ihm getäuscht habe und obwohl das unser Ende ist, weiß ich, warum ich 11 Jahre an seiner Seite durchgestanden habe. Weil er einfach der Beste ist und das Beste verdient hat. Ich leide unter dem Verlust so sehr, dass es mir immer wieder die Kehle zuschnürt. Ich wäre gern wütend auf ihn!

Es hilft, dass ich ihn seit der Trennung nicht mehr gesehen habe und auch in Zukunft nicht mehr sehen werde. Aus den Augen aus dem Sinn ist hier wohl am Besten für uns beide.
ERst habe ich überlegt, ob ich ihm vielleicht auch einen Abschiedsbrief zu seinen Sachn packe, aber damit quäle ich mich nur selber, denke ich. Ich habe alles gesagt! Und er auch.
So schwer es auch ist, man muss einsehen, dass Liebe manchmal einfach nicht genug ist.
Ich hab immer noch Angst vor Donnerstag und den Tag danach aber auch das werde ich überleben. Es ist wirklich so, wie Markus es sagte: Schlimmer kann's nicht mehr kommen.