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Partner hatte vor Beziehung Taschengeldsex

Blind-Meg
Zitat von Blindfisch:
Das Problem von "modernen" Frauen ist, daß sie nichts an den Tisch bringen, was Männer sich wünschen.

Das ist irgendwie witzig, das als Antwort zu lesen auf die These, dass Männer nicht das mitbringen, was Frauen sich wünschen. Schade dass du das ernst meinst.

• x 1 #136


Blind-Meg
Zitat von Sternenguckerin:
Wieso nicht? Ich habe es gerade getan, war dabei ehrlich und habe auch kein Problem damit.

Hab ich hier auch schon tausendfach getan. Und die Antwortmöglichkeitem darauf sind: keine Reaktion - unbequemen Gesprächen wird typisch männlich aus dem Weg gegangen, Gaslighting - eigentlich willst du doch was völlig anderes, gbst es nur nicht zu (zur Not wird noch "unbewusst" hinzugenommen) oder eine Variante von "du bist halt die Ausnahme, aber die meisten Frauen sind nunmal xyz"

• x 1 #137


A


Partner hatte vor Beziehung Taschengeldsex

x 3


M
Zitat von TheWizard97:
Sofort am Anfang fände ich es auch taktisch unklug, also z.B. beim ersten Date .

Das wäre mM nach einfach distanzlos.
"Hi, ich bin der Marius. Sonst kaufe ich eigentlich den Sex aber ich dachte jetzt probier ich mal was anderes" 😉
Nene, aber im Verlauf. Ich hoffe, ihr würdet häufiger miteinander sprechen um Euch kennenzulernen bevor es in die kiste geht oder offiziell eine Beziehung ist.

• x 1 #138


M
Zitat von TheWizard97:
Interessant, wie unterschiedlich ihr das seht^^

Das ist doch logisch. Die Frauen hier identifizieren sich naturgemäß eher mit Deiner künftigen Date Partnerin und sagen sich: an deren Stelle wüsste ich gerne die Wahrheit. Weil belogen werden will keiner. Und Infos zurückhalten zählt auch unter LÜge wenn sie relevant sind.
Die Männer identifizieren sich sicher eher mit Dir und sagen sich: warum ein Faß aufmachen wenn das nur Risiko bedeuten würde.

• x 3 #139


M
Zitat von Sternenguckerin:
Das stimmt ganz und gar nicht. Ich mag Männer sehr, die in ihrem Grundwesen freundlich, fürsorglich, warmherzig, zuverlässig und liebevoll sind. Ich mag nur Männer nicht, die gar nichts anderes als das sein können. Solche Männer sind nicht "friedlich", sie sind harmlos. Das heißt, der Mann sollte ...

Ich sehe das genauso und finde hier muss man differenzieren.

Ein Mensch (egal ob mann oder Frau) der nur der "alpha" also dominant sein kann wenn er Unterlegenheit wittert, ist am Ende des Tages feige und schwach.
Dazu zählt mM nach auch wenn Männer Frauen verachten und übervorteilen, auch und insbesondere wenn diese zB finanziell von ihnen durch Familiengründung abhängig sind! Oder im Job nach unten zu treten weil ich weiss es passiert mir nichts.

Starke Menschen dagegen schützen das Schwache und machen sich gerade für ihre Werte auch wenn ihr Gegenüber nicht unterlegen ist.

Ich hab zB einen Kollegen an meiner einen Arbeitsstelle: ein absolut freundlicher, friedlicher Mann. Ich hab in sieben Jahren noch nie erlebt dass er unsere Klienten (die ja in einer Abhängigkeitsposition sind) oder die v.a. weiblichen Teammitglieder abschätzig oder schlecht behandelt hätte.
Aber interessanterweise kommt es in den Teamsitzungen regelmässig vor, dass er sich gegen den Widerstand der Leitung (ein klassisches alpha Babybommer Männchen 😂 ) für seine Überzeugungen stark macht, wenn er der Meinung ist, jemand wird schlecht behandelt. OBWOHL er in der Hierarchie drunter steht und die Leitung ihn dann angreift. Aber das ist ihm egal. Er sagt trotzdem was er denkt. DAS finde ich SUPER männlich. Oder wenn man das Mann Frau Ding weglässt: einfach toll und menschlich.

