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Nach enttarnter Lüge eine weitere Chance gewähren ?

alleswirdbesser
Zitat von QueenA:
Für mich ist der Kern: Der Sozialstaat soll Menschen absichern, wenn sie Unterstützung brauchen und gleichzeitig Wege eröffnen, wieder eigenständig zu leben. Beides gehört zusammen.

🎯

#406


N
Aber zunächst etwas Mathe:

Also 16.000 Menschen könnten wir theoretisch das Bürgergeld/Grundsicherung jeden Monat streichen, weil sie z.B. aufgrund einer Depression es nicht geschafft haben, ein Attest für ihre versäumten Termine zu bringen.

16.000 Mal im Schnitt 950 Euro (Regelsatz plus Miete plus Heiz-&Betriebskosten) mal 12 Monate macht im Jahr 182,4 Millionen Euro. Eine stattliche Summe.

Und jetzt mal zum Vergleich:
In 2026 fließen 29,5 Milliarden an Subventionen an Energieversorger, Industrie und Netzbetreiber, weil der Energiepreis diesen schwer bedürftigen Entitäten zu hoch erscheint. Beim Verbraucher sind diese Subventionen durch niedrigere Preise bislang nicht angekommen.

EON erhielt allein aus Steuergeldern für die Jahre 2016 bis 2023 9,5 Milliarden an Subventionen und schüttete im gleichen Zeitraum etwas 20 Milliarden Euro an seine Aktionäre aus.

Merkt ihr langsam, wo eure 8 Kekse landen und warum es so absolut absurd ist, einem Sozialhilfeempfänger oder Flüchtling seinen halben oder ganzen Keks zu missgönnen?

Habt ihr Lust, diesen 16.000 Leuten als Bettlern auf der Straße zu begegnen oder glaubt ihr wirklich, dass die auf dem arbeitsmarkt jemals unterkommen können?

x 2 #407


A


Nach enttarnter Lüge eine weitere Chance gewähren ?

x 3


N
Zitat von Error:
Der Sozialstaat kann aber nur absichern (egal ob Asyl oder Bürgergeld), solange andere Menschen das bezahlen können.
Das hast Du leider untergehen lassen.

Ja aber Du könntest es doch bezahlen und auch noch sehr viel mehr Dir selbst gönnen, wenn Du Dich nicht ständig von Konzernen und Überreichen beklauen ließest.

#408


A
Zitat von QueenA:
Ich versuche das Thema einmal etwas grundsätzlicher und sachlich einzuordnen. Unser Sozialstaat ist im Grundgesetz verankert (Art. 20 Abs. 1 GG, ...

Und? Das deutsche Grundgesetz hat sich seit Beginn 1949 bis dato 69mal verändert, also ca einmal pro Jahr, Tendenz steigend. Ein Gesetz ist ja nicht der Koran, das ändert sich laufend.

x 1 #409


Error
Zitat von Nalf:
Habt ihr Lust, diesen 16.000 Leuten als Bettlern auf der Straße zu begegnen oder glaubt ihr wirklich, dass die auf dem arbeitsmarkt jemals unterkommen können?

Diese 16.000 Menschen sind ein Tropfen vom Fass. Wenn jeder andere selber für seinen Lebensunterhalt sorgen würde, wäre das eine nicht zu erwähnende Summe. Von diesen Menschen kommt allerdings auch niemals etwas zurück, was man bei Firmen, wie eon nicht behaupten kann. Was denkst Du was von diesen Firmen ebenfalls in den Steuertopf geht?

Merkst Du eigentlich wie viele Kekse noch gebacken werden könnten, wenn alle Kekse aufgegessen wurden?

x 2 #410


Error
Zitat von Nalf:
Ja aber Du könntest es doch bezahlen und auch noch sehr viel mehr Dir selbst gönnen, wenn Du Dich nicht ständig von Konzernen und Überreichen beklauen ließest.

Boah, was für ein Spruch... Viel Spaß im Schanzenviertel Tröstender Smiley
(Ohne diese Konzerne, Überreichen hätte ich ja gar keinen Job mehr)

x 3 #411


B
Zitat von alleswirdbesser:
arbeitenden Menschen, die sich teilweise weniger leisten können, als Menschen, die von Sozialleistungen leben?

