Zitat von Doktorfix: Ich spiele das Spiel nicht groß mehr mit.
Sehr gut!
Ein ganz wichtiger Schlüssel, Dich ihrem Gift zu entziehen und überhaupt erst wieder die Energie zu haben, Dich für Dich selbst einzusetzen.
Zitat von Doktorfix: und dann geb ich mir wieder mehr mühe. und irgendwann ist dann nichts mehr wirklich von mir da
Ich glaube, Du hast in dem Absatz den größten Schmerz in dieser Dynamik noch gar nicht genannt. Denn der ist: und dann geb ich mir Mühe und mache und tue wie geheißen und wie gewünscht und werde am Ende doch nicht geliebt und darf nirgendwo zu Hause sein.
Das ist das, was Du als Kind schon nicht verstanden hast und was seitdem wie ein Schuß ins Herz schmerzt und was Du durch aussuchen dieser kalten Frauen und durch Arbeiten für sie immer wieder versuchst aufzulösen. Und es geht einfach nicht. Nicht, weil Du nicht gut genug bist. Sondern weil diese Frauen durch eigene Probleme (Depression, Borderline, erlernte Empathielosigkeit) gar nicht lieben können. Niemanden. Nicht nur Dich nicht. Sondern immer den nicht, der darauf angewiesen ist. Sie hassen sogar die Person, die auf ihre Liebe wartet, die sie nicht geben können.
Und diesen Struggle erlebst Du als "doch irgendwie Liebe".
Und der Weg ist eigentlich immer der gleiche: Du wirst Dich selbst lieben müssen, damit Du weißt, wie sich Liebe anfühlt. Dann kannst Du es auch bei anderen erkennen und Dich von den richtigen Menschen lieben lassen. Und dann sind Leistung für andere und Geliebtwerden entkoppelt und Dein Muster aufgelöst.
Aber dafür wird es eben auch nötig sein, dass Du Dich selbst liebst, ohne irgendeine Leistung von Dir selbst zu erwarten. Sich selbst lieb zu haben, auch wenn man nichts vorzuweisen hat, den Tag nicht produktiv verbracht hat, ist die große Kunst.
Alles davor ist nur Kompensation für den Schmerz, den Du von klein auf mit Dir rumträgst.