Und dass "Frauen nicht was an den Tisch bringen"...ja mein Gott...das ist wieder diese Geschäftsdenke. Natürlich sind Beziehungen AUCH transaktional. Aber wenn das Fundament nicht Wohlwollen, Fairness und Augenhöhe ist, innerhalb dessen dann angemessen verhandelt werden kann, wer was beisteuert, während man sowohl die eigenen Interessen als auch die des Gegenübers (!) im Blick behält, dann kann man es gleich lassen, finde ich.
Ist wahrscheinlich den Dating Apps geschuldet dass alle nur noch davon reden, was sie für Forderungen haben. Wie wäre es stattdessen mit Sympathie, Menschlichkeit und Respekt, überlegen was ICH SELBST dem anderen gutes tun kann im Sinne meiner Stärken und dann schauen wohin die Reise geht?
Menschen sind doch Menschen und keine Bedürfniserfüllmaschine. Aber dann rumheulen wenn man selbst wie Spielzeug objektiziert wird. Und ich rede hier von Männer und Frauen gleichermassen.
Wenn ich nicht benutzt werden will, sollte ich auch selbst Menschen im Beziehungskontext nicht aussschliesslich nach ihrem Nutzen für mich beurteilen! Sonst messe ich mit zweierlei Maß.

• x 1 #140


ElGatoRojo
Zitat von merretich:
Wenn ich nicht benutzt werden will, sollte ich auch selbst Menschen im Beziehungskontext nicht aussschliesslich nach ihrem Nutzen für mich beurteilen! Sonst messe ich mit zweierlei Maß.

Sicherlich - hört sich in der Theorie ja gut an. Abner was man hier von manchen Frauen so liest -- da fragt man sich in der Tat manchmal: Bietet sie sooo viel, dass sie sich diese Forderungen trauen kann?

• x 1 #141


M
Zitat von ElGatoRojo:
Sicherlich - hört sich in der Theorie ja gut an. Abner was man hier von manchen Frauen so liest -- da fragt man sich in der Tat manchmal: Bietet sie sooo viel, dass sie sich diese Forderungen trauen kann?

Ich denke einfach dass Frauen die letzten Jahrhunderte systematisch trainiert wurden, sich eher dem Mann anzupassen als umgekehrt. D.h. selbst auf Freizeit, Hobbies, vielleicht auch auf Karriere, Geld, Status, Unabhängigkeit und Rente zu verzichten, zuliebe von Beziehung und Familie/Kindern.
Der "Deal" war halt, dass der Mann sie dafür finanziert.

Und dieser Deal wurde gekündigt. Die meisten Frauen zumindest meiner Generation haben ihr eigenes Geld.
Ich hab noch nie einen Mann für Geld gehabt oder gebraucht und könnte sogar mit meinem Teilzeit Gehalt ein Kind alleine finanzieren und versorgen.

Und TROTZDEM sind viele Frauen noch gewohnt angepasst und stellen ihre Interesen oft zugunsten des Mannes zurück. Oft auch ohne dass der Mann danach fragt. War halt Jahrhundert so.
Und dann entwickelt sich Groll, wenn nicht dasselbe zurück kommt. Was auch verständlich ist.

Ich vermute das dauert halt noch paar Jahre. Frauen dürfen hier lernen, einfach ihre eigenen Interessen an erste Stelle zu setzen (heisst ja nicht jemanden zu übervorteilen oder auszunutzen) während Männer sich tatsächlich die Frage stellen dürfen, was sie geben möchten, wenn man das Geld weglässt.
Dinge wie praktische Unterstützung? Pflege? Empathie? Fairness. Füreinander Kochen, Sorgen, sich austauschen und bei Problemen hinter dem anderen stehen. Dem anderen wirklich zuhören und seine Perspektive respektieren statt abwerten?! Eigentlich wie in einer Freundschaft. Da ist man ja auch nicht voneinander existell abhängig aber man tut dem anderen Gutes weil man ihn mag und ein gutes Team ist.
Und am Ende des Tages sollte es halbwegs ausgeglichen sein.
Ich denke hier müssen wir halt umdenken und der Frust ist aktuell gross, weil das alte nicht mehr funktioniert.
Frauen wollen Männer nicht mehr bedienen gegen Geld sondern selbst auch umsorgt werden d.h. das was sie geben auch mal zurückbekommen. Weil Geld haben die meisten inzwischen selbst.
Und ehrlich gesagt finde ich es auch für Männer menschlich einfach total traurig, wenn sie sich selbst reduzieren auf: "ich biete Status und Geld und bekomme dafür Sex und ne Frau die mich umsorgt". Da fällt viel menschliches weg und bleibt auf beiden Seiten unterentwickelt.

