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Partner hatte vor Beziehung Taschengeldsex

Blind-Meg
Zitat von Blindfisch:
Das Problem von "modernen" Frauen ist, daß sie nichts an den Tisch bringen, was Männer sich wünschen.

Das ist irgendwie witzig, das als Antwort zu lesen auf die These, dass Männer nicht das mitbringen, was Frauen sich wünschen. Schade dass du das ernst meinst.

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Blind-Meg
Zitat von Sternenguckerin:
Wieso nicht? Ich habe es gerade getan, war dabei ehrlich und habe auch kein Problem damit.

Hab ich hier auch schon tausendfach getan. Und die Antwortmöglichkeitem darauf sind: keine Reaktion - unbequemen Gesprächen wird typisch männlich aus dem Weg gegangen, Gaslighting - eigentlich willst du doch was völlig anderes, gbst es nur nicht zu (zur Not wird noch "unbewusst" hinzugenommen) oder eine Variante von "du bist halt die Ausnahme, aber die meisten Frauen sind nunmal xyz"

#137


A


Partner hatte vor Beziehung Taschengeldsex

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M
Zitat von TheWizard97:
Sofort am Anfang fände ich es auch taktisch unklug, also z.B. beim ersten Date .

Das wäre mM nach einfach distanzlos.
"Hi, ich bin der Marius. Sonst kaufe ich eigentlich den Sex aber ich dachte jetzt probier ich mal was anderes" 😉
Nene, aber im Verlauf. Ich hoffe, ihr würdet häufiger miteinander sprechen um Euch kennenzulernen bevor es in die kiste geht oder offiziell eine Beziehung ist.

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M
Zitat von TheWizard97:
Interessant, wie unterschiedlich ihr das seht^^

Das ist doch logisch. Die Frauen hier identifizieren sich naturgemäß eher mit Deiner künftigen Date Partnerin und sagen sich: an deren Stelle wüsste ich gerne die Wahrheit. Weil belogen werden will keiner. Und Infos zurückhalten zählt auch unter LÜge wenn sie relevant sind.
Die Männer identifizieren sich sicher eher mit Dir und sagen sich: warum ein Faß aufmachen wenn das nur Risiko bedeuten würde.

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M
Zitat von Sternenguckerin:
Das stimmt ganz und gar nicht. Ich mag Männer sehr, die in ihrem Grundwesen freundlich, fürsorglich, warmherzig, zuverlässig und liebevoll sind. Ich mag nur Männer nicht, die gar nichts anderes als das sein können. Solche Männer sind nicht "friedlich", sie sind harmlos. Das heißt, der Mann sollte ...

Ich sehe das genauso und finde hier muss man differenzieren.

Ein Mensch (egal ob mann oder Frau) der nur der "alpha" also dominant sein kann wenn er Unterlegenheit wittert, ist am Ende des Tages feige und schwach.
Dazu zählt mM nach auch wenn Männer Frauen verachten und übervorteilen, auch und insbesondere wenn diese zB finanziell von ihnen durch Familiengründung abhängig sind! Oder im Job nach unten zu treten weil ich weiss es passiert mir nichts.

Starke Menschen dagegen schützen das Schwache und machen sich gerade für ihre Werte auch wenn ihr Gegenüber nicht unterlegen ist.

Ich hab zB einen Kollegen an meiner einen Arbeitsstelle: ein absolut freundlicher, friedlicher Mann. Ich hab in sieben Jahren noch nie erlebt dass er unsere Klienten (die ja in einer Abhängigkeitsposition sind) oder die v.a. weiblichen Teammitglieder abschätzig oder schlecht behandelt hätte.
Aber interessanterweise kommt es in den Teamsitzungen regelmässig vor, dass er sich gegen den Widerstand der Leitung (ein klassisches alpha Babybommer Männchen 😂 ) für seine Überzeugungen stark macht, wenn er der Meinung ist, jemand wird schlecht behandelt. OBWOHL er in der Hierarchie drunter steht und die Leitung ihn dann angreift. Aber das ist ihm egal. Er sagt trotzdem was er denkt. DAS finde ich SUPER männlich. Oder wenn man das Mann Frau Ding weglässt: einfach toll und menschlich.

