Zitat von Leonie17:Vielen lieben Dank Salamander!
Na ja er macht mir Vorwürfe dass ich nicht abgetrieben habe, dass ich ihn da jetzt mit reinziehe und voll egoistisch bin...
Zuerst sagte er dass ich ihn mit der Schwangerschaft anlüge und hat mir nur durch Arztattest und mutterpass geglaubt...
Dann dass er die Verantwortung nicht übernehmen kann (weil er es ja für sein Leben auch nicht kann). Jetzt will er dass ich in eine Wohnung in der Nähe zu ihm ziehe, damit er für das Kind Dasein kann. Ich fragte ihn wie er sich das vorstellt, schließlich muss ich ja später wieder zur Arbeit. Wir wohnen nicht in der Nähe.
Und all das schlägt mir wahnsinnig aufs Gemüt .
Wieso geht es nicht dass man sich langsam wieder annähernd um eine vertrauensbasis zu bekommen?
Meine Mutter meinte dass es bei dir ihm auch verletzter Stolz ist. Er sagt er kann mir nicht vergeben (was auch immer er mir zu vergeben hat).
Ich sehe in dem was er sagt eine völlig normale Reaktion, ja es gibt Menschen die haben Stolz, hört sich ja fast an, als sei das was schlechtes.
Naja und wie ich schon sagte, einen Mann außerhalb der eigentlichen Lebensplanung zum Vater zu machen, ihn abzuservieren und sich dann als Opfer zu sehen spricht ja Bände. Eigentlich ein Zeichen, dass du null Empathie für seine Situation hast und wie ein Kind darauf beharrst das er dir zur Verfügung zu stehen hat.
Nur weil man ein Kind mit jemandem gezeugt hat, und es dann auch gegen den Willen des anderen bekommt, verpflichtet den nicht dir zu vertrauen, wie ginge das, dies ist doch ein extremer Vertrauensbruch. ( Sorry, ich kann das blabla von aber er hätte ja verhüten können NICHT mehr hören)
Er will dir nicht mehr vertrauen weil man dir nicht vertrauen kann.. so einfach ist das. Irgendwie komisch, dass du in einem Therapeutenhaushalt groß geworden bist und kaum über soziale Kompetenz verfügst.
Lass ihn in Ruhe, er hat ein Recht auf seine Meinung und er ist frei zu entscheiden wieviel Umgang er mit dir oder dem Kind haben will. Er schuldet dir absolut nichts!