• x 2 #142


Brennessl
Zitat von TheWizard97:
Ich würde es ja erzählen wollen, aber erst nachdem ich genug Vertrauen zu ihr gefasst habe


aber warum? oder besser, warum glaubst du, dass du es erzählen wollen würdest?

meinst du es würde dich belasten wenn du nicht damit rausrückst?

oder denkst du so weil viele hier meinen es wäre unfair der partnerin gegenüber nix zu sagen? (was ich definitiv nicht so sehe)


ich habe meine freunde nie nach ihrem vorleben ausgefragt und ganz ehrlich, ich muss auch nicht alles wissen. mir war das immer sowas von egal, für mich zählt das jetzt und nicht das vorher.

natürlich kommt bei gesprächen das ein oder andere raus, aber dieses fragenkatalogartige abstecken im vorhinein finde ich sowas von abstrus.

ich mein der mensch hat ja auch ein bauchgefühl. und in die hose gehen kann auch immer alles.

dass ich mit vielen männern im bett war weiß mein partner z.b., aber dass ich einmal fremd gegangen bin nicht. für mich in ordnung so, auch weil ich weiß, dass mir das nicht mehr passieren wird. wozu also ausplaudern was abgehakt ist?

ich finde man darf seine kleinen geheimnisse haben.

• #143


NurBen
Zitat von merretich:
Ich denke einfach dass Frauen die letzten Jahrhunderte systematisch trainiert wurden, sich eher dem Mann anzupassen als umgekehrt. D.h. selbst auf Freizeit, Hobbies, vielleicht auch auf Karriere, Geld, Status, Unabhängigkeit und Rente zu verzichten, zuliebe von Beziehung und Familie/Kindern.
Der "Deal" war halt, dass der Mann sie dafür finanziert.

Das hängt doch vom Blickwinkel ab. Genauso könnte ich sagen
"Ich denke einfach dass Männer die letzten Jahrhunderte systematisch trainiert wurden als Versorger für Frau und Kinder herzuhalten. D.h. auf Freizeit, Hobbies und Zeit mit Kinder bzw. Familie zu verzichten um der Frau und die Kinder ein sorgloses Leben zu ermöglichen.

Zitat von merretich:
Und dieser Deal wurde gekündigt. Die meisten Frauen zumindest meiner Generation haben ihr eigenes Geld.
Ich hab noch nie einen Mann für Geld gehabt oder gebraucht und könnte sogar mit meinem Teilzeit Gehalt ein Kind alleine finanzieren und versorgen.

Finde ich interessant, denn trotz dieser Entwicklung würde der großteil der Frauen eben nicht die "Versorgerrolle" übernehmen. Der Großteil der Damen wird eben nicht sagen "ich verdiene genug, geh du doch in Teilzeit"

Zitat von merretich:
Und TROTZDEM sind viele Frauen noch gewohnt angepasst und stellen ihre Interesen oft zugunsten des Mannes zurück. Oft auch ohne dass der Mann danach fragt. War halt Jahrhundert so.

Eben nicht, der Großteil der Frauen entscheiden sich für die Kindererziehung, weil sie es wollen und gerne Mutter sind.
Die, die es nicht wollen, sitzen i.d.R. ganz schnell wieder im beruflichen Sattel.

• #144


Igelfisch
Zitat von Casey:
Schau zu, dass du mehr Dates hast. 😉 Nicht das du abstumpfst. Das kriegst du womöglich später schwer wieder beigebogen. Jetzt ...


Das ist ein ganz wichtiger Beitrag!

Ich habe eine Freundin, die geriet an einen Mann, der nach einer kurzen Beziehung mit 20 jahrelang keine Freundin hatte und in dieser Zeit regelmäßig in ein Borde.ll ging. Er hat das gleiche Programm, mit dem er vermutlich im P.u.f.f sein Ding durchgezogen hat, auch mit ihr durchgezogen. Er war nicht fähig zum Vorspiel, er hat sie nicht geküsst, er hat nur stumpf gerammelt und seinen Höhepunkt hinausgezögert. Als würde bei ihr auch nach Zeit abgerechnet.
Sie hatte ihn wirklich gern und hat versucht, ihm das klarzumachen dass Sex in einer Beziehung anders ist. Es ging nicht mehr rein bei ihm und sie hat es dann beendet.
Er war auch er Meinung, dass nix dabei wäre, Sex gegen Geld zu bekommen. War der Meinung dass jeder Mann das mal gemacht haben sollte. Er war auch nicht der Meinung, dass die Frauen Pro.s.t.ituierte waren und er ein Freier. Er sah sie als Anbieter einer Dienstleistung und sich selbst als Nutzer dessen. Wie bei Physiotherapeuten. Schönrederei in meinen Augen.

