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Nach enttarnter Lüge eine weitere Chance gewähren ?

W
@Heffalump Elfenbeinküste

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W
@Sincerite Laut ihrer Angaben befürchtete sie, ich würde ihr kein Geld geben um ihrem Sohn zu helfen. Ich hatte mal Bedenken geäussert, ob ihr Sohn sie nicht finanziell ausbnutzt. Er hatte als Studierender immer wieder nach Geld verlangt und meine Recherche ergab, dass die Summe die meine Partnerin ihm überweist dort dem Gehalt eines Uniprofessors entspricht. Und da habe ich die Frage aufgeworfen, warum ein Studierender denn so viel Geld wie sein Prof benötigt. Vielleicht kamen die Bedenken daher.

x 2 #47


A


Nach enttarnter Lüge eine weitere Chance gewähren ?

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Heffalump
Ich würde mit ihr noch mal reden, weniger im Team Vorwurf, mehr im Team Verständnis. Auch das Datum ansprechen.
Aber nichts vorwerfen, bitte.
ich kenne weder dich noch sie, aber verschiedene Herkunft, Kultur, prägt.
Kindliche Traumata können im Erwachsenen Leben großen Schaden anrichten.
Und wenn du trotzdem zu der Entscheidung gelangst, das du dich trennen willst, dann hast du wenigstens ihr die Gelegenheit gegeben, das du kein schlechterer Mann bist, als ihre Landsmänner

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Stella31
Zitat von Akelei76:
Ihr schenkt euch beide nichts. Meint: ihr verschleiert beide Dinge und kommuniziert nicht.

Was genau hat er denn falsch gemacht?

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W
@Ella Was aus ihrem Ex-Mann geworden ist, weiss ich nicht. Sie sagte er sei gewalttätig gewesen und sie habe deshalb keinen Kontakt mehr.

x 1 #50


Clumsy
Moin!

Ich finde das auch mehr als schwierig. Und ich hätte zumindest große Bedenken.

Mal aufdröseln:
Die Unwahrheit bezog sich auf den Verwendungszweck. Sie hatte sicherlich Gründe (Erfahrungen?), so vorzugehen. Trotzdem bleibt es in der Sache falsch und ist moralisch zumindest bedenklich. Und ich denke, wie man damit umgeht, ist auch den eigenen Erfahrungen geschuldet. Oder auch prinzipiellen Werten.

Wie würde ich damit umgehen?
Ich war mal mit jemandem zusammen, der mich von Beginn an so belogen hat, dass ich am Ende nicht einmal mehr wusste, ob er mir überhaupt die Wahrheit über seinen Namen gesagt hat. Das kann man schon als pathologisch bezeichnen, was da gelaufen ist.

Deshalb bin ich selbst inzwischen auch echt empfindsam geworden, was das Thema Wahrheit angeht. Ehrlichkeit ist aber auch einer meiner Werte.

In Deinem Fall sehe ich allerdings dann doch eine nachvollziehbare, vielleicht auch verzeihbare Abweichung von der Wahrheit, im Kern bleibt die Sache (Geld leihen für eine OP) aber richtig. Ich denke, ich würde mich zumindest eingehender mit ihr darüber austauschen wollen, weshalb sie nicht gleich die Wahrheit gesagt hat. Wenn dann Geschichten erzählt würden, dass sie ihrem Sohn die vielleicht enorm wichtige OP ermöglichen wollte und Ablehnung befürchtete, würde das für mich nicht unbedingt bedeuten, dass sie grundlegend unehrlich ist.

Mit meinem Vertrauen würde es dennoch etwas machen.

Vermutlich könnte ich das verzeihen, ja. Denn in der Sache finde ich es nicht so schlimm wie andere Dinge, die ich schon gehört und geglaubt habe. Aber ich bräuchte sicher Zeit und Sicherheit darüber, dass dieser Mensch ansonsten vertrauenswürdig und ehrlich ist.

x 4 #51


A
Zitat von wkg14193:
Ich liebte sie und fühlte mich bis zu dem Ereignis geliebt. Ja, sie arbeitet und verdient dank Nacht- und Wochenendarbeit einigermassen ok.

Du kennst sie, im Gegensatz zu uns allen hier: Traust du ihr zu dass das System hatte und haben wird?

Ich würde, nachdem was ich hier lese, mich nicht gleich beim ersten Thema trennen. Wenn du ihr aber nicht vertraust, dann zieh auch nicht zusammen oder trenne dich.

Wichtig finde ich, dass du ihr genau sagst, was du hier geschrieben hast. Mach auch du den Mund auf.

x 1 #52


A
Zitat von Stella31:
Was genau hat er denn falsch gemacht?

Er hat den Mund ebenfalls lange Zeit nicht aufgemacht und hat sein Misstrauen lange Zeit in sich kultiviert. Das halte ich für einen Fehler. Ja.

x 1 #53


FrauDrachin
Lieber @wkg14193 ,

klar hat man bei solchen Konstellationen immer im Hinterkopf, ob der andere nur mit einem zusammen ist, wegen Geld, Aufenthaltserlaubnis usw.
Und in genau diese Kerbe schlägt die Lüge halt. Deshalb kann ich schon sehr gut verstehen, dass das Vertrauen stark angeknackst ist.

