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Nach enttarnter Lüge eine weitere Chance gewähren ?

S
@wkg14193
"Geld als Weihnachtsgeschenk zukommen lassen. Das wurde noch am gleichen Abend mit Kumpels in einer Bar versoffen..."

Das ist keine Wertschätzung für dein Geschenk.
Wird die gesamte Unterstützung von deiner Partnerin auch so von ihm verwendet? Dann könnte er ein Alk. haben.

#106


R
Zitat von Stella31:
Wow, was für eine Aussage! Weil ja auch in Afrika überall nur Busch ist und keine Zivilisation, Infrastruktur oder ähnliches! Ironie Off!

Das war vermutlich etwas übertrieben ausgedrückt.

Aber mit jedem neuen Detail dieser Geschichte werden die Alarmglocken lauter!

x 4 #107


A


Nach enttarnter Lüge eine weitere Chance gewähren ?

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W
@Brennessl Sie hatte kurz zuvor etwas für meine Tochter gekauft, da wäre es ein Affront gewesen, ihrem Sohn nichts zu schenken

x 1 #108


W
@Sincerite Das habe ich mich auch gefragt, ob das Alk. oder Spielsucht vorliegt...

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S
Zitat von wkg14193:
Das habe ich mich auch gefragt, ob das Alk. oder Spielsucht vorliegt...

Hast du ihr diese Gedanken mitgeteilt?

#110


Hola15
Ich finde es schwierig, weil du dir selbst ja keinen Einblick in ihre Kultur gemacht hast.

Die Familie zu unterstützen, oft aus dem Ausland, ist mE nach in den meisten Kulturen (außer unserer) absolut üblich und wird auch vorausgesetzt.

Das der Junge gepampert wird wundert mich eher auch weniger. Ich bin wahrlich kein Experte auf dem Gebiet, nur mein Vater ist in westafrikanische Länder ausgewandert, allerdings nördlich der Sahara und ich bin mit einem ostafrikanischem Jungen aufgewachsen. Ich sags mal so, mein Eindruck war, die Männer sind da doch eher rechte Paschas, während die Frauen sich den A@Sch aufreißen.

x 1 #111


Brennessl
Zitat von wkg14193:
@Brennessl Sie hatte kurz zuvor etwas für meine Tochter gekauft, da wäre es ein Affront gewesen, ihrem Sohn nichts zu schenken


ok, verstehe ich.

aber kennen tust du den sohn nicht, oder? habt ihr schon mal gesprochen, videotelefoniert o.ä.?

du bist seit 3 jahren mit der frau zusammen und offensichtlich gibt es mit ihrer famile keinerlei austausch, oder hab ich da was falsch verstanden?

wenn dem so ist, was ist ihre erklärung dafür? und findest du das nicht eigenartig?

x 1 #112


GreenTara
@wkg14193
Zitat von wkg14193:
da wäre es ein Affront gewesen, ihrem Sohn nichts zu schenken

Das ist nachvollziehbar. Es hat aber verdeutlicht, dass er auf Kosten seiner Mutter, und auch auf deine, den Lebemann macht.

x 3 #113


Stella31
Zitat von rudi333:
Aber mit jedem neuen Detail dieser Geschichte werden die Alarmglocken lauter!

Ja das sehe ich auch so.
Trotzdem finde ich es wichtig, nicht die Klischees aus der blauen Ecke zu bedienen.

#114


S
Zitat von wkg14193:
Das habe ich mich auch gefragt, ob das Alk. oder Spielsucht vorliegt...

Wenn das so wäre, dann könnte deine Partnerin co-abhängig sein. Für Angehörige von Suchtkranken gibt es anonyme Selbsthilfegruppen. Bei Alk. gibt es ALANON. Die haben auch eine Internetseite.

#115


W
@Sincerite War nicht nötig, sie hat selbst den Verdacht geäussert, ob ihr Sohn etwas zu oft trinken geht.

#116


GreenTara
Zitat von wkg14193:
War nicht nötig, sie hat selbst den Verdacht geäussert, ob ihr Sohn etwas zu oft trinken geht.

Er wird sicherlich seiner Mutter nicht alles erzählen, und ändern kann sie es auch nicht. Es sei denn, sie dreht den Geldhahn zu. Aber davon war ja keine Rede.

#117


VictoriaSiempre
Hmmm… Unwissender Smiley

Zitat von Hola15:
Ich finde es schwierig, weil du dir selbst ja keinen Einblick in ihre Kultur gemacht hast.

Das finde ich auch schwierig. Wenn ich über eine langfristige Beziehung mit einem Menschen nachdenke, dann wäre es für mich wichtig, zu wissen, woher er kommt und was ihn geprägt hat. Hattest Du nie den Wunsch, einmal mit ihr zusammen nach Côte d‘Ivoire („Elfenbeinküste“ ist bereits seit den 1980ern eine unerwünschte Bezeichnung) zu reisen, um Dir anzugucken, woher sie kommt?