Bei allem was man macht ehrlich sein, auch zu sich selbst. Nur weil es verniedlicht als "Taschengeld" bezeichnet wird ändert sich nichts daran, was es ist: Pros.t.i.tution

• x 3 #145


M
Zitat von NurBen:
Das hängt doch vom Blickwinkel ab. Genauso könnte ich sagen "Ich denke einfach dass Männer die letzten Jahrhunderte systematisch trainiert wurden als Versorger für Frau und Kinder herzuhalten. D.h. auf Freizeit, Hobbies und Zeit mit Kinder bzw. Familie zu verzichten um der Frau und die Kinder ein sorgloses ...

Das stimmt ja auch dass Männer dahingehend "trainiert" wurden.
Rein faktisch.
Und ich finde das super traurig. Denn zum einen reduziert es den Mann auf den Geldesel.
Was in sich zum einen die Gefahr birgt, dass der Mann "draussen" über Leichen geht im
geschäftlichen Bereich um andere auszubeuten um mit der Kohle dann möglichst das Beste
oder viele Weibchen anzulocken.
Zum anderen hat es aus Mann Frau Beziehungen letztlich Arbeitgeber (Mann)-Arbeitnehmer (Frau)
Beziehungen gemacht. Nur in der Regel ohne Rente im Alter, freie Wochenenden, Gehaltssteigerungen
und einen Lebenslauf, der der Frau anschliessend finanzielle Optionen sichert 😉

Meine Grossmutter ist noch daran krepiert. Mein Grossvater hatte als MdB Geld wie Heu, sie hatte drei Kinder und keine Ausbildung. Er hat sie nicht nur mit zeitweise Frauen im zweistelligen Anzahlbereich betrogen, sondern sie noch bis kurz vor ihrem Tod an Krebs so blutig geschlagen dass mein Onkel dazwischen gehen musste damit sie nicht stirbt. Nicht zu sprechen davon dass er den Geldhahn beliebig auf und zu gedreht hat um meine Grossmutter gefügig zu halten. Und all das war damals keine Ausnahme!

D.h. eine sehr klare Sache die meine Mutter mir dann folgerichtig vermittelt hat war: investiere in Dich, nicht in einen Mann. Daher sind mir solche Sachen auch nie passiert und dafür bin ich ihr sehr dankbar, obwohl es eine schwierige Mutter war, und ich wusste immer ich kann Beziehung verlassen ob mit oder ohne Kind.

Solange jede vier Minuten in D. ein Mann seine Frau schlägt, jede Stunde ein Mann in D. eine Frau oder ein Kind vergewaltigt und alle ein bis zwei Tage ein Mann seine Frau oder Ex tötet (ja, ich weiss, unangenehme FAKTEN) ist es auch besser, dass Frauen finanziell autonom sind, um bei Missbrauch egal welcher Art gehen zu können.
Aus Sicherheitsgründen.

Also warum möchte man dann einen Mann oder besser was möchte man von ihm?
Ich behaupte Menschlichkeit. Fairness. Gegenseitigkeit. Gewaltfreiheit. Echtes Interesse. Teamgeist.
Und das sind keine übertriebenen Forderungen! Es fühlt sich allerdings sicher ungewohnt an, da lange Zeit Beziehungen ein gegenseitiges Sich benutzen waren. Und solange die Männer Kohle heimgebracht haben, ihr Charakter zweitrangig war. Der ist jetzt aber erstrangig für die meisten Frauen!
Es gibt kein Recht auf Sex für keinen Mann. Ebenso wenig hat eine Frau Recht auf sein Geld.
Aber man kann sich oder dem anderen was schenken weil man ihn oder sie für wertvoll hält und Wohlwollen hat.

