Zitat von Elerya:Für mich müsste Erzieherin ein Studienberuf werde, da hier die wichtigsten Grundlagen für die späteren Jahre gelegt werden.
Damit löst man ja nicht das Problem, dass die Erzieherinnen/die Erzieher fehlen. Klar, ein paar Damen kann man so vielleicht überzeugen, weil sie unbedingt studieren wollen und gleichzeitig mit Kindern arbeiten wollen, aber die Masse wird das nicht rausreißen - zumal man dann die Hürden für die Leute mit mittlerer Reife zu hoch legt.
Aber ja, vielleicht sollte es verschiedene Laufbahnen mit besser bezahlten studierten Erzieherinnen geben, die neben den nicht studierten Erzieherinnen arbeiten.
Am Ende hilft nur mehr Geld.
Und das geben wir in Deutschland derzeit falsch aus und für die falschen Leute.
Zitat von Snapjack:Falsch. Aufgrund des Leistungsdruck und der Austauschbarkeit haben die wenigsten Menschen die Möglichkeit, über ihre Berufswahl zu sinnieren und diese in Frage zu stellen. Die Konsequenzen bei der Aufgabe eines ausgeübten Berufs sind heutzutage vernichtend. Es gibt zu wenig Alternativen.
Na, wenn du das sagst. Ich weiß nicht, was du für finanzielle Verpflichtungen eingegangen bist...daher kann ich dir zu deiner Situation nichts raten.
Aber generell ist das dann kein Problem des "Systems" oder der bösen Wirtschaft...sondern meist weiß man selbst am besten, wie man in diese Situation geraten ist.
Zitat:Nehmen wir doch mal die Freizeitgestaltung von Kindern heute: Sie gehen sehr lange zur Schule, kommen oft erst am späten Nachmittag nach Hause, sollen dann noch Hausaufgaben machen und/oder für Klausuren, Referate etc. üben und arbeiten und gleichzeitig möglichst noch viel draußen machen/spielen/Sport treiben. Wo sollen die denn die Zeit hernehmen? Das war früher definitiv besser.
Gab es früher keine Hausaufgaben oder Referate?
Was ist das denn für ein Argument?
Zitat:Nur denken die wenigsten Arbeitgeber in diese Richtung, im Berufsleben zählt nur Produktivität, Leistung, Umsatz, Gewinn etc. - da ist für sentimentale Gefühlsduseleien kein Platz.
Korrekter Punkt. Da sind wir wieder bei der Sozialisation der Chefs.
Hier ist die Politik dran, zumindest Teile der Politik, das zu ändern.
Zitat:Das ist eigentlich auch vielleicht eher der Grund, warum manche Frauen viel ältere männliche Partner nehmen als jüngere - der bringt ja gleich i.d.R. ein entsprechendes Vermögen bzw. Einkommen mit, erscheint geeigneter für eine Kindererziehung und scheint emotional und beziehungstechnisch gefestigter. Von Gleichstellung also kann hier auch keine Rede sein.
War schon immer so.
Gleichstellung heißt auch nicht, dass man den Frauen vorschreibt, dass sie nur gleichaltrige Männer nehmen dürfen.