kuddel7591
Gast
den Nagel hast du voll getroffen - und nicht mal zum Leidwesen der TE, sondern Tatsachen
vor Augen geführt, die die 2. Seite der Medaille (Affäre) aufzeigen, die aber meist nicht in Erwägung
gezogen wird.
Und ja... Die TE hat sich willentlich und wissentlich auf etwas eingelassen - und von "geschlittert"
zu reden, halte ich für ein Alibi. Es ist "passiert"? Spätestens nach dem "passiert sein" verlief alles AUCH billigend in Kauf nehmend, sich an der Affäre aktiv beteiligt zu haben. KEIN einziger AP (Affärenpartner) ist passiv, kein AP lässt eine Affäre über sich ergehen - auch nicht die TE.
Und ja, du hast Recht indem du sagst, dass es keine Legitimation für Affären gibt, wenn es bei
Verheirateten zu Hause nicht mehr läuft....egal aus welchem Grund "nichts mehr geht"! Die Zeit
in Affären zu investieren, wäre sinnvoller in der eigenen Partnerschaft angewandt. Was mit dem
AP besprochen wird.... kann das nicht mit dem eigenen EP auch besprochen werden? Wenn das
nicht (mehr) möglich ist - warum nicht gleich zur Tat schreiten.... Scheidung!?
Mit einem AP erst "auszuprobieren"? Sorgen loswerden? Bestätigung/Anerkennung/Zuneigung abholen? Kritischem zu Hause regelrecht auszuweichen? Und nein.... persönlich "Kritisches" geht
in einer Affäre nicht....dann wäre eine Affäre sofort beendet! Macken beim AP zu kritisieren - ein
NO GO. Fehler beim AP anzumerken - ein NO GO. "Affäre" ist anders....da darf nicht sein, was in
einer Lebensgemeinschaft zum Pflichtprogramm gehört - Kritisches anzusprechen den Partner betreffend. Und "Affäre" ist irgendwie auch bequem - beide AP erfüllen einander etwas, was der
Andere begehrt, was ihm fehlt - Zuneigung, Anerkennung, "Geborgenheit"....allerdings werden
Werte mit Füßen getreten - Ehrlichkeit, Wahrheit, Vertrauen, weil diese Werte mehr als eingeschränkt vorhanden sind.
Zitat.
Zitat:Wenn Du klare Verhältnisse willst, dann sorge Du auch dafür und warte nicht, dass er sich bewegt. Das wird er erst (wenn es ihm ernst ist), wenn Du Dir zu Schade dafür bist am Betrug mitzuwirken.
Dass die TE bereits aktiv am Betrug des Mannes an seiner Frau beteiligt war, kann sie nur noch
"begrenzen"...durch Rückzug, bis der Mann tatsächlich geschieden ist. "Pistole auf die Brust" - mit dem Hopp-oder-Topp-Risiko.....alles zu bekommen, oder alles (den Mann) zu verlieren. Nein...von Ehrgefühl will ich nicht reden - eher von Selbstwert sich selbst gegenüber von an Affären aktiv Beteiligten, denn es bleibt etwas zurück - Verletzung/Enttäuschung an den Menschen, die nichts-ahnend sind und ggf. vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Entzug von Vertrauen durch Betrug... das schwingt mit....und die TE beteiligt sich auch daran.
. Schrecklich, was Affären an Leid anrichten.