Zitat von Sincerite:@Arev87 Verhaltenstherapeutisch ist meiner Meinung nach nur sinnvoll, wenn man z.B. nur eine andere Art von Kommunikation lernen sollte, aber im ...
Ja, desswegen macht er aktuell noch eine tiefenpsychologische Therapie.
Zu deinen Punkten;
- Er war sehr liebevoll (außer wenn wir Streit hatten natürlich. Da hat er sich benommen wie ne Diva). Er hat mir ständig gesagt wie schön er mich findet und was er für ein Glück hat mich zu haben. Klingt vielleicht erstmal nach Lovebombing aber das war konstant die ganzen 1 1/2 Jahre.
- Einfühlsam auch. Er hat mich jeden Abend angerufen und wir haben mindestens eine Stunde lang telefoniert und haben uns ausgetauscht wie unser Tag war. Er hat natürlich auch viel eigene Themen angesprochen aber war auch sehr interessiert und bemüht mir beizustehen wenn ich irgend ein Problemchen hatte.
Also ja; ich denke er wollte dass es mir gut geht.
Wir haben auch regelmäßig über seine Therapie gesprochen weil es ihm wichtig war dass ich bescheid weiß, wie es ihm gerade psychisch so geht.
Wir hatten dafür sogar einen festen Wochentermin für "Psychotalk" auf seinen Wunsch hin.
- Meine Bedürfnisse: das ist ein schwieriger Punkt und ich muss sagen "jein".Er hat sich um mich bemüht und mir viel Nähe und Zuneigung gegeben. Wenn ich ehrlich bin, hatte ich aber oft das Gefühl, dass seine Bedürfnisse und Empfindlichkeiten mehr Raum eingenommen haben als meine. Gerade bei Konflikten oder schwierigen Themen habe ich mich nicht immer wirklich gesehen gefühlt. Und vor allem das Bedürfnis nach Sicherheit und Stabilität....das konnte er mir nicht erfüllen da er selber so unsicher war mit seinem Disney Liebeskonzept.
Und ich konnte irgendwann gar nicht mehr frei sprechen weil ich ständig jedes Wort auf die Goldwaage legen musste, damit er sich bloß nicht angegriffen fühlt
😐