Danke für den Zauber, @Brombeer von Eivør Pálsdóttir: Tròdlabùndin. Es ist unglaublich schön! Must have.
Oh ja, Musik-Momente!
Ich besuchte vor einigen Jahren ein Neujahrskonzert, ein Chor sang europäische Weihnachtslieder. Bei "Bethlehems Stjärna" berührten mich die Klänge dermaßen, dass ich nur noch geheult habe auf der Kirchenbank. Dieses Lied sang ich fortan auf meinen Dorfspaziergängen, es war so so schön: Die Melodie ging in die Nacht, und die Töne wurden von den Baumgruppen der Landschaft zurückgeworfen, ein kleines zauberhaftes Echo. 7 Tage lang lernte ich das schwedische Lied und seine vier Strophen, während ich mit unseren beiden Hunden spazierenging. Es waren verschneite, kalte, klare Tage und Nächte.
Am siebten Tag wurde einer unserer Hunde erschossen, und ich widmete ihm dieses Lied. Ich konnte es danach kaum singen, ohne dass meine Stimme versagte. Die Nächte blieben klar. Und im Osten, die Richtung, in der unser Hund erschossen wurde, hing in jenen Nächten ein heller Stern am Horizont, das passte so: "skåda en härligt klar stjärna i öster".
Eine Freundin von mir hat das Lied auf Carillon umgeschrieben und im Winter darauf im Konzert gespielt, unserem Hund gewidmet.
Aber ich habe es dennoch geschafft, das Lied irgendwann wieder ganz zu singen, und ich habe es gerade eben auch wieder gemacht, bei Vollmond.