Hmmm…

Zitat von Hola15: Ich finde es schwierig, weil du dir selbst ja keinen Einblick in ihre Kultur gemacht hast.
Das finde ich auch schwierig. Wenn ich über eine langfristige Beziehung mit einem Menschen nachdenke, dann wäre es für mich wichtig, zu wissen, woher er kommt und was ihn geprägt hat. Hattest Du nie den Wunsch, einmal mit ihr zusammen nach Côte d‘Ivoire („Elfenbeinküste“ ist bereits seit den 1980ern eine unerwünschte Bezeichnung) zu reisen, um Dir anzugucken, woher sie kommt?
Wenn der Sohn studiert, dann wird er nicht im „Busch“

leben bzw. wenn doch, dann zumindest in der Nähe einer Stadt, die eine Universität und sicher auch Hotels hat. Mein Traumreiseziel wäre es nicht, aber es wäre ja auch keine reine Urlaubsreise. Erhöhte Sicherheitsbedenken hätte ich insofern nicht, da z. B. Südafrika eine enorme Kriminalitätsrate hat, trotzdem massenhaft Touristen dort hin reisen. Es kommt wie in vielen anderen Ländern halt darauf an, in welche Gegend man reist und sich bewegt. Aber reinschnuppern in die Kultur und das Lebensgefühl, mit der mein Lebensgefährte sozialisiert wurde, würde ich unbedingt wollen.
Zitat von Hola15: Die Familie zu unterstützen, oft aus dem Ausland, ist mE nach in den meisten Kulturen (außer unserer) absolut üblich und wird auch vorausgesetzt.
Das ist so und darüber sollte man sich informieren.
Lt. kurzer Recherche an der Google-Universität

liegt das Gehalt eines Uni-Professors zwischen 280 und 760 Euro (die KI nennt durchschnittlich 200 Euro), woraus man ersehen kann, wie arm dieses Land ist; wie arm viele afrikanischen Länder sind. Und das ja nun nicht, weil dort alle faul sind, sondern weil der Kontinent über Jahrhunderte von der sogenannten Ersten Welt ausgebeutet wurde und wird.
Wenn die Mutter ihrem Sohn (oder wem auch immer?) monatlich z. B. 300 Euro überweist, dann ist das a) ein Betrag, den sie hier mit einem guten Job tragen und er b) vor Ort gut und sorgenfrei damit leben kann. Als Partner würde ich das immer mittragen und auch unterstützen. Soweit die eine Seite.
Andererseits ist das Verhalten der Frau (Beziehung aufbauen, Vertrauen schaffen, und dann erst nach und nach nach Geld zu fragen wegen genau dieser Dinge wie Krankheit, OP, Schulgebühren) typisch für Bezness. Ich sage NICHT, dass es im vorliegenden Fall so ist, aber sehr wohl, dass es so sein KÖNNTE.