Liebe Simply, jetzt wird es gerade ein bisschen arg theoretisch, oder?

Ich habe ja auch gemerkt, dass die jetzige Beziehung, über ein knappes Jahr, trotz vieler schöner Momente, nicht gepasst hat, auf die Dauer. Früher habe ich mich nie getrennt in Beziehungen, ich war immer derjenige, der verlassen wurde, in den wirklich wichtigen Zweierbeziehungen, die ich hatte. Jetzt war es so, dass meine Freundin es mir überlassen hatte und es nochmal versuchen wollte, und ich habe es sofort und unwiderruflich beendet.
Insofern war das ja schon eine "Ballast-"-Trennung, was nicht bedeutet soll, dass meine Freundin, vor der ich nach wie vor großen Respekt hat, sich auf Ballast reduziert. Aber in gewisser Hinsicht war es von mir aus so.
Ansonsten könnte ich auch viel schreiben zu dem Thema Glück und deren Flüchtigkeit, dessen Charakter mir wohl bewusst ist.
Aber bitte, ich möchte selbst für mich entscheiden, wie ich leben möchte, und ich weiß, dass ein Einrichten als Single und ein bewusstes Allein-Sein nicht dass ist, was ich für mich wähle. Nicht auf Dauer, nur für den Moment, und mehr der Not gehorchend, die diese schweren Zeiten nun einmal mit sich bringen.
Also, die Trennung von Ballast, das ist jetzt vielleicht wirklich mein Thema, simply, das nehme ich an!
Ich bin schon dabei, ich habe mich davon verabschiedet, in meinem Job karrieremäßig weiter zu kommen und arbeite entspannt.
Ich werde auch meine Personalratstätigkeit in der kommenden Legislaturperiode ab Juni nach vielen Jahren beenden. Ich habe mich von meinem zweiten Musikprojekt, der Band, getrennt, weil es für mich unter dem Strich mehr Belastung als Freude gebracht hat und konzentriere mich auf mein Duo.
Ich habe für mich allein ein Schreibprojekt wieder initiiert, für das ich Oasen des Alleinseins brauche und auch finde.
Aber ich mag nicht auf Dauer als Single leben. Nein. Meine bewusste Entscheidung in voller Verantwortung mir selbst gegenüber.
Vielleicht verstehe ich Dich aber auch nur falsch.....