Die gibt es nicht. Das ist ein gut gepflegtes Vorurteil.
Unglaublich was hier sich für Abgründe auftun.
Sozialhilfe gibt es nicht, das heißt Bürgergeld.
Und das ist die Basis, Wer dann arbeitet, bekommt mehr Geld immer ausnahmslos. man kann über den Mindestlohn geteilter Meinung sein, aber es sorgt dafür, dass man als Arbeiter Mensch auf jeden Fall mehr Geld hat als einer, der nicht arbeitet. Wer ich glaub möge die Sätze nachschlagen und nachrechnen.

x 3 #412


QueenA
Beides gehört für mich zusammen und lässt sich nicht gegeneinander ausspielen. Ja, der Sozialstaat muss finanziert werden, das ist völlig unstrittig. Gleichzeitig ist er aber genau dafür da, Menschen in Not abzusichern. Und das gilt sowohl für Bürgergeld als auch für Leistungen im Asylbereich. Das sind unterschiedliche Systeme mit eigenen gesetzlichen Grundlagen, aber beide haben ihre Berechtigung.

Wichtig ist auch: Diese Leistungen werden nicht „einfach verteilt“. Es gibt klare Voraussetzungen und Prüfungen, wer Anspruch hat und wer nicht. Und beim Thema Asyl kommt noch dazu, dass Deutschland hier auch internationale und europäische Verpflichtungen hat. Das ist also nicht nur eine Frage des Wollens, sondern auch des Rechtsrahmens.

Für mich heißt das: Man kann und sollte über Ausgestaltung und Effizienz sprechen, aber das Grundprinzip, Menschen in Not zu helfen, gehört für mich genauso dazu.

x 2 #413


B
Zitat von QueenA:
Zudem sind beinahe alle letzten Beiträge absolut off-topic

Die letzten Seiten sind OT.
Zitat von QueenA:
Ich versuche das Thema einmal etwas grundsätzlicher und sachlich einzuordnen.

Wenn ich das einordne, dann lautet das Thema hier:
Zitat:
Nach enttarnter Lüge eine weitere Chance gewähren?

Stattdessen gibt es ein Ballet der Eitelkeiten mit ideologischen Erhöhungen der eigenen Herrlichkeit. Entlarvend. Allerdings hat die @Forenleitung bereits an vielen Stellen aufgefordert, politisch-ideologische Diskussionen zu unterlassen, da sie nie zielführend geführt werden und ziemlich sicher in persönlichen Attacken enden. Respektlos gegenüber dem TE, dessen Thema völlig untergeht, sind sie zusätzlich auch noch.

x 6 #414


N
Zitat von Arnika:
Das deutsche Grundgesetz hat sich seit 1949 bis dato 69mal verändert, also ca einmal pro Jahr, Tendenz steigend. Ein Gesetz ist ja nicht der Koran, das ändert sich laufend.

Willst Du allen Ernstes das Asylrecht streichen?
Das ist ein Menschenrecht.

Oder Artikel 20 (einer der Ewigkeitsartikel), der direkt auf der Menschenwürde in Artikel 1fußt?

Alles verhandelbar?

Was hast Du denn für Werte, wenn ich fragen darf?

x 2 #415


Worrior
Bürgergeldempfänger sind in jedem Fall finanziell besser gestellt als Mindestlohnempfänger.

#416


alleswirdbesser
Zitat von BernhardQXY:
Die gibt es nicht. Das ist ein gut gepflegtes Vorurteil. Unglaublich was hier sich für Abgründe auftun. Sozialhilfe gibt es nicht, das heißt ...

Weißt du was zum Beispiel eine Zahnarzthelferin monatlich netto verdient? Davon gehen etwa 1000 Euro für die Miete und Nebenkosten weg. Das was bleibt, ist nicht viel mehr als Bürgergeld.
Einer, die ich kenne, habe ich schon mal empfohlen einen Minijob aufzunehmen, aber sie hat auch noch Kinder und nach einem ganzen Tag auf den Beinen schafft sie es schlicht nicht.

x 2 #417


QueenA
@Arnika
Dass Gesetze angepasst werden können, ist unstrittig.

Gleichzeitig ist das Grundgesetz nicht „ein Gesetz wie jedes andere“, sondern bildet den Rahmen mit grundlegenden Prinzipien wie Menschenwürde und Sozialstaatlichkeit, die bewusst stabil gehalten werden.

Den Vergleich mit dem Koran finde ich dabei unpassend und ehrlich gesagt auch nicht zielführend.

x 2 #418


Worrior
Das Grundgesetz war schon immer verhandelbar, gerade für die bisherigen Regierungen.
Wie viele Gesetze wurden in der Vergangenheit geschaffen welche Grundrechte MASSIV und einschneidend einengen.
Siehe Auslsndseinsätze der Bundeswehr, Corona u.a.

#419


B
@alleswirdbesser
Deine Behauptung war, dass sich bürgergeldempfänger mehr leisten können als arbeitenden Menschen. Und diese Behauptung ist falsch und wird auch nicht durch deine nebelkerze richtig

x 1 #420


A


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