Und ja, ich würde mir viel mehr Männer in Teilzeit wünschen! Aber viele haben nicht den Mut dazu.
Sogar bei der Elternzeit kenne ich fast nur Männer die "pro forma" ihre zwei Monate nehmen und ja nicht mehr und ja nicht reduzieren aus Angst, sonst als "Weichei" oder nicht leistungsstark im Unternehmen zu gelten. Aber ab einem gewissen Punkt auch hier muss ich überlegen, was mir wichtig ist.

Und der Staat hat auch kein Interesse daran, weil für ihn läuft es toll: Wo früher ein Gehalt versteuert wurde, sind es jetzt zwei. Und Mann und Frau schlagen sich um die restliche unbezahlte Arbeit die Köpfe ein. Läuft.

Dabei rein ökonomisch müsste es reichen wenn Mann und Frau je 60% arbeiten und den Rest fair aufteilen. Wären 120% Gehalt für ein Paar oder Familie. Früher gabs nur 100%.
Der Kapitalismus ist nicht an Frieden und Kooperation zwischen den Geschlechtern interessiert.
Sondern daran auf Kosten vieler den Reichtum weniger zu vermehren.
Und das müssen die Frauen und Männer erstmal verstehen.

• x 3 #146


ElGatoRojo
Zitat von merretich:
Und der Staat hat auch kein Interesse daran, weil für ihn läuft es toll: Wo früher ein Gehalt versteuert wurde, sind es jetzt zwei. Und Mann und Frau schlagen sich um die restliche unbezahlte Arbeit die Köpfe ein. Läuft.

Zitat von merretich:
Der Kapitalismus ist nicht an Frieden und Kooperation zwischen den Geschlechtern interessiert.
Sondern daran auf Kosten vieler den Reichtum weniger zu vermehren.

Eben dieser Komplex ist ein viel zu vielschichtiges Thema um es einfach durch einen "gute Frau - böser Mann Gegensatz" zu beschreiben..

Nicht unbedingt der Staat freut sich, aber eine Horde von Kapitalisten. Und der Feminismus fesselt sich in gewisser Weise selbst durch das Mindset von zu erwartender Vollzeitarbeit von Frauen. Vollzeitarbeit von Frauen bedeutet die Erwartung von mehr Care-Arbeit für Kinder von Männern - bedeutet auch mehr Zeitaufwand dafür, wenn er es macht und unter Umständen geringere Karrierechancen. Marlen Hobrachs Buch "Stolz und Zweifel" zu diesem Thema liest sich spannend und gibt Stoff zum Nachdenken - für Männer und Frauen, mögen sie Feministinnen sein oder nicht.

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NurBen
Zitat von Igelfisch:
Das ist ein ganz wichtiger Beitrag!

Interessant, gilt Selbes auch für Frauen die einiges an ONS oder F+ geführt haben oder wird da auch wieder mit zweierlei Maß gemessen!?

Daher finde ich den Vergleich zum "Bodycount"-Thema so unterhaltsam. Da war doch eher der Tenor, dass die sexuelle Vergangenheit ja nichts über die Beziehungsfähigkeit aussagt.

Genauso spannend wie das Verheimlichen.
Da war auch der Tenor "Die sexuelle Vergangenheit geht niemanden etwas an" aber in diesen Thread spielt es plötzlich eine Rolle.

Dann wird zwischendurch noch vom Gesundheitsaspekt geredet, der im Bodycount Thread eher abgetan wurde und hier plötzlich relevant wird.

Um klarzustellen: Ich finde alle Punkte durchaus valide.
Wie allerdings mit zweierlei Maß gemessen wird ist schon unterhaltsam.
Aber ich bin ja selbst nicht besser, schließlich habe ich ihn dazu geraten, solche Details mit ins Grab zu nehmen. Zwinkerndes Gesicht

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ElGatoRojo
Zitat von NurBen:
Daher finde ich den Vergleich zum "Bodycount"-Thema so unterhaltsam.

🎯😎

• #149


alleswirdbesser
Zitat von NurBen:
Interessant, gilt Selbes auch für Frauen die einiges an ONS oder F+ geführt haben oder wird da auch wieder mit zweierlei Maß gemessen!?

Frauen und Männer würde ich sagen, aber ja, das ist eine gute Frage - die einen stumpfen ab und die anderen nicht? Nur weil im hiesigen Fall Geld geflossen ist? Und was ist mit Sugar Daddy? Habe ich glaube ich schon erwähnt.

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