Corbian
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Der Junge hat einfach Angst seinen Vater zu verlieren und spürt (Kinder sind sehr empathisch) deine innere vielleicht auch unbewusste Ablehnung. Der Junge ist verunsichert, denn das hat er schon bei früheren Beziehungen seines Vaters etfahren. Er klammert sich an den Vater und sucht Aufmerksamkeit, Sicherheit und Bestätigung.
Du willst einen Rat wie du das Verhältnis verbessern kannst.
Nun, das können wir dir nicht sagen. Du bist Mutter du solltest wissen was ein Kind braucht. Es muss aus dir kommen. Aus deinem inneren Gefühl heraus. Das kann man nicht aufsetzen.
Du kannst aber aus vielen Gründen diesen Jungen nicht so annehmen wie er ist. Du wirst es auch in Zukunft nicht können. Du kannst dich "bemühen", dich verbiegen, etc aber es wird immer unecht und aufgesetzt wirken und diese Schwingungen wird das Kind immer spüren.
Auch wenn du den Vater liebst und so, es wird nicht genügen für eine Partnerschaft, zusammenziehen, zusammenleben und eine Familie sein.
Dafür erwähnst und betonst du zu sehr das "gute" Elternhaus und das materielle "Guthaben". Diese Bewertung oder Abwertung schwingt im Unterton immer mit.
Vielleicht könnt ihr euch arrangieren und sogar Jahre so zusammen verbringen aber es wird immer Streitereien, Unruhe, Leid und schlechte Stimmung geben, die die Beziehung vergiften bis zur totallen Entfremdung.
Horch in dich hinein, wenn du nicht vorbehaltlos das Kind annehmen kannst, den Vater annehmen kannst, dann wäre eine Trennung jetzt besser als erst in 1-2 Jahren.
Ich weiss von was ich rede.