Und dass "Frauen nicht was an den Tisch bringen"...ja mein Gott...das ist wieder diese Geschäftsdenke. Natürlich sind Beziehungen AUCH transaktional. Aber wenn das Fundament nicht Wohlwollen, Fairness und Augenhöhe ist, innerhalb dessen dann angemessen verhandelt werden kann, wer was beisteuert, während man sowohl die eigenen Interessen als auch die des Gegenübers (!) im Blick behält, dann kann man es gleich lassen, finde ich.
Ist wahrscheinlich den Dating Apps geschuldet dass alle nur noch davon reden, was sie für Forderungen haben. Wie wäre es stattdessen mit Sympathie, Menschlichkeit und Respekt, überlegen was ICH SELBST dem anderen gutes tun kann im Sinne meiner Stärken und dann schauen wohin die Reise geht?
Menschen sind doch Menschen und keine Bedürfniserfüllmaschine. Aber dann rumheulen wenn man selbst wie Spielzeug objektiziert wird. Und ich rede hier von Männer und Frauen gleichermassen.
Wenn ich nicht benutzt werden will, sollte ich auch selbst Menschen im Beziehungskontext nicht aussschliesslich nach ihrem Nutzen für mich beurteilen! Sonst messe ich mit zweierlei Maß.

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ElGatoRojo
Zitat von merretich:
Wenn ich nicht benutzt werden will, sollte ich auch selbst Menschen im Beziehungskontext nicht aussschliesslich nach ihrem Nutzen für mich beurteilen! Sonst messe ich mit zweierlei Maß.

Sicherlich - hört sich in der Theorie ja gut an. Abner was man hier von manchen Frauen so liest -- da fragt man sich in der Tat manchmal: Bietet sie sooo viel, dass sie sich diese Forderungen trauen kann?

#141


M
Zitat von ElGatoRojo:
Sicherlich - hört sich in der Theorie ja gut an. Abner was man hier von manchen Frauen so liest -- da fragt man sich in der Tat manchmal: Bietet sie sooo viel, dass sie sich diese Forderungen trauen kann?

Ich denke einfach dass Frauen die letzten Jahrhunderte systematisch trainiert wurden, sich eher dem Mann anzupassen als umgekehrt. D.h. selbst auf Freizeit, Hobbies, vielleicht auch auf Karriere, Geld, Status, Unabhängigkeit und Rente zu verzichten, zuliebe von Beziehung und Familie/Kindern.
Der "Deal" war halt, dass der Mann sie dafür finanziert.

Und dieser Deal wurde gekündigt. Die meisten Frauen zumindest meiner Generation haben ihr eigenes Geld.
Ich hab noch nie einen Mann für Geld gehabt oder gebraucht und könnte sogar mit meinem Teilzeit Gehalt ein Kind alleine finanzieren und versorgen.

Und TROTZDEM sind viele Frauen noch gewohnt angepasst und stellen ihre Interesen oft zugunsten des Mannes zurück. Oft auch ohne dass der Mann danach fragt. War halt Jahrhundert so.
Und dann entwickelt sich Groll, wenn nicht dasselbe zurück kommt. Was auch verständlich ist.

Ich vermute das dauert halt noch paar Jahre. Frauen dürfen hier lernen, einfach ihre eigenen Interessen an erste Stelle zu setzen (heisst ja nicht jemanden zu übervorteilen oder auszunutzen) während Männer sich tatsächlich die Frage stellen dürfen, was sie geben möchten, wenn man das Geld weglässt.
Dinge wie praktische Unterstützung? Pflege? Empathie? Fairness. Füreinander Kochen, Sorgen, sich austauschen und bei Problemen hinter dem anderen stehen. Eigentlich wie in einer Freundschaft. Da ist man ja auch nicht voneinander existell abhängig aber man tut dem anderen Gutes weil man ihn mag und ein gutes Team ist.
Und am Ende des Tages sollte es halbwegs ausgeglichen sein.
Ich denke hier müssen wir halt umdenken und der Frust ist aktuell gross, weil das alte nicht mehr funktioniert.

#142