@Tom79
Du bis ja echt eine Marke! Wenn jemand was schreibt, was mal Dich und nicht sie betrifft, kommen kurze Kommentare wie: besten Dank auch! Bin am Ball. Punkt Punkt Punkt. Und dann wieder ausführlich SIE SIE SIE
Ich lass euch beide mal weiter unter 4 rosaroten Äuglein reden und halte mich da raus

Sonst wird der Impuls zu stark, euch zu schütteln.
@SamTyler
Zitat:Deine Signatur "Wer glaubt wird sehen" sagt doch so viel aus... Wenn man nicht glauben kann, wird man auch nicht sehen. Wieso sollte man nicht daran glauben, dass auch BL dazu fähig sind, Verbindungen führen zu können? Nicht immer alles ein Theaterstück ist, sondern vieles auch echt ist? Omnia quod nobis habere quod nunc Das habe ich über Borderline gelernt und das sagt doch auch sehr viel aus, oder nicht?
das meine ich wirklich nicht herablassend: Du scheinst mir ein wahrer Kindskopf zu sein!
Alsoooo zum einen glaube ich durchaus, dass auch psychisch sehr kranke Menschen gesunden - und lernen können Beziehungen zu führen. Nur ist es bedauerlicherweise so, dass kaum etwas so wunderbar den "Kranken" (oder vielleicht auch einfach nur nicht Liebenden) vom Heilen abhält wie Mitspieler, die selbst nicht lieben, sondern ebenfalls in alten Mustern leben, die sie genau so am anderen abarbeiten, wie der (vermeintlich oder real) ungerechtere, krankere, destruktivere...der beiden Involvierten

Du kannst einem schwer Leidenden Menschen nicht helfen, wenn du ihn so sehr brauchst, dass du meinst zu krepieren, wenn er dich verlässt.
Ich halte es für fatal, wenn derjenige, der einen retten will, einen um`s verrecken braucht. Das ist keine Liebe, sondern Abhängigkeit. Liebe heilt tatsächlich, sieht aber anders aus und beschränkt sich übrigens nicht auf romantische Tunnelblickbeziehungen
Zudem meine ich bei euch beiden keine Selbstliebe, ja kaum Selbstinteresse!

zu erkennen. Ihr wollt den anderen aber durch eure Liebe heilen? vielleicht eher ein Selbstheilungsversuch? Oder der Glaube, dass Selbstaufopferung etwas mit Liebe zu tun hätte. Wenn der andere davon auch erstmal profitieren mag weil sowas wie Su chtgefühle befriedigt werden, so bringt es ihn aber auch nicht weiter. Das kranke System wird vielmehr aufrecht erhalten.
Ich hab`s früher als ziemlich verrückte junge Frau selbst erlebt. Ich zog junge Männer an, die genau so einen an der Waffel hatten, jetzt mal egal, wer wann in welcher Rolle war. Erst als ich einen gesunden Mann kennenlernte, der innerlich einfach nicht in Resonanz mit meinem Wahnsinn ging, lernte ich langsam, was Beziehung bedeutet. Es war, als würde alles, was irre in mir ist, bei ihm einfach ins Leere laufen. Klar regte es mich damals auf, aber besseres hätte man mir nicht gönnen können
Und natürlich entwickelte ich mich keineswegs nur durch diesen Mann. Ich habe sehr viel für mich getan. Und war übrigens auch seeehr lange allein, ohne mich in Kämpfen mit Männern abreagieren zu können.
Kann ich nur empfehlen. Mal locker 2 Jahre ohne jeden Flirt. Wenn man dann sieht, dass es einem dreckig geht und man niemandem die Verantwortung dafür geben kann (eigtl ging`s mir supi dupi und dann lernte ich sie/ihn kennen. . .), dann dämmert`s einem langsam
Zudem wurde es auch hier mehrfach gesagt: andere kann man nicht ändern, aber sich selbst. Heißt, mein Zitat ist mit Sicherheit nicht so gemeint: glaube daran, dass Du einen anderen Menschen verändern kannst, damit Du selbst eeendlich siehst, dass dein eigener Traum, bzw die Erlösung von Kindheitsverletzungen wahr wird
Und jaaaa, durchaus glaube ich, dass diese hier geschilderten Liebesdramen-und Dialoge tief empfunden werden. Ich habe damals auch geglaubt, dass es sich um Liebe handeln muss, wenn ich wegen einem Mann meine Wohnung zerpflückte oder kein Interesse mehr am Leben hatte
