Zitat von Tin_: Mein erster Impuls: schlechtes Gefühl geben, damit man es nicht wiederholt - also die Tat, die dazu führte. Was allerdings rational gesehen eher Unfug ist, denn ich werde zwangsläufig wiederholen müssen.
https://www.psychologie.uzh.ch/de/berei...chuld.html Hier wird Schuld als (automatische) Re-aktion auf die Verärgerung eines anderen beschrieben. Ist sicher alles ein bissl arg eindimensional, aber nun ja, wenn ich jemanden verärgere, fühle ich mich eben schuldig, das macht schon Sinn, weil es ja zunächst zu einer Überprüfung der Situation führt, habe ich mich wirklich korrekt verhalten, und falls nicht es zur Wiedergutmachung beitragen kann.
Wenn Du also Schuld die Aufgabe der Überprüferin zuweist, dann ist ja genau das passiert, was Schuld will. Du hast Dir noch mal Gedanken gemacht, ob du die Situation besser oder weniger schmerzhaft hättest lösen können und bist dann zur Antwort "nein" gelangt.
Der Rest ist dann die unschöne und nervige Nummer, Umgang mit den eigenen negativen Gefühlen finden, wobei es ja abgemildert ist, weil die Schuld ihrer Aufgabe ja nachgekommen ist.
Also "danke" liebe Schuld für Deinen Hinweis, ich habe mich da noch mal überprüft, komme aber zu keinem anderen Ergebnis. Du kannst gerne noch eine Runde hier bleiben und Dich zu all den anderen Gefühlen setzen, hier ist ein Tee/Kaffee/B., aber Deine Aufgabe ist jetzt erfüllt.
Ich befürchte, daß ist Dir ein bißchen zu eso

, aber Du hast sicher schon Deine Werkzeuge mit Gefühlen einen gewissen Umgang zu finden und weißt ja auch, daß wir alle immer viele verschiedene gleichzeitig in uns tragen.
Und ich glaube übrigens, daß es mit den Körben leichter wird, weil Du die Situation dann schon kennst und Dein Ego auch weniger Chance hat in die Situation reinzugrätschen.
Für die Frau Flash drücke ich fix die Daumen.