Zitat von Goldy:Dionysos,
mindestens 3 Userinnen haben dir jetzt klipp und klar gesagt, dass du abhängig von deiner Freundin bist.
Was sagst du dazu?
Ich weiß das ja... das habe ich ja schon oft genug gesagt, deshalb Antidepressiva, Psychiater und bald (hoffentlich) psychologische Therapie. Ich gestehe mir das - wohl aufgrund der Vorkommnisse in diesem Jahr - selbst ein!
Nur ändert das nichts an meiner Lage, denn "in den Wind schießen" werde ich sie nicht.
Ich rechne halt jederzeit mit allem, aber gebe sie nicht auf.
Ihr vergesst immer, dass auch sie in einer Schei$$lage ist und sich gerade befreien will, um eben für mich "frei" zu sein - das sagt sie ja nicht einfach so dahin. Und sie redet ganz offen davon, dass ihr "Lebensplan Ehe" nach 23 Jahren gescheitert ist und sie sich die Schuld dafür gibt, es rational aber selbst nicht versteht warum, denn eine Weiterführung der Ehe war durch die vielen Streitereien unmöglich. Sie will durch die Therapie ergründen, warum sie sich so verantwortlich für das Scheitern fühlt.
Ich bin mir meiner psychischen Schieflage bewusst! Ich versuche, damit umzugehen, so gut es geht.
Aber warum seht ihr alles so derart negativ? Das Pendel könnte ja genauso gut in meine Richtung umschlagen oder schließt ihr das komplett aus?
Warum kann diese Beziehung denn nicht eine Chance haben, wenn wir diese Krise gemeinsam meistern?
Klar ist, wenn es bis Weihnachten nicht deutlich anders wird, dann werde ich mir wohl oder übel was einfallen lassen müssen.
Es ist eine Mischung aus bedingungsloser Liebe und Trennungsschmerz - alles sehr toxisch, ich weiß.
Aber im Moment für mich alternativlos - und auch wenn ich versuche, mich gegen meinen seelischen Schmerz zu wappnen, so bleibe ich verhalten optimistisch.