Sunshine2022
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Mir geht es ähnlich wie dir, was die Gedanken angeht. Ich erkenne auch im Kennenlernen, das mir oft die Tiefgründigkeit fehlt. Das, nach meiner Wahrnehmung, alles sehr oberflächlich ist und eben „so nebenbei läuft.“
Ich glaube, oder ich bin mir sehr sicher, man muss sich selbst die Frage stellen: „Was möchte ich für meine Beziehungen“ egal ob romantisch oder freundschaftlich.
Und ich für meinen Teil möchte da tiefgehende Verbindungen die über das Wetter, S** oder die Arbeit hinausgehen. Das sind selbstverständlich alles auch Wichtige Themen, einen Menschen macht sich aber das aus was er fühlt. Seine Ängste, seine Sehnsüchte, seine Einstellung zum Leben, seine Werte etc.
Ja, da werden viele Begegnungen aussortiert. Ja, da ist man dann vermutlich länger Single oder hat für manche „zu hohe Ansprüche“. Ich habe mich lange mit allem auseinandergesetzt und tue es immer noch. Ich denke wichtig ist, dass man selbst weiß wer man ist und was man möchte. Und auch danach lebt und handelt. Dass man auf sein Bauchgefühl und seine Intuition hört.
Wenn dir das, was du gerade hast zu wenig ist, dann sprich es bei deinem Partner an. Schau wie er reagieren.
Vielleicht geht es ihm ja ähnlich und du weißt es gar nicht.
Sollte es sich anschließend für nicht ändern oder du machst dir immernoch so viele Gedanken, dann schau ob es das ist was du leben möchtest und ob es dich glücklich macht.
Und bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nichts werten. Kenne weder dich, noch deinen Partner. Aber wenn eins mehrfach Schmerzlich lernen durfte: das Gefühl täuscht einen nie. Und es gibt nicht „zu viel“ an Erwartungen. Nur manchmal richten wir die an die falschen Absender, ganz unbewusst.
Liebe Grüße