Wenn der Sohn studiert, dann wird er nicht im „Busch“ Kopfschüttelndes Gesicht leben bzw. wenn doch, dann zumindest in der Nähe einer Stadt, die eine Universität und sicher auch Hotels hat. Mein Traumreiseziel wäre es nicht, aber es wäre ja auch keine reine Urlaubsreise. Erhöhte Sicherheitsbedenken hätte ich insofern nicht, da z. B. Südafrika eine enorme Kriminalitätsrate hat, trotzdem massenhaft Touristen dort hin reisen. Es kommt wie in vielen anderen Ländern halt darauf an, in welche Gegend man reist und sich bewegt. Aber reinschnuppern in die Kultur und das Lebensgefühl, mit der mein Lebensgefährte sozialisiert wurde, würde ich unbedingt wollen.

Zitat von Hola15:
Die Familie zu unterstützen, oft aus dem Ausland, ist mE nach in den meisten Kulturen (außer unserer) absolut üblich und wird auch vorausgesetzt.

Das ist so und darüber sollte man sich informieren.

Lt. kurzer Recherche an der Google-Universität Grinsendes grünes Gesicht liegt das Gehalt eines Uni-Professors zwischen 280 und 760 Euro (die KI nennt durchschnittlich 200 Euro), woraus man ersehen kann, wie arm dieses Land ist; wie arm viele afrikanischen Länder sind. Und das ja nun nicht, weil dort alle faul sind, sondern weil der Kontinent über Jahrhunderte von der sogenannten Ersten Welt ausgebeutet wurde und wird.

Wenn die Mutter ihrem Sohn (oder wem auch immer?) monatlich z. B. 300 Euro überweist, dann ist das a) ein Betrag, den sie hier mit einem guten Job tragen und er b) vor Ort gut und sorgenfrei damit leben kann. Als Partner würde ich das immer mittragen und auch unterstützen. Soweit die eine Seite.

Andererseits ist das Verhalten der Frau (Beziehung aufbauen, Vertrauen schaffen, und dann erst nach und nach nach Geld zu fragen wegen genau dieser Dinge wie Krankheit, OP, Schulgebühren) typisch für Bezness. Ich sage NICHT, dass es im vorliegenden Fall so ist, aber sehr wohl, dass es so sein KÖNNTE.

x 4 #118


Y
Das Forum ist voll von Berichten darüber, wie schwierig Patchwork sein kann. Insbesondere dann, wenn ein Teil meint, der andere verwöhne sein Kind und lasse dem (durchaus auch erwachsenen) Kind zu viel durchgehen.

Das sind klassische Patchworkthemen und hat nichts mit Kultur oder gar bezzness zu tun.

Wir haben hier eine Frau, die sich fleißig ihr Leben in Deutschland aufgebaut hat.
Wir haben hier eine Frau, die offensichtlich häusliche Gewalt erlebt hat und deren Sohn aus dieser Beziehung zurück in die Heimat "geflohen" ist.

Da ist es selbstverständlich, dass es zu Themen wie Schuld und Scham kommt und eine Abgrenzung gegenüber dem Sohn schwierig wurde.

Aufgrund der Entfernung zeigt sich das jetzt durch Geld und nicht durch Themen wie "das Kind will dauernd xyz und meinE PartnerIN springt dann immer sofort", wie wir sie hier zuhauf sehen. Ganz ohne afrikanischen Hintergrund.

Wir haben hier auch eine Sohn, der in Deutschland leben könnte, aber nicht will. Der studiert hat, in einer WG und keiner Villa lebt und wie zig andere Kinder auch, sein Studium geschmissen hat und Forderungen an Mama versucht durchzusetzen. Wie zig andere Kinder es auch tun.

Das sind alles Familienthemen, die nur ganz am Rande überhaupt etwas mit Kultur zu tun haben könnten.

Trotzdem geht der Strang hier direkt in eine deutlich einordnende Richtung. Traurig.

Wenn in einer Beziehung kein Vertrauen vorhanden ist, dann sollte die Beziehung nicht geführt werden. Wenn aber bisher Vertrauen vorhanden war, dann kann man auch einfach mal mit Reden anfangen. Ich sehe hier viele traurige Gründe für ihren "Betrug". Wie schon geschrieben, steht da meinerseits Schuld und Scham an erster Stelle. Das ist eine tiefe Kerbe, hat vielleicht auch mit Trauma zu tun. Da könnte man auch seine Partnerin mal liebevoll in den Arm nehmen, ihre Wunden anerkennen, sein Ego zurückschrauben und ins Reden kommen. Dabei darf man auch über die eigenen (voruteilsbehafteten) Ängste reden. Und einander näher kommen.

x 1 #119


alleswirdbesser
Zitat von wkg14193:
@GreenTara Stimme Dir voll zu ! Hinzu kommt, dass ihr Sohn nun das Studium für das meine Partnerin sich so finanziell aufgeopfert hat, abgebrochen ...

Vielleicht versucht sie ihr schlechtes Gewissen damit zu „erkaufen“, das sie noch hat, weil sie ihr einziges Kind in Afrika zurück gelassen hat. Aber wäre sie nicht hier, wäre das alles finanziell gar nicht drin.

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A


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