Nordseeliebe
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Zitat von Aline_8:Und was ist nun die Quintessenz daraus? Dass du jetzt nie mehr nen Rettungswagen rufst, wenns dir schlecht geht?
Die Quintessens daraus ist, dass ich heute Angst habe, einen Krankenwagen zu rufen, weil ich angst davor habe, dass ich wieder abgewiesen werde und mich dann wieder so hilflos fühle. Ich mache das dann lieber mit mir selbst aus, weil ich schon viel zu oft abgewiesen wurde oder mir nicht geholfen wurde.
Zitat von Aline_8:Ich musste auch div Praxen letztes Jahr auf den Sack gehen
Alle zwei Wochen anrufen, mailen, einen größeren radius bzgl der km in Kauf nehmen (öffis, uber, Partner, Fahrrad, selbst fahren)
Es wird kein Arzt an deiner Haustür klopfen "hallo da bin ich"
Du vergisst, dass ich (und das hatte ich geschrieben) unter schweren Panikattacken leide, die meinen Radius extrem einschränken. Das war viele Jahre, auch durch Therapieen, besser, aber wenn es mir so geht wie in den letzten Wochen, dann ist mein Radius stark eingeschränkt. Ganz davon abgesehen, dass ich zu viele Dinge im Kopf hatte. Das soll keine Entschuldigung oder Rechtfertigung sein, sondern eine Erklärung. Unter anderem ist das auch ein Grund, warum ich in Therapie möchte, um das wieder auf die Reihe zu bekommen.
Und da mein Körper die Angewohnheit hat, ständig etwas neues zu haben, renne ich eh schon gefühlt durchweg von Arzt zu Arzt (ja, auch meistens ohne tatsächliche Diagnose, was wieder krine Hilfe bedeutet).
Zudem gibt es Tage, an denen kann ich aufgrund meiner Endometriose und den Schmerzen und der ständigen Müdigkeit nicht mehr als 10% leisten kann. Und das sind nicht nur die 3 Tage im Monat, wie die meisten denken. Meistens sind das 2 oder wie jetzt gerade 3 Wochen innerhalb von einem Zyklus (der ebenfalls nur 3 Wochen lang geht).
Wie gesagt, alles keine Rechtfertigung sondern eine Erklärung. Und wie gesagt, ich möchte das ja ändern