Zitat von Tin_: Das weiss ich eben derzeit nicht. Es hat definitiv Vorteile. Aber schafft man wirkliche Bindung damit, wenn man seinen Alltag nicht teilt?
Kommt darauf an, wie der temporäre Alltag in der Paarzeit gestaltet wird.
Früher war ich so drauf, dass der Partner bei mir eher Gast war, sprich ich habe ihn eher bewirtet und um sein Wohl gekümmrt und mir selbst nen Couchpotato gezüchtet, überspitzt formuliert.
Heute bewegt mein Partner sich völlig frei in der Wohnung und bringt sich von selbst ein und ich lasse ihn bei Alltagskram.
Zitat von PuMa: Living apart together ist für mich ebenso das beste Konzept.
Für mich auch. Vorteil ist, wir leben nur 10km voneinander entfernt. Da ist der Aufwand des Pendelns gering.
Zitat von mitBauchweh: Ich könnte mir ein Zusammenleben nur mehr mit massiv viel Platz vorstellen. Übertrieben ausgedrückt: "Darling, wenn Du mich brauchst, ich bin im Westflügel”.
Zusammenleben auf 70qm, 3 Zimmer, wäre für mich auch nicht mehr vorstellbar in dieser Größenordnung.
Zitat von Tin_: Andererseits ist es ja auch ein künstliches Aufrechterhalten der Anziehung und ich glaube beispielsweise, dass das nicht gesund ist.
Wenn Beziehungsarbeit, Anziehung als künstlich empfunden wird, dann stimmt etwas nicht.
Sich verstellen um zu gefallen wird auf Dauer nix, aber sich zu bemühen und Aufmerksam zu sein, für sich selbst und den Partner! halte ich für sehr wichtig
Bin mir sicher, es kommt aus dem Herzen, egal was , wie und wo etwas für den Liebsten getan wird.
Zitat von mitBauchweh: . Man lebt zusammen für lange Zeit und irgendwann ist es nur mehr bequem, innen wie außen...
Bin da bei Tin, es gibt auch schöne und ansprechende Freizeitgammelklamotten.
Gammeloutfit bedeutet in meinen Augen nicht gleich automatisch Feinripp und Unterhose.
Ich halte es aber zumeist, dass ich in Straßenbekleidung zu Hause rumlaufe.
Und ich liebe es wenn er Jeans und gut sitzendes schwarzen Tshirt bei mir trägt. Sabbber.