Andererseits kann ich aber die Umstände der Lüge schon irgendwie verstehen. Je nach dem wie lebenswichtig die Operation vielleicht war. Ich sage damit nicht, dass es richtig war, zu lügen, aber wie gesagt, irgendwie auch verständlich.
Vielleicht wäre ja eine andere Richtung, aus der du dich der Sache nähern könntest: Warum hat sie dir wohl nicht genug vertraut, um dir von vornherein die Wahrheit zu sagen?
Du sagst, sie weiß eigentlich wie "wir deutschen" ticken, weißt du auch, wie "die afrikanerinnen" ticken?

Unterm Strich würde ich vorschlagen, dass ihr wirklich versucht, dem gemeinsam auf den Grund zu gehen. In welchen Zwängen sie steckt und sich vielleicht in dem Augenblick gesehen hat, warum das für dich keine Kleinigkeit ist, und nicht "egal" wofür genau das Geld dann ausgegeben wird, warum dieser Vorfall in einer Beziehung mit so großem Unterschied in finanzieller Leistungsfähigkeit und mit so verschiedenen kulturellen Hintergründen so besonders schwierig ist usw.

Ihr seid halt auch nicht erst seit kurzem zusammen, deshalb finde ich schon, dass es fair wäre, dem ganzen wirklich auf den Grund zu gehen.

x 3 #54


S
@wkg14193
Das erklärt für mich diese Lüge und auch dass Mütter alles für ihre Kinder tuen. Aber es rechtfertigt für mich nicht, seinen Partner so durchdacht zu belügen. Denn in einer Partnerschaft ist Vertrauen neben anderen Dingen das wichtigste. Ich weiß nicht, wie das Vertrauen wieder hergestellt werden kann. Vielleicht hast du Erinnerungen, die dir dabei helfen. Es wird Zeit brauchen, weil das Vertrauen wieder neu aufgebaut werden müsste. Wie stellt sich das denn deine Partnerin vor?

x 1 #55


A
Zitat von FrauDrachin:
Du sagst, sie weiß eigentlich wie "wir deutschen" ticken, weißt du auch, wie "die afrikanerinnen" ticken?

Verzeih mir bitte, ich meine nicht dich damit: aber diese Aussage ist so lächerlich.

Es gibt 82 Millionen Deutschen und die ticken alle gleich? Und übrigens: Afrika ist ein Kontinent und kein Land.

#56


FrauDrachin
Zitat von Akelei76:
Verzeih mir bitte, ich meine nicht dich damit: aber diese Aussage ist so lächerlich.

Vielen lieben Dank für die Belehrung.
Vielleicht könntest du dir aber auch die Mühe machen, zu überlegen, was ich damit meine.
Und wenn du vernünftig lesen würdest, hättest du bemerkt, dass die Aussage: "Sie sollte wissen, wie Deutsche ticken" ein Zitat vom TE war.
Und damit auf grundverschiedene Prägungen und einen grundverschiedenen Erfahrungshintergrund hinzuweisen, halte ich für sehr sinnvoll. Verständnis für das anderssein des Partners ist ja keine Einbahnstraße in interkulturellen Partnerschaften.

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W
@Akelei76 Es war im Nachhinein gesehen ein Fehler, keine Frage ! Das gebe ich gerne zu. Daher kam es weil für mich nichts peinlicher ist, als jemanden zu Unrecht zu verdächtigen. Ich hätte mich sehr geschämt, wenn sich alles als richtig herausgestellt hätte.
Ich habe ihr gesagt, das ich ihr verzeihe und keine Vorwürfe mache und dass ich weiterhin bereit bin ihr zu helfen, um ihre aktuellen Probleme zu überbrücken.
Aber das Vertrauen ist futsch und die Beziehung weiterführen sehe ich sehr kritisch.

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Stella31
Zitat von Akelei76:
Er hat den Mund ebenfalls lange Zeit nicht aufgemacht und hat sein Misstrauen lange Zeit in sich kultiviert. Das halte ich für einen Fehler. Ja.

Sehe ich aus seinen Aussagen nicht.
Er hat ihr Geld geliehen und dann herausgefunden, dass sie es nicht dafür nutzt, was sie ihm gesagt hat.
Dann hat er sie angesprochen.
Also das ist ja wohl absolut nicht "sich gegenseitig nichts schenken"

x 1 #59


S
Zitat von wkg14193:
Daher kam es weil für mich nichts peinlicher ist, als jemanden zu Unrecht zu verdächtigen. Ich hätte mich sehr geschämt, wenn sich alles als richtig herausgestellt hätte.

Sie hatte Angst, sich ehrlich zu zeigen und auch du hattest Angst, dich ehrlich zu zeigen